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House of Ashes: Dieses Horrorspiel werdet ihr hassen oder lieben

Das neue Spiel der Dark Pictures Anthology setzt erneut auf eine kinoreife Inszenierung und ein spannendes Horrorerlebnis. House of Ashes bietet dabei ein ungewöhnlicheres Setting als seine Vorgänger.

von Géraldine Hohmann,
31.05.2021 18:45 Uhr

Seid ihr auch diese eine Person, die in Horrorfilmen immer die Helden zusammenschreit (und dabei ein bisschen mit Popcorn spuckt)? »Nicht da runter gehen! Oh mein Gott, nimm doch den dummen Baseballschläger mit! Er steht genau hinter dir!« Falls euch das bekannt vorkommt, dann könnte House of Ashes genau das richtige Spiel für euch werden.

Der neue Teil der Dark Pictures Anthology wird nämlich erneut ein interaktiver Horrorfilm, der auf Hollywood-Inszenierung, bekannte Schauspieler und vor allem eure Entscheidungen setzt. Allerdings wird in House of Ashes einiges anders - denn die Reihe verabschiedet sich von hilflosen Teenagern und Horrorklischees und begibt sich in das bisher ungewöhnlichste Setting.

Worum geht es in House of Ashes?

Eine Gruppe von US-Soldaten (eine von ihnen gespielt von Ashley Tisdale) soll im Irakkrieg im Jahr 2003 ein Lager voller Chemiewaffen aufspüren und zerstören. Während eines Kampfes öffnet sich plötzlich die Erde und unsere Helden werden von der entstehenden Schlucht verschluckt. Unter der Erde stößt die Gruppe auf eine alte Tempelanlage - und wird plötzlich von zwei Kreaturen gejagt. Das Ziel: möglichst viele der Charaktere lebend durch ihren Alptraum manövrieren.

Dark Pictures: House of Ashes - Neuer Trailer zeigt uns den Tempel des Grauens 1:28 Dark Pictures: House of Ashes - Neuer Trailer zeigt uns den Tempel des Grauens

Das unterirdische Setting liefert (Achtung, Wortspiel) viel Raum für Klaustrophobie. Die engen Gänge, die wir nur mit unserer Taschenlampe beleuchten und die übernatürlichen Kreaturen, die uns permanent auf den Fersen sind, erinnern an den Horrorfilm The Descent und dürften auf ähnliche Weise mit unseren Urängsten spielen.

Apropos spielen: Rätsel oder Kämpfe solltet ihr in House of Ashes nicht erwarten. Denn wie schon die Vorgänger erleben wir die Geschichte durch Zwischensequenzen, Entscheidungen, Dialogoptionen und Quicktime-Events. Letztere bekommen übrigens drei Schwierigkeitsgrade spendiert, damit ihr euch eure eigene Erfahrung zusammenschrauben könnt. House of Ashes erzählt eine unabhängige Geschichte, die Vorgänger Little Hope und Man of Medan müsst ihr also nicht gespielt haben.

In Dialogen treffen wir Entscheidungen, deren Auswirkung wir manchmal erst sehr viel später zu spüren bekommen. In Dialogen treffen wir Entscheidungen, deren Auswirkung wir manchmal erst sehr viel später zu spüren bekommen.

Für wen ist House of Ashes interessant?

Ob ihr die Dark Pictures Anthology liebt oder hasst, hängt noch mehr als bei anderen Spielen von eurer eigenen Erwartung habt. Wenn ihr Lust auf ein Action-Adventure mit spielerischer Abwechslung habt, dann werdet ihr hier enttäuscht. Wer aber seine schnöden Horrorfilmabende mit Interaktivität, Koop-Spaß und eigenen Entscheidungen aufwerten möchte, der ist bei den Spielen von Supermassive bisher genau richtig gewesen.

Auch House of Ashes verspricht wieder packende und cinematisch inszenierte Horrorbilder, spannende Entscheidungen und einen Wiederspielwert durch teilweise drastisch anders ablaufende Geschichten. Am meisten Spaß haben die Vorgänger Little Hope und Man of Medan in größerer Runde gemacht - entweder im Online-Multiplayer oder sogar im lokalen Couch-Koop.

Auch hier gilt - je mehr ihr House of Ashes wie einen guten Horrorfilm behandelt, desto mehr wird es euch vermutlich begeistern. Also solltet ihr euch am besten ein paar Freunde schnappen, Popcorn knuspern und das Spiel an einem langen Abend im abgedunkelten Wohnzimmer genießen. Lautes Schreien, Diskutieren und Lachen über den ein oder anderen Trash-Moment inklusive.

Die cinematischen Einstellungen lassen echte Kino-Atmosphäre aufkommen. Die cinematischen Einstellungen lassen echte Kino-Atmosphäre aufkommen.

Was gefällt uns, was bleibt unklar?

Was gefällt uns bisher?

  • Unverbrauchtes Setting: Die Mischung aus Irakkrieg und dem altem sumerischen Tempel bietet viel Stoff für bisher ungesehene Horrorbilder und spannende Geschichten.
  • Ansehnliche Grafik: House of Ashes wartet mit gelungenem Motion Capturing, detaillierten Gesichtern und stimmungsvoller Beleuchtung auf.
  • Filmische Inszenierung: Die cinematischen Kameraeinstellungen, die bekannten Schauspieler und der Soundtrack lassen House of Ashes wie einen gut produzierten Kinofilm wirken.
  • Koop-Modi: Der lokale und Online-Multiplayer bietet eine spaßige Möglichkeit, die Story gemeinsam mit Freunden zu erleben, Entscheidungen mit- oder gegeneinander zu fällen und zusammen über das Schicksal der Charaktere zu entscheiden.

Was bleibt unklar?

  • Sprachausgabe und Dialoge: Gerade in der deutschen Sprachausgabe waren die Dialoge in den Vorgängern Little Hope und Man of Medan oft ziemlich hölzern und unfreiwillig komisch. Bleibt abzuwarten, ob House of Ashes seine Story glaubwürdiger transportieren kann.
  • Interaktivität: Die Dark Pictures Anthology besteht aus interaktiven Filmen - deswegen sind die spielerischen Möglichkeiten oft begrenzt. Wir würden uns wünschen, dass House of Ashes uns den ein oder anderen spielerischen Kniff bietet, den wir in der Vergangenheit vermisst haben.
  • Horror-Faktor: Ob die dunklen Tempelanlagen uns das Blut in den Adern gefrieren lassen oder doch nur für ein bisschen lockere Gruselstimmung reichen, können wir auch noch nicht abschätzen.

Wie das alles zusammenkommt, erfahren wir noch im Laufe des Jahres 2021, wenn House of Ashes für PC, PS5, PS4, Xbox Series X|S und Xbox One erscheint. Weitere spannende Horror-Empfehlungen findet ihr außerdem in unserer Liste der besten kommenden Horrorspiele 2021.

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