Lässig reite ich durch die Straßen von Kuttenberg, auf dem Rücken des schönsten Streitrosses im Land. Meinen Kopf ziert eine edle Kappe, an meinem blauen Seidenhemd funkelt neckisch eine Silberbrosche, von deren Gegenwert eine Bauernfamilie bequem ein Jahr lang leben könnte.
Die Leute starren, tuscheln: »Dafür muss er ein Vermögen ausgegeben haben!« und »Was duftet hier so herrlich?«. Das bin selbstverständlich ich, mich umweht das teuerste Parfüm, das man mit Geld kaufen kann. Ich bin der König der Welt und kann mir leisten, was immer mein Herz begehrt. Aus dem Weg, Pöbel!
Vor zwei Wochen sah das allerdings noch ganz anders aus, da habe ich von Brotkanten und billigem Bier gelebt. Nur dank zweier Werkzeuge habe ich mich aus der bitteren Armut ins Luxusleben gekämpft: Schwert und Reparaturhammer. Und ihr könnt das auch! Ihr müsst das sogar, wenn ihr in Legacy of the Forge euch alle Schmiedeerweiterungen leisten wollt.
Kingdom Come: Deliverance 2 hat mich mächtig herausgefordert. Quasi ohne Vorkenntnisse bin ich kopfüber in dieses komplexe Rollenspiel gepurzelt – und habe mich zwar direkt in diese Welt verliebt, musste aber auch viel leiden, ehe ich mich in Heinrichs Schuhen zurechtgefunden habe. Sehr viel. Besonders beim Geldverdienen.
Während meine smarten Kollegen mit Diebstahl oder Kamillentee reich wurden, musste ich viele Stunden lang jeden Groschen zweimal umdrehen. Weil ich unbedingt so ehrlich wie möglich spielen wollte, also nichts mit lukrativen Einbrüchen. Stattdessen habe ich einen schwierigeren, dafür unheimlich belohnenden und legalen Weg gefunden. Gut, ich musste sehr viele Leute ins Jenseits befördern. Aber die haben angefangen!
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