Intel Cannon Lake und Ice Lake - 10-Nanometer-Prozessoren im Zeitplan

Nachdem AMD im Prozessor-Bereich aus seinem Dornröschenschlaf aufgewacht ist, steht Intel wieder unter Druck und vermeldet einen Meilenstein bei der aktuellen Entwicklung.

von Georg Wieselsberger,
12.06.2017 11:49 Uhr

Intels Cannon Lake ist im Zeitplan und Ice Lake hat die Tape-In-Phase erreicht. (Bildquelle: Intel)Intels Cannon Lake ist im Zeitplan und Ice Lake hat die Tape-In-Phase erreicht. (Bildquelle: Intel)

Die kommende 8. Generation der Intel-Prozessoren mit dem Codenamen »Coffee Lake« wird weiterhin auf den 14-Nanometer-Prozess bei der Herstellung setzen, nachdem sich der Umstieg auf 10 Nanometer auch für Intel als recht kompliziert herausgestellt hat. Der neue Zeitplan für die als »Cannon Lake« bekannten ersten 10-nm-Prozessoren scheint aber nun eingehalten werden zu können.

10-Nanometer-Prozessoren im Zeitplan

Wie Intel über Twitter meldet, wurde ein weiterer Meilenstein erreicht. Die Cannon-Lake-Prozessoren befänden sich im Zeitplan und die Nachfolger mit dem Codenamen »Ice Lake« sei nun in der Tape-In-Phase. Während Cannon Lake mehr oder weniger nur eine »geschrumpfte« Version der Prozessoren sein wird, die Intel im August 2017 veröffentlichen will, handelt es sich bei Ice Lake tatsächlich um eine neue CPU-Architektur.

Das Tape-In bedeutet, dass das Design der neuen Prozessoren die letzte Phase erreicht hat. Danach folgt noch das Tape-Out, nach dem die ersten frühen Testexemplare hergestellt werden können. Es wird allerdings noch relativ lange dauern, bis selbst Cannon Lake in den Handel kommt. Erste Modelle könnten Ende 2017 vorgestellt werden, doch größere Stückzahlen wird es wohl erst im Frühjahr 2018 geben.

Intel betont seine Marktführerschaft bei 10 Nanometern

Interessant ist, dass Intel bei Twitter die Fortschritte des 10-Nanometer-Verfahrens gleich in mehreren Tweets betont, die eigene Marktführerschaft in diesem Bereich unterstreicht und erklärt, dass Intel damit weiterhin eine ganze Generation vor »Anderen« liege. Die wachsende Konkurrenz durch Prozessoren von AMD, aber auch durch andere Hersteller wie Samsung und Globalfoundries, macht sich auch in der Kommunikationsbereitschaft von Intel bemerkbar.

Quelle: Intel


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