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Seite 2: Krater im Test - Endzeit mal anders

Austauschbares Heldentrio

Aber Moment, war das nicht eben die Rede von vier Klassen? Wir haben doch nur drei Charaktere! Genauer gesagt verfügen wir über drei Charakterplätze. In jeder Stadt können wir neue, stärkere Söldner für unseren Trupp rekrutieren. Doch weil die mitgenommenen Helden im Level aufsteigen und wir sie mit immer besseren Items ausstatten, wachsen sie uns derart ans Herz, dass wir gar nicht mehr tauschen wollen.

Die Klassen: Slayer Der Slayer ist klein, schnell und haut heftig zu. Dafür hält er aber auch wenig aus;,auf ihn muss man also besonders aufpassen. Übrigens: Jede Klasse gibt es auch in einer leicht abgewandelten Mutanten-Version.

Bruiser Auch der Bruiser verteilt ordentlich Schaden, hält dazu eine Menge aus, ist dafür aber unfassbar langsam. In der Gruppe eignet er sich vor allem als Tank.

Medikus Der Medikus hat in Krater bloß eine Funktion: heilen. Darum haben wir ihn auch schnell ausgetauscht, da andere Klassen mit Heil-Boostern die gleiche Funktion erfüllen.

Regulator Unsere Allzweckwaffe, der Regulator. Dank seiner Flächenfertigkeiten kann er mit den richtigen Boostern ordentlich Schaden austeilen oder effektiv heilen - eine wahre Wunderwaffe.

Besonders ärgerlich ist es, wenn ein Charakter dreimal all seine Lebenspunkte verloren hat. Dann erleidet er eine dauerhafte Verletzung, die ihn im Kampf deutlich schwächt. Auch der permanente Tod ist möglich. Auf hochstufige Helden sollte man also gut aufpassen.

Wer sich nicht nur auf gefundene Waffen und Ausrüstungsgegenstände verlassen will, der sollte sich näher mit dem Crafting-System beschäftigen. Jeder Gegenstand im Spiel lässt sich mit der richtigen Blaupause nämlich auch selbst herstellen. Und gute Ausrüstung ist wichtig, denn neben den Charakterwerten entscheidet vor allem der Waffenschaden über Sieg oder Niederlage.

Achterbahnfahrt

Die Dungeons bilden den Gegenpol zu den hübschen Städten. Oft gleiche Bausteine und hässliche Levelbegrenzungen sind echte Atmosphäre-Killer. Die Dungeons bilden den Gegenpol zu den hübschen Städten. Oft gleiche Bausteine und hässliche Levelbegrenzungen sind echte Atmosphäre-Killer.

Was ist denn jetzt mit dem Auf und Ab, von dem wir eingangs erzählt haben? Da wäre einmal Freude. Freude über den grandiosen Soundtrack. Getragene Synthesizer-Klänge wechseln sich mit rockigen Tracks aus Bars ab, an denen wir vorbeilaufen. Freude über den schönen, bunten Grafikstil, der so untypisch ist für ein postapokalyptisches Szenario. Freude über Dialogwitz, schräge Charaktere, ein interessantes Fähigkeitensystem.

Und dann ist da Ärger. Viel davon. Wir ärgern uns über die völlig vermasselte Balance. Das Tutorial ist viel zu kurz und erklärt kaum etwas außer der Steuerung. Immer mal wieder treffen wir auf einzelne Gegner, die unsere Gruppe mehrfach komplett ausradieren, während wir im nächsten Dungeon auf einmal wieder bestens zurecht kommen. Ärger auch über technische Probleme – bei uns ist das Spiel mehrere Male ohne erkennbaren Grund abgestürzt. Ärger über fehlenden Feinschliff. Ärger über Quests, die nur nach einem Neustart des Spiels funktionieren. Ärger über Dungeons, die grafisch im krassen Gegensatz zu den hübschen Städten stehen.

Auf der hübschen Weltkarte reisen wir von Stadt zu Stadt. Unterwegs können wir zufällig auf Gegner stoßen. Auf der hübschen Weltkarte reisen wir von Stadt zu Stadt. Unterwegs können wir zufällig auf Gegner stoßen.

Ärger darüber, dass das Spiel jetzt schon verfügbar ist. Eine spätere Veröffentlichung hätte Krater gut getan. Immerhin versorgen die Entwickler ihr Programm sehr regelmäßig mit Patches und Updates. In einem halben Jahr dürfte es dann fertig sein.

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