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»Bond ist eine Legende« - Für einen 007-Autor begeht der letzte Kinofilm mit Daniel Craig einen unverzeihlichen Fehler

Spoiler-Warnung! Wie James Bond - Keine Zeit zu sterben endet, schmeckt einem etablierten Autor von 007-Romanen überhaupt nicht.

Von dem Ende seines bis dato letzten Films erholft sich nicht einmal mehr James Bond. Bildquelle: Amazon MGM Studios Von dem Ende seines bis dato letzten Films erholft sich nicht einmal mehr James Bond. Bildquelle: Amazon MGM Studios

2021 endete eine Bond-Ära, als No Time to Die in den Kinos startete. Denn damit ist die Zeit für Daniel Craig als 007 offiziell abgelaufen, wenn auch nicht so, wie es sich viele Fans erhofft hatten. 

Statt auf dem Niveau eines Casino Royale oder Skyfall dümpelte der Film von Regisseur Cary Fukunaga eher in den Gefilden von Spectre und A Quantum of Solace herum. Vor allem das Ende von Keine Zeit zu Sterben sorgte für Diskussionen, in dem James Bond das erste Mal auf der Kinoleinwand das Zeitliche segnete. (Und nein, Man lebt nur zweimal zählt nicht!)

War James Bonds Tod in No Time to Die ein Fehler?

Jetzt - und damit vier Jahre nach dem Kinostart von No Time to Die - meldet sich ein Autor von gleich mehreren 007-Romanen zurück. Damit ist natürlich nicht Bond-Schöpfer Ian Fleming gemeint, der seit 1964 in Frieden ruht.

Anthony Horowitz hat mit Trigger Mortis - Der Finger Gottes (2015), Forever and a Day (2018) und With a Mind to Kill (2022) zum Beispiel drei verschiedene Bond-Bücher verfasst und kennt sich so mit dem britischen Geheimagenten natürlich bestens aus.

Im Gespräch mit Radio Times verrät er nun, warum No Time to Die in seinen Augen einen Frevel begangen hat, indem James Bond über den Jordan geschickt wurde:

Als wir Bond das letzte Mal gesehen haben, wurde er vergiftet und in Stücke gesprengt. Wie soll man die Tatsache einfach so überwinden, dass [Bond] so unmissverständlich gestorben ist? In meinen Augen war das ein Fehler, denn Bond ist eine Legende. Jemand, der alles überdauert - nur nicht in diesem Film. 

Wenn man mich fragen würde, ob ich [für den nächsten Film] ein Drehbuch schreibe, würde ich das nicht hinbekommen. Wo fange ich an? Er kann nicht einfach in der Dusche aufwachen, damit wir dann behaupten, alles wäre nur ein Traum gewesen.

Video starten 2:36 James Bond: Keine Zeit zu Sterben - Offizieller Trailer zum letzten Bond-Film mit Daniel Craig

Natürlich folgen die Filme, die 1962 mit 007 jagt Dr. No ihren Anfang gefunden haben, nur selten und wenn, dann obligatorisch einer übergreifenden Handlung. Ebenso haben mittlerweile sieben verschiedene Darsteller den MI6-Agenten verkörpert. 

Doch mit dem Ende von No Time to Die und dem Tod von James Bond hat die Reihe etwas gewagt, das es in dieser Form zuvor nie gegeben hatte: Eine Kinolegende ist vor den Augen der Welt einen endgültigen Leinwand-Tod gestorben. 

Dass sich Horowitz als Kreativschaffender an diesem Umstand stört, kann man ihm kaum verübeln. Wahrscheinlich spielt hier auch der Umstand mit rein, dass sich dieser einschneidende Moment nicht in einem besseren Moment und aus nachvollziehbareren Gründen abgespielt hat. 

So geht es mit dem 26. James Bond jetzt weiter

Wie es nun mit James Bond im Kino und damit dem mittlerweile 26. Film des Franchises weitergeht, liegt nun in den Händen von Regisseur Denis Villeneuve (Dune, Blade Runner 2049) und den Amazon MGM Studios.

Dafür wurde noch kein Nachfolger für Daniel Craig offiziell gecastet, neuen Berichten zufolge soll es sich aber um einen völlig unbekannten Darsteller handeln (womit Favoriten wie Aaron Taylor-Johnson, Henry Cavill oder Idris Elba raus sein dürften).

Mehr zur Zukunft von James Bond könnt ihr unter den Links oben nachlesen.

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