Als rechtschaffener Krieger beschützt Heinrich in Kingdom Come: Deliverance 2 natürlich alle Unschuldigen. Und wer könnte unschuldiger sein als ein Tier? Deshalb helfen wir natürlich gerne in insgesamt vier kleinen Quests den Schafhirten rund um Trosky dabei, ihre verlorenen Tiere zurückzubringen oder zumindest ihr Schicksal zu erfahren.
Schaf unter Wölfen
- Startort: Nördlich von Tachau
- Questgeber: Schafhirte Siegfried
- Belohnung: 25 Groschen, Schnaps, Schwacher Retterschnaps, dreimal Verband, Brot, zweimal gekochte Zwiebel, Teufelskopfwürfel
- Köter hilfreich: Ja
- Führt zur Quest: Die verlorenen Schafe, Schäfchen ins Trockene
Die Schankwirtin Betti aus Troskowitz verweist uns an den Schafhirten Siegfried, den wir nördlich von Tachau (nach dem Lager am Straßenrand) antreffen. Dieser berichtet von einem Wolfsrudel, das seine Schafe reißt.
Die erste Spur finden wir westlich seiner Hütte in Form eines gerissenen Schafes. Geben wir die Schafsüberreste mit dem Befehl »Such« an Köter weiter, führt uns der vierbeinige Freund direkt zum Wolfsrudel. Ohne Köter folgen wir dem Pfad den Blutflecken entlang Richtung Westen, bis sich der Weg gabelt. Hier entscheiden wir uns für den Weg nach Nordwesten.
Es tauchen weitere Blutspuren auf, denen wir bis zur nächsten Gabelung folgen und in den Fängen des Wolfsrudels landen. Sind die Wölfe besiegt, schlachten wir drei von ihnen aus und nehmen die Ohren als Beweis für den Schafhirten Siegfried mit. Für den Erfolg der Quest reicht es zwar, wenn wir dem Hirten ein Ohr abgeben – ab drei Wolfsohren gibt es aber die volle Belohnung. Anschließend schickt uns Siegfried zu seinen Kollegen Smolik und Stanislav.
Die verlorenen Schafe
- Startort: Südwestlich von Tachau
- Questgeber: Smolik, der Schäfer
- Köter hilfreich: Ja
- Belohnung: 11 Groschen, Billiger Wein, Schwacher Ringelblumen-Aufguss, zweimal Verband, zweimal getrockneter Apfel, Gekochte Karotte, Unglückswürfel
Smolik lebt südwestlich von Tachau am Rande des Waldes. Am leichtesten finden wir ihn, wenn wir auf der Hauptstraße zwischen Tachau und Troskowitz bei der Kreuzung in der Mitte nach Westen abbiegen.
Auch dieser trauert einem Schaf nach, dessen Mörder er im angrenzenden Wald vermutet. Wir nehmen also den Pfad nach Westen am Gatter der Schafe vorbei in den Wald und folgen diesem bis zur schlammigen Pfütze. Von dort quälen wir uns den Hügel nach Nordwesten hinauf.
An dieser Stelle macht euch Köter mit seinem Gebelle bereits auf das Opfer aufmerksam: Das tote Schaf liegt auf der Hügelkuppe neben einem Baum und wird von einem Wolfsrudel bewacht. Haben wir die Wölfe besiegt, trennen wir das Ohr des Schafes ab und bringen das Beweisstück zu Smolik. Sind wir an dieser Stelle auch Stanislav bereits zur Hilfe geeilt, werden wir nun an Natan verwiesen.
Schäfchen ins Trockene
- Startort: Südwestlich von Tachau
- Questgeber: Stanislav, der Schäfer
- Köter hilfreich: Nein
- Belohnung: 12 Groschen, Billiger Wein, Schwacher Ringelblumen-Aufguss, zweimal Verband, zweimal Getrockneter Apfel, Gekochte Karotte, Glückswürfel
- Führt zur Quest: Werwolfjagd
Den Schäfer Stanislav finden wir östlich von Troskowitz und südlich vom Schnellreisepunkt Apollonias. Stanislav vermisst einen Schafbock, den wir mithilfe einer Karotte zum Schäfer zurückbringen sollen.
Für die Suchaktion wandern wir von der Hütte Stanislavs nach Osten. Kreuzen wir die Straße und gehen in den Wald hinein, treffen wir alsbald auf ein Wolfsrudel und dahinter auf den uns schon bekannten Schafbock Ignatius. Den sprechen wir mit Alt (bzw. L1 auf Konsolen) an, damit er uns nach Hause folgt.
Damit uns das wertvolle Tier nicht verloren geht, gehen wir rückwärts und behalten den Bock so im Auge. Zurück bei Stanislavs Hütte locken wir Ignatius in den Pferch und sprechen anschließend mit Stanislav. Sind wir an dieser Stelle auch Smolik bereits zur Hilfe geeilt, werden wir nun an Natan verwiesen.
Werwolfjagd
- Startort: Westlich von Semin
- Questgeber: Schafhirte Natan
- Köter hilfreich: Ja.
- Belohnung: 25 Groschen, Schnaps, dreimal Verband, Brot, zweimal Gekochte Zwiebel, Würfel für gerade Zahlen
Auch dem Schäfer Natan, der ein wenig nördlich von Semin lebt, werden Schafe stibitzt. Statt Wölfen vermutet dieser jedoch einen waschechten Werwolf dahinter. Wir überprüfen seine These anhand der Spur an der Kreuzung weiter südlich, gleich beim Haus des umherwandernden Trunkenbolds. Hier steckt ein blutiger, zerbrochener Pfeil in einem Baum. Geben wir diesen unseren vierbeinigen Gefährten, schnüffelt er uns direkt zum Ziel.
Ansonsten folgen wir dem von Blutlachen gesäumten Trampelpfad nach Nordwesten, bis wir die ersten Sandsteine sehen. Hier führt uns die Blutspur nach Norden direkt in ein Lager von Landstreichern. Diese unfreundlichen Gesellen sind von unserer Suchaktion nicht begeistert.
Lassen wir die Landstreicher in Frieden und interagieren nur mit dem toten Schaf (zum Beispiel heimlich in der Nacht), ist Natan bei unserer Nacherzählung zwar zufriedener, belohnt uns aber deutlich schlechter: Sechs Groschen, Bier, Schwacher Kamillentee, Verband, Apfel, zweimal Karotte. Kreuzen wir stattdessen mit den Schafdieben die Klingen, quittiert das Natan mit einem unzufriedenen Kommentar, aber einer deutlich besseren Belohnung. Ruf verbessern wir trotzdem auf beiden Wegen.
Machen euch die Wolfsrudel Schwierigkeiten? Dann konsultiert unseren Kampfguide, der euch die wichtigsten Kniffe beim Umgang mit Schwert, Axt und Co. zeigt. Wollt ihr nicht nur auf den Weiden, sondern auch in den Wäldern für Ordnung sorgen, dann lest ihr außerdem in den beiden obigen Guides, wie ihr die Jägerquests Lakai
und Raubvogel
abschließt.
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