Eigentlich hätte ich es ja wissen müssen: Warhorse neigt zu Untertreibungen. »Unser erster DLC wird merklich kleiner als die kommenden zwei«, sagten mir die Entwickler von Kingdom Come: Deliverance 2. Ich stellte mich also auf ein nettes, kompaktes Addon ein. Wie im ersten Spiel: Ein neues Story-Häppchen, das ich gemütlich in vier bis fünf Stunden wegspiele und euch dann erzähle, was mir gefallen hat.
Nach zehn Stunden Spielzeit wurde ich dann langsam misstrauisch. Was genau versteht Warhorse unter »kleiner«?!
Begegnungen mit dem Tod (oder auf English: Brushes with Death) ist viel umfangreicher als ich mir erträumt hätte – und das sind hervorragende Nachrichten für alle, die dringend mehr Kingdom Come in ihrem Leben brauchen. Ihr müsst dem insgesamt großartigen Addon nur zwei Dinge verzeihen: eine Sache am Anfang und eine am Ende.
Viel Story, viel Humor und viel zu tun
Keine Sorge, ich bleibe so spoilerfrei, wie es ein Test nur zulässt. Einen großen Teil des Reizes macht nämlich aus, überhaupt erst zu entdecken, worum es im Addon wirklich geht.
Heinrich trifft einen rätselhaften Maler namens Voyta, den er erstmal aus der Klemme befreit. Danach hilft er dem Künstler dabei, Inspiration für sein Meisterwerk zu finden – was zu herrlich absurden Quests führt, die sich um Aberglauben und Volkssagen drehen.
Abwertung zurückgenommen: Ursprünglich hatten wir im Test um einen Punkt abgewertet, weil einige deutsche Sprecherzeilen fehlten. Mit Hotfix 1.3.1 haben die Entwickler diese nachgeliefert, also können wir diese Abwertung nun zurücknehmen.
Bald stellt sich heraus, dass irgendwas mit Voyta los ist. Immerhin redet er manchmal mit einem bemalten Schädel und schickt mich unter seltsamen Vorwänden durch die ganze Spielwelt. Nur will er leider nicht mit der Sprache rausrücken, sondern gibt Heinrich stattdessen immer neue Rätsel auf. Erst nach und nach puzzle ich mir seine ganze Geschichte zusammen.
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