Exklusiver Content & monatliche Vollversionen

Exklusiver Content & monatliche Vollversionen

Kingdom Come 2: Ihr könnt jetzt gemütlich von eurer Couch aus dutzende Spiel-Schauplätze mit ihren realen Vorlagen vergleichen

Ein KCD-Fan hat riesigen Aufwand betrieben, um die Kuttenberg-Region 1403 und 2026 in 360-Grad-Panoramen abzubilden. Bald sollen auch die Regionen Trosky und Sasau folgen.

Der Eingang zur Sedletzer Kathedrale, links im Spiel und rechts in Echt. Foto: kingdomcompare.com Der Eingang zur Sedletzer Kathedrale, links im Spiel und rechts in Echt. Foto: kingdomcompare.com

Kingdom Come: Deliverance und sein Nachfolger haben einen gewaltigen Vorteil gegenüber vielen anderen Rollenspielen: Sämtliche Schauplätze existieren in Echt. Das bedeutet, dass die Fans Burg Trosky, die Stadt Kuttenberg, das Kloster von Sasau (in dem ein GameStar-Aufsteller steht!) und so weiter selbst besuchen können.

Dazu müsst ihr auch gar nicht unbedingt nach Tschechien reisen – was ich eingeschworenen Fans zwar persönlich empfehlen würde. Aber es gibt eine coole Alternative: Ein Fan hat wunderschöne 360-Grad-Fotos in der echten Welt geknipst und stellt die zum Vergleich mit exakt dem selben Schauplatz im Spiel bereit.

Ihr könnt euch also direkt auf die virtuelle Reise machen – und gleich noch einen Sprung 600 Jahre in die Vergangenheit wagen.

Video starten 57:40 Historiker vs. Videospiele: Warum wir ein falsches Mittelalter lieben | mit Steinwallen

So funktioniert »Kingdom Compare«

Die Website bietet bisher zwei Funktionen: Ihr könnt euch zu einem zufällig ausgewählten Schauplatz bringen lassen (sozusagen als hättet ihr Heinrichs Schlafwandler-Perk aktiviert). Oder ihr klickt euch manuell durch die Kuttenberg-Map. Hier sind dutzende Orte in der Rundum-Sicht zu finden, sowohl in der Stadt selbst als auch in dem umliegenden Siedlungen:

Teufelszuflucht Ein Gasthaus gibt's an der Stelle heute nicht mehr, aber es wohnen immer noch Leute da.

Marienkirche Die kleine Kirche Heilige Maria war an dieser Stelle im Spiel noch von der Stadtmauer verdeckt. Heute gibt's mangels Befestigungsanlagen freie Sicht.

Um das zu erreichen, hat Ersteller »cgmarius« sich mit einer Kamera bewaffnet und ist durch die Region gereist, um diese Aufnahmen selbst zu erstellen. Das endgültige Ziel ist es, auch noch die Regionen Sasau (aus KCD1) und Trosky nachzuliefern. Sasau ist bereits in Arbeit und soll laut der Roadmap noch im August 2026 erscheinen – die Real-Life-Bilder wurden schon gemacht.

Ab September 2026 soll dann Trosky in Angriff genommen werden. Und falls das nächste Spiel der Reihe, Kingdom Come: Salvation, eine neue Map bekommt, dann soll auch diese in die Website integriert werden.

In der ferneren Zukunft sollen noch weitere Orte dazukommen, darunter auch Innenräume. 

Die Community feierts und auch Warhorse ist begeistert

Auf Reddithat cgmarius das Projekt schon vor einer Weile vorgestellt. Das Echo fiel äußerst positiv aus, viele loben die Mühen, die in diesem riesigen Fan-Werk stecken. Reddit-User FixöLaudon schreibt etwa:

Heilige Scheiße, das ist episch! Lass Warhorse davon wissen!

Dieser Wunsch hat sich schnell erfüllt. Das Community-Team des Entwicklerstudios war schnell im Thread zur Stelle. Ebenfalls mit Lob und der Ansage, dass dafür natürlich gern die Ingame-Bilder verwendet werden dürfen. Man unterstütze solche inoffiziellen Fan-Projekte gern. Auf der Website wird keine Werbung ausgespielt, es ist also ein reines Non-Profit-Projekt.

Wart ihr schon an einem der echten Schauplätze von Kingdom Come: Deliverance oder dem zweiten Teil? Falls ja, werdet ihr wahrscheinlich schon selbst festgestellt haben, wie ähnlich sich manche Orte noch sehen, vor allem langlebige Gebäude wie Kirchen und Burgen. Die Dörfer dagegen sind stellenweise nicht wiederzuerkennen. In der Stadt Kuttenberg brauchen Spielekenner aber keine Straßenkarte, die Wege verlaufen nämlich genau wie in der virtuellen Vergangenheit.


Kommentare(1)
Kommentar-Regeln von GameStar
Bitte lies unsere Kommentar-Regeln, bevor Du einen Kommentar verfasst.

Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.