IFA 2025: Eine Ladestation wird mit Preisen überhäuft und wir klären für euch: Warum?

Eine kabellose Ladestation räumt auf der IFA Preise ab – das AUKEY MagFusion Ark. Wir klären: Warum bekommt genau dieses System so viel Lob?

AUKEY MagFusion Ark: innovativ oder Spielerei? AUKEY MagFusion Ark: innovativ oder Spielerei?

Eine kabellose Ladestation gewinnt auf der IFA 2025 gleich mehrere Awards – das AUKEY MagFusion Ark. Doch was macht dieses Ladesystem so besonders? Während die meisten Qi-Pads eher unspektakulär daherkommen, kombiniert das Ark ein modulares Konzept: Sphären, die als kabellose Powerbanks funktionieren, eine Basisstation mit aktiver Kühlung und Ladeleistung nach Qi-2.2-Standard. Das klingt nach einem cleveren Baukasten, der kabelloses Laden neu denkt.

Aukey: Modularität trifft auf Leistung

Das MagFusion Ark unterscheidet sich von klassischen Ladelösungen. Statt einer flachen Station gibt es eine Basis mit kugelförmigen Modulen, die sich gleichzeitig laden und später entnehmen lassen. Je nach Modell kann man die Basis mit einer oder bis zu drei Kugeln erwerben. 

Jede Kugel ist eine 6700-mAh-Powerbank, die nicht nur selbst kabellos Energie aufnimmt, sondern auch wieder abgeben kann. Das Besondere: Sie kann Smartphones magnetisch andocken und liefert dank Qi-2.2 bis zu 25 W Ladeleistung.

Grab + Go im Alltag: eine Kugel mitnehmen und unterwegs weiterladen. So stellt sich AUKEY mobiles Laden vor. Grab & Go im Alltag: eine Kugel mitnehmen und unterwegs weiterladen. So stellt sich AUKEY mobiles Laden vor.

Die Basisstation dient als Sammelpunkt: Hier werden alle Kugeln parallel geladen, während sie gleichzeitig Geräte versorgen können. Ergänzt wird das Ganze durch einen 30-W-USB-C-Port, sodass die Kugeln auch wie klassische Powerbanks nutzbar bleiben. Ein kleines, aber entscheidendes Detail ist die aktive Kühlung. Kleine Lüfter verhindern Überhitzung, wenn mehrere Module gleichzeitig im Einsatz sind.

Zwischen Innovation und Skepsis

Warum also die Preise? Zum einen, weil das Ark einen anderen Blick auf kabelloses Laden eröffnet. Es ist nicht nur ein Pad auf dem Nachttisch, sondern ein modulares System, das für mehrere Nutzer*innen im Haushalt taugt. Zum anderen, weil es zeigt, wie weit die Qi-2.2-Technik inzwischen ist. Sie ist schneller, stabiler und flexibler.

Natürlich gibt es auch Skepsis. Die Kugeln sind größer als klassische Powerbanks und damit unterwegs etwas sperrig. In die Hosentasche passen sie nicht. Als man mir eröffnete, dass man sechs Geräte gleichzeitig laden könne, musste ich auch schon etwas überlegen, für wen sich das überhaupt eignet. Große Familien und Büroumgebungen seien hier die Zielgruppe. 

Mein Fazit von der IFA 2025

Mit Konzepten wie diesem wird Laden zunehmend zur Designfrage. Geräte verschwinden nicht mehr unauffällig am Kabel in der Steckdose, sondern liegen sichtbar auf Smart-Stands oder Ladebasen. Sie wollen nun präsentiert werden. Ob das Lifestyle oder Over-Engineering ist, wird die Nutzung im Alltag zeigen.

Das MagFusion Ark macht jedenfalls Eindruck. Für die einen ist es ein echter Innovationsschritt, für andere ein überkandideltes Lade-Set. Vielleicht genau das Spannungsfeld, das nötig ist, um kabelloses Laden aus der Komfortzone zu holen.


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