Fazit der Redaktion
Dennis Zirkler
@Mantateller
Jotunnslayer: Hordes of Hel hinterlässt bei mir gemischte Gefühle. Einerseits beeindruckt das Spiel durch seine fantastische Grafik und die atmosphärische Darstellung der nordischen Mythologie. Die Effekte sind gelungen, die Charaktermodelle detailliert und die Umgebung fängt die Atmosphäre Jötunheims perfekt ein.
Diese starke Präsentation fesselt sofort und weckt hohe Erwartungen – doch leider hinkt das Spiel in Sachen Gameplay und Innovation hinterher.
Die schnelle Entwicklung vom schwachen Kämpfer zur mächtigen Tötungsmaschine innerhalb einer Viertelstunde bietet zwar eine befriedigende Power-Fantasy, das grundlegende Spielprinzip bleibt jedoch allerhöchstens Genre-Durchschnitt und weist wenig Tiefe auf.
Das Fehlen echter Alleinstellungsmerkmale und frischer Ideen lässt das Spiel im Vergleich zu anderen Genrevertretern blass aussehen.
Dennoch bleibt die Hoffnung, dass die Entwickler bis zum angepeilten Release im vierten Quartal 2024 noch die Kurve kriegen. Gegenwärtig bietet Jotunnslayer zwar eine ansprechende Optik und ein kurzes, intensives Spielerlebnis, aber für eine dauerhafte Begeisterung braucht es mehr Innovation und Tiefe.
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