4 kostenlose KI-Tools an Weihnachten: Persönliche Grußkarten und ein Gespräch mit dem Weihnachtsmann

Es ist Weihnachten! Wer jetzt noch etwas vorbereitet, braucht sicher Hilfe. Wir haben vier weihnachtliche Probleme aufgelistet – ob KI da helfen kann?

KI kann eine Menge – vielleicht auch bei der ein oder anderen Weihnachtsaufgabe helfen? (Quelle: Adobe Stock) KI kann eine Menge – vielleicht auch bei der ein oder anderen Weihnachtsaufgabe helfen? (Quelle: Adobe Stock)

Weihnachten: Offiziell eine Zeit der Besinnlichkeit, tatsächlich für die meisten wohl eher stressig. Wenn an Weihnachten auch einfach nichts funktionieren will, gibt es ja noch KI. Wir haben für euch vier weihnachtliche Aufgaben, bei denen die KI vielleicht behilflich sein kann.

Ganz ehrlich: Einige der KI-Tools machen dabei aber nur ein mittelmäßig saubere Figur. Aber dann (gerade dann) eignen sie sich immer noch gut dazu, die Verwandtschaft zu erheitern. Das ist doch auch etwas wert.

1. Das Essen vorbereiten

In Deutschland dürfte Weihnachten das größte kulinarische Gelage sein. Wer kurzfristig von Weihnachten überrascht wird und heute noch ein Abendessen planen und einkaufen muss, dem sei ChefGPT ans Herz gelegt. Man sollte sich allerdings nicht an der holprigen Übersetzung stören.

Gebt dem Pantry Chef an, was ihr im Kühlschrank habt und lasst euch ein passendes Rezept kreieren. Der Masterchef zaubert etwas nach den persönlichen Geschmacksvorlieben.

Zugegebenermaßen bin ich mir nach einigen Generierungen nicht ganz sicher, ob die Gerichte seit unserem Test vor einem Jahr wirklich genießbarer geworden sind. Vielleicht probiert ihr die App also doch lieber zu einem weniger schweißtreibenden Anlass aus.

Dieses Gericht hat ChefGPT aus den Resten des WG-Kühlschranks gezaubert. Weder das Bild noch der Titel sehen genießbar aus. Dieses Gericht hat ChefGPT aus den Resten des WG-Kühlschranks gezaubert. Weder das Bild noch der Titel sehen genießbar aus.

Kostenlos gibt es immerhin 10 monatliche Generierungen, das dürfte zum Ausprobieren für Weihnachten gerade noch reichen. Einkaufen oder zumindest Kochen müsst ihr aber noch selber.

2. Persönliche Grüße gestalten

An Weihnachten will an jeden gedacht sein. Eine kleine Freude lässt sich mit einer selbst gestalteten Postkarte machen.

Ja, Bildgeneratoren gibt es wie Sand am Meer. Viele erstellen aber nur quadratische Bilder und können keine Schrift. Hierfür bietet sich Canva an. Mit dem Canva Dream Lab kann ein Bild in Postkartengröße generiert werden. Der Text kann nachträglich eingefügt werden. Image-to-Image-Generierung mit Bildern eurer Lieben gibt es leider nicht gratis. Aber kreativ kann man doch werden.

Diese Weihnachtskarte wurde mit dem Canva Dream Lab erstellt und die Schrift in Canva hinzugefügt. Diese Weihnachtskarte wurde mit dem Canva Dream Lab erstellt und die Schrift in Canva hinzugefügt.

3. Für die Musik sorgen

Die Musikgeschmäcker sind verschieden und an Weihnachten kommt unter Umständen einiges zusammen. Wer sich nicht von den Tonie-Boxen seiner Kinder dauerbeschallen lassen möchte, kann es ja einfach mit eigenen Songs probieren.

KI-Song-Generatoren schießen seit dem ersten KI-Hit wie Pilze aus dem Boden. Wie wäre es mit selbstgemachtem Weihnachts-Viking-Metal? Da setzen sich die Oma und der langhaarige Enkel vielleicht auch freiwillig zusammen auf die Couch.

Mit einem einfachen Prompt und für den privaten Gebrauch geht das beispielsweise bei Suno. Hier könnt ihr euch zumindest fünf Songs kostenlos für euer Weihnachtsfest generieren lassen.

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4. Eure Kinder belügen bezaubern

Was wäre Weihnachten ohne Familien, die ihre Kinder überzeugen, Christkind und Weihnachtsmann wären vorbeigekommen? Dieses Weihnachten hilft euch sogar KI dabei, euren Kindern etwas vorzumachen.

Die Spracheingabe von ChatGPT antwortet dieser Tage automatisch als Santa Claus. Dafür klickt ihr einfach auf den Button neben dem Eingabefeld.

Das funktioniert auch auf Deutsch, mit viel Ho-ho-ho und einem amerikanischen Akzent. Auf direkte Fragen (Kennst du das Christkind persönlich?) antwortet der Weihnachtsmann bieder wie ChatGPT.

Er will euch vor allem etwas beibringen. Und wenn ihr darum bittet, eine Gleichung nach x aufzulösen, tut er auch das. Vielleicht ist das ja dann der perfekte Anfang, die Kinder langsam vom lieben Weihnachtsmann zu entwöhnen.

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