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Im GTA-6-Trailer fehlt ausgerechnet eines der krassesten Features und das dürfte Absicht sein

Der offizielle Einblick in GTA 6 sparte das Thema Splatter weitgehend aus. Neue Details deuten nun darauf hin, dass Rockstar beim Gore-System einige Schippen drauflegt.

Mit großkalibrigen Waffen sollt ihr eure Gegner in GTA 6 regelrecht zerfetzen können. Mit großkalibrigen Waffen sollt ihr eure Gegner in GTA 6 regelrecht zerfetzen können.

Der jüngste Gameplay-Reveal von GTA 6 zeigte Verfolgungsjagden, Schießereien und jede Menge Chaos in Vice City. Auffällig zurückhaltend blieb Rockstar aber beim Thema Gewalt: Wie brutal Treffer tatsächlich ausfallen und wie weit das Gore-System geht, war kaum zu sehen.

Genau darüber wurde in der Community anschließend viel spekuliert. Fährt Rockstar die Gewaltdarstellung im Vergleich zu Red Dead Redemption 2 zurück? Offenbar eher nicht. Neue Eindrücke aus einer Preview-Session bei Rockstar North deuten darauf hin, dass GTA 6 bei Verletzungen und Dismemberment sogar noch einmal deutlich weiter gehen könnte.

Video starten 41:30 Zu viel Realismus in GTA 6? Diese Features müssen rein!

Volle Abtrennung von Gliedmaßen und Shotgun ins Gesicht

Die neuen Informationen stammen vom bekannten spanischen Streamer ElRubius, der als einer der wenigen Creator zu einem rund zweistündigen Hands-off-Termin in die schottische Zentrale von Rockstar North eingeladen war. Während der Präsentation führte Studio-Co-Leiter Rob Nelson das Spiel live vor und scheute offenbar nicht davor zurück, das Treffer-Feedback bis an die Grenzen auszureizen.

Laut den Schilderungen des Spaniers: Im Gegensatz zu GTA 5, wo Einschusslöcher und Blutlachen das Höchste der Gefühle waren, bietet GTA 6 demnach echtes Dismemberment: Gliedmaßen lassen sich durch Schrotflinten oder schwere Kaliber gezielt abtrennen.

In einer Szene soll Nelson das Gesicht eines feindlichen NPCs mit einem gezielten Schrotflinten-Treffer regelrecht zerfetzt haben. Zudem sollen sichtbare Wunden, Schnittverletzungen und Einschläge auf den Körpern der Spielfiguren dynamisch und persistent dargestellt werden, bevor Körperteile komplett abreißen.

Dass Rockstar nicht davor zurückschreckt, seine Engine für drastische Trefferanimationen zu nutzen, bewies das Studio bereits im Western-Epos Red Dead Redemption 2. Dort flogen nach Dynamit-Explosionen oder Nahschüssen Köpfe und Beine durch die Luft. Im städtischen, zeitgenössischen Leonida wirkt das Ganze naturgemäß noch einmal intimer und verstörender.

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Neu ist dabei auch, wie ihr nach solchen Gefechten mit den Überresten interagieren könnt: Rubius zufolge könnt ihr tote oder bewusstlose NPCs greifen, tragen und im Kofferraum eures Fluchtwagens deponieren, um Leichen vor patrouillierenden Cops zu verstecken. Umgekehrt soll es laut Nelson sogar möglich sein, selbst in den Kofferraum eines Autos zu klettern, um den Fahndungssternen zu entkommen.

Offiziell bestätigt oder gezeigt hat Rockstar dieses Splatterfest bislang noch nicht. Da die Schilderungen jedoch direkt aus einer Entwickler-Vorführung stammen und sich mit älteren Gameplay-Leaks decken, dürfte am Bericht des YouTubers einiges dran sein.

Wie wichtig ist euch ein detailliertes Gore-System in einem Spiel wie GTA 6? Gehört drastische Gewalt für euch zur Glaubwürdigkeit der Open World dazu, oder hätten ein paar Blutspritzer auch gereicht? Schreibt es uns gern in die Kommentare!


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