Test: Kaiserpunk macht zu viele Fronten auf und scheitert an der Basis

Kaiserpunk bietet Basenbau, Globalstrategie und ein ungewöhnliches Geschichtssetting in einer alternativen Zeitlinie. Der Test zeigt: Die Entwickler haben sich etwas übernommen.

Kaiserpunk besticht vor allem mit seinem Setting. Ansonsten ist aber noch Luft nach oben. Kaiserpunk besticht vor allem mit seinem Setting. Ansonsten ist aber noch Luft nach oben.

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Kaiserpunk. Was für ein Name für ein Spiel. In Verbindung mit dem Titelbild weckt er sofort die gewünschten Assoziationen. Gleich wird klar, dass wir uns irgendwo um den Ersten Weltkrieg herumbewegen, sich die Zeitlinie von der Historie unterscheidet und dass die Fetzen fliegen werden.

Reiner Hauser
Reiner Hauser

Autor Reiner gleicht seine Arbeit am liebsten mit Fußball aus. Denn wenn gerade mal wieder ein Strategiespiel in kürzester Zeit verstanden werden will, raucht der Kopf am Ende des Arbeitstages schon mal so sehr, dass nur sportliche Betätigung hilft. Allerdings kann Reiner im echten Leben keine Spielstände laden und läuft wie sein Rechner über die Jahre immer langsamer.

Nicht transportieren kann der Titel allerdings die ungewöhnliche Mischung aus Siedlungsbau im Anno-Stil und Welteroberung ähnlich dem Brettspiel Risiko. Diese Erkenntnis schmälerte unsere Neugier jedoch nicht im Mindesten, schließlich waren wir gespannt, wie das alles zusammengehen soll.

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Kaiserpunk
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Kaiserpunk schafft es nicht, seine spannenden Ideen in ein einheitliches Spielerlebnis umzumünzen.
Zur vollständigen Wertung
Passt zu euch, wenn ...
  • … euch des Setting begeistert.
  • … ihr Anno-artigen Aufbau mögt.
  • … ihr gerne neue Konzepte probiert.
Passt nicht zu euch, wenn ...
  • … Globalstrategie ausgefeilt sein soll.
  • … ihr eine richtige Handlung erwartet.
  • … ihr keine (Technik)-Bugs riskieren wollt.

Im Test zeigt sich nun: Das tut es nicht. Denn sowohl Spielkonzept als auch Umsetzung und Technik können mit der Ausgangsidee nicht Schritt halten. Und dass in der aktuellen Fassung im Vergleich zur Preview vor einem halben Jahr auch noch wesentliche Inhalte fehlen, lässt uns endgültig verwirrt zurück. Aber lest selbst.

Nur Trümmer nach dem Krieg

Ihr beginnt eine Partie in Kaiserpunk mit der Wahl einer Startregion. Wir entscheiden uns da für den südlichen Balkan und wählen die Karte »Athen« für unsere künftige Siedlung. Je nach Region bekommt ihr eine leicht unterschiedliche Einführung, letztendlich läuft es aber immer darauf hinaus, dass ihr mit einem Soldatentrupp nach dem Ende des Ersten Weltkriegs nach Hause zurückkehrt und dort nur noch rauchende Trümmer vorfindet.

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