Über die beiden größten Neuerungen im kommenden Dino-Aufbauspiel-Parkmanager Jurassic World Evolution 3 haben wir ja schon berichtet: Ihr könnt jetzt Nachwuchs auf »natürlichem« Weg züchten und erziehen, indem ihr Männchen und Weibchen zusammenführt und stolze Eltern werden lasst. Und für Schönbauer gibt’s bald viel mehr Austobmöglichkeiten, weil der Gebäudebaukasten kräftig erweitert wird.
Jetzt hat Entwickler Frontier Developments bei der FYNG gamescom Show 2025 auch das neue Marktplatzgebäude vorgestellt. Sobald ihr eins errichtet, könnt ihr auf dem Weltmarkt fertige Dinosaurier direkt mit Ingame-Credits kaufen (also nicht mit echtem Geld). Das hat starke Vorteile – birgt aber auch Risiken. Aber wir sind ja schließlich keine Ponyhof-Manager!
Ebay für Dinos
Das Marktgebäude steht euch nicht sofort zur Verfügung. Ihr schaltet es in der Kampagne erst frei, wenn ihr schon mehrere Parks weltweit verwaltet und ein paar Unternehmenskunden glücklich gemacht habt. Sobald das Gebäude steht, könnt ihr auf einem separaten Bildschirm Angebote ansehen und kaufen. In der Kampagne gibt es nur lebende Dinos, im Sandbox-Modus auch Eier oder Genome (wie bisher).
Der Marktplatz ist prima, um schnell Attraktionen für eure Parks zu bekommen – ohne lange Brutzeit, ohne aufwändiges Klonen. In Nevada zum Beispiel müsst ihren einen heruntergewirtschafteten Park schnell auf Vordermann bringen. Diesen Park haben uns die Entwickler als Marktplatzbeispiel gezeigt.
Dark_Jurassic_Anon344? Klingt vertrauenswürdig!
Die Angebotsliste im Marktplatz lockt mit teils supergünstigen Preisen. Allerdings solltet ihr auch auf die Anbieter und ihre Bewertungen durch andere Käufer achten. Manchmal geben auch schon die Namen der Verkäufer sanfte Hinweise auf deren Seriosität.
Anbieter Dark_Jurassic_Anon344 zum Beispiel klingt schon dezent dubios, auch die Herkunft seiner vier Quetzalcoatlus-Flugsaurier ist etwas fragwürdig: »Braucht ein neues Zuhause, wurde bei einer Polizeirazzia aus einer Untergrund-Zuchtanlage befreit.« Was soll da schon schiefgehen?
Der Frontier-Entwickler kauft noch einen Mosasaurus-Gruppe aus je zwei Erwachsene und Jungtieren. Der Meeressaurier hat einen hohen Attraktivitätswert, der Anbieter eine 93/100-Bewertung. Viel Geld ist jetzt nicht übrig, also schnell noch vier günstige Gallimimus-Landsaurier in den Warenkorb, ab zur Kasse, bezahlen. Böser Fehler!
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Die Macher von Jurassic World Evolution 3 basteln bei GameStar FYNG gemütlich an ihrem Endgame-Dinopark, aber dann bricht ein T-Rex aus
Kuscheltiere bestellt, Killer geliefert
Denn ausgerechnet der letzte Kauf endet im Fiasko. Statt der bestellten harmlosen Gallimimus liefert uns der Fracht-Hubschrauber einen ausgewachsenen T-Rex direkt ins Gehege. Das ist natürlich nicht auf so hohen Besuch eingerichtet – wortwörtlich. Der Zwölf-Meter-Fleischfresser randaliert prompt, der Gehege-Zaun gibt nach, das Viech bricht aus.
Zum Glück hat das Gehege eine der neu eingeführten Sicherheitskameras installiert, die den Ausbruch automatisch an unsere Rangerstation melden. Dann geht’s weiter wie in den Vorgängerspielen: Wir schicken einen Hubschrauber samt Betäubungsgewehrschützen los. Fahrzeuge und Personal steuern wir wie früher entweder indirekt wie in einem Strategiespiel oder direkt wie in einem Actionspiel in Schulterperspektive.
Kurz darauf macht der T-Rex ein Nickerchen, jetzt muss schnell ein passendes Gehege her. Das wird natürlich teurer als das vermeintliche Gallimimus-Schnäppchen. Danke, Marktplatz! Und die anderen Neuankömmlinge?
Die sind wirklich brav, sogar die Quetzalcoatlus-Truppe aus dubioser Herkunft zieht jede Menge Besucher an, und die kleine Mosasaurus-Familie fühlt sich im neuen terrageformten See pudelwohl. Oder wie das bei Dinos heißt.
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