Vor etwa einem Jahr startete die Kickstarter-Kampagne zu Legacy of Valor, einem sehr ambitioniert klingenden Ein-Mann-Projekt. Das Mittelalter-Spiel wollte nicht nur eine tiefschürfende Rollenspiel-Story mit Entscheidungen bieten, sondern auch eine offene Sandbox-Welt. Hinzu kommen gewaltige Schlachten, die ihr entweder als Kommandant anleitet oder als Ritter hautnah miterlebt und ein umfangreiches Bau- und Wirtschaftssystem.
Ihr errichtet also wie in einem Strategiespiel Gebäude, die Ressourcen produzieren oder weiterverarbeiten, etabliert Handelsrouten oder zaubert euren Dorfbewohnern mit Festen ein Lächeln auf die NPC-Lippen. Schon damals wurde ein Release für das vierte Quartal 2027 angekündigt, was plausibel klang, aber uns dennoch etwas skeptisch zurückließ. Das klingt nach einer ganzen Menge für ein Solo-Projekt, auch innerhalb von zwei Jahren!
Nun gibt es aber einige spannende neue Updates zu Legacy of Valor. Nicht nur die Kickstarter-Kampagne war erfolgreich, inzwischen werkelt auch ganzes Indie-Studio am Spiel. Hinzu kommen noch ein geschlossener Playtest und mit Hafþór Júlíus Björnsson eine hochkarätige Besetzung - den Schauspieler und Kraftsportler kennt ihr besser als Ser Gregor Clegane, alias der Berg aus Game of Thrones. Wir fassen alle bekannten Informationen zum kommenden Mittelalter-Spiel zusammen und klären, wie ihr am kommenden Playtest teilnehmen könnt.
Vom Ein-Mann-Projekt zum Indie-Studio
Kingdom Come trifft Mount & Blade macht anscheinend nicht nur GameStar-Leser neugierig: Legacy of Valor wurde bereits sieben Tage nachdem die Kickstarter-Kampagne startete, finanziert. Das Spiel erreichte innerhalb einer Woche knapp 170.000 Euro; ursprünglich angestrebt waren rund 90.000 Euro. Die Idee stammte zunächst vom Solo-Entwickler Filip Husák, der den Erfolg gleich nutzte, um ein kleines Studio hochzuziehen. Unter dem Namen Black Banner Studio arbeiten inzwischen über 20 Leute am Spiel, was das Projekt nicht mehr ganz so absurd erscheinen lässt.
Nur angemeldete Plus-Mitglieder können Plus-Inhalte kommentieren und bewerten.
Dein Kommentar wurde nicht gespeichert. Dies kann folgende Ursachen haben:
1. Der Kommentar ist länger als 4000 Zeichen.
2. Du hast versucht, einen Kommentar innerhalb der 10-Sekunden-Schreibsperre zu senden.
3. Dein Kommentar wurde als Spam identifiziert. Bitte beachte unsere Richtlinien zum Erstellen von Kommentaren.
4. Du verfügst nicht über die nötigen Schreibrechte bzw. wurdest gebannt.
Bei Fragen oder Problemen nutze bitte das Kontakt-Formular.
Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.
Nur angemeldete Plus-Mitglieder können Plus-Inhalte kommentieren und bewerten.