Keanu Reeves ist bekanntermaßen breathtaking
. Aber auch der als gutmütig und großherzig geltende Hollywood-Schauspieler ist nicht davor gefeit, auch mal für Verärgerung zu sorgen. So geschehen etwa während der Dreharbeiten zum ersten John-Wick-Film.
Der Bart bleibt hart
Der erste John Wick feiert in diesen Tagen seinen zehnten Geburtstag. Premiere feierte der spätere Action-Hit nämlich im September 2014 auf dem Fantastic Fest in Austin, Texas.
Anlässlich dieses Jubiläums haben die beiden Regisseure Chad Stahelski und David Leitch mit Business Insider über die Entstehung des ersten Films gesprochen. Dabei haben sie eine kuriose Geschichte preisgegeben: Der Bart von Keanu Reeves sorgte für Ärger!
[…] Wir haben versucht, einen modernen Fantasy-Film mit griechischer Mythologie zu machen. Das ist nicht Mainstream. Also wollten wir etwas Cooles mit Keanu machen. Aber die Geldgeber wollten den verdammten Keanu Reeves sehen. […] Und ich weiß nicht, ob es das heute noch gibt, aber damals wurde uns von den Verantwortlichen gesagt, dass man das Gesicht seines Hauptdarstellers nicht mit einem Bart verdeckt. Er muss für internationale Filme glatt rasiert sein!
Das ist der klassische Studiospruch.
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Trotz dieser Forderung beharrten die Verantwortlichen am Set auf ihrer Vision. Dadurch musste das Team laut Chad Stahelski eine Menge Sch...e
über sich ergehen lassen. Und trotzdem: Sie zogen ihr Ding durch und sollten Recht behalten:
Wir waren der Meinung, dass man uns nicht feuern kann, also tauchte Keanu am ersten Drehtag mit Bart auf. Und später in der Woche, als sie die Tagesaufnahmen mit den inzwischen berühmten Halblichtaufnahmen von Kameramann Jonathan Sela sahen, waren die Leute verdammt begeistert.
Der Hund … ach, der Hund …
Auch zu der Sache mit dem Hund … ach, sorry, wir können grad nicht tippen, weil uns die Tränen schon wieder in die Augen schießen. Ihr wisst ja eh, worum es geht!
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Nun, auch für diese grausame Story-Entscheidung haben Stahelski und Leitch hart gekämpft und sich gegen die Zweifler in Hollywood durchsetzen müssen:
Man sagte uns: „Das bringt Unglück, das könnt ihr nicht machen!" "'Niemand wird das auf der Leinwand sehen wollen […]" Und ich sagte: "Wir werden Menschen aus nächster Nähe exekutieren; den Hund zu töten ist eine Sache, aber was ist mit dem brutalen Massaker an all diesen menschlichen Wesen? […]
In den nächsten Wochen wurde uns vorgeschlagen, ein alternatives Ende zu drehen, das zeigt, dass der Welpe gar nicht tot ist. Aber Keanu setzte sich für uns ein. … Irgendwann dachten [die Geldgeber] sich: Scheiß drauf, mal sehen, was die Jungs können.
Der Rest ist Geschichte: Der erste John Wick schlug ein wie eine Bombe und war die Geburtsstunde einer bis heute beliebten Filmreihe, die im kommenden Jahr mit dem Spin-Off Ballerina fortgeführt wird. Der Streifen spielt zeitlich zwischen John Wick 3 und 4 und somit ist es nicht ausgeschlossen, dass wir Keanu Reeves noch einmal in seiner ikonischen Rolle zu Gesicht bekommen.
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