Mittelalter-Rollenspiel mit Game-of-Thrones-Star: Legacy of Valor lässt euch riesige Schlachten als Ritter erleben

Legacy of Valor klingt wie ein Traum für Mittelalter-Fans: Open World, RPG und Strategie in einem, jetzt auch noch ein beliebter GoT-Schauspieler. Wir klären, was alles im ambitionierten Indie-Projekt steckt und wie realistisch es wirkt.

Zum kommenden Mittelalterspiel Legacy of Valor gibt es haufenweise neue Infos. Zum kommenden Mittelalterspiel Legacy of Valor gibt es haufenweise neue Infos.

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Vor etwa einem Jahr startete die Kickstarter-Kampagne zu Legacy of Valor, einem sehr ambitioniert klingenden Ein-Mann-Projekt. Das Mittelalter-Spiel wollte nicht nur eine tiefschürfende Rollenspiel-Story mit Entscheidungen bieten, sondern auch eine offene Sandbox-Welt. Hinzu kommen gewaltige Schlachten, die ihr entweder als Kommandant anleitet oder als Ritter hautnah miterlebt und ein umfangreiches Bau- und Wirtschaftssystem.

Ihr errichtet also wie in einem Strategiespiel Gebäude, die Ressourcen produzieren oder weiterverarbeiten, etabliert Handelsrouten oder zaubert euren Dorfbewohnern mit Festen ein Lächeln auf die NPC-Lippen. Schon damals wurde ein Release für das vierte Quartal 2027 angekündigt, was plausibel klang, aber uns dennoch etwas skeptisch zurückließ. Das klingt nach einer ganzen Menge für ein Solo-Projekt, auch innerhalb von zwei Jahren!

Nun gibt es aber einige spannende neue Updates zu Legacy of Valor. Nicht nur die Kickstarter-Kampagne war erfolgreich, inzwischen werkelt auch ganzes Indie-Studio am Spiel. Hinzu kommen noch ein geschlossener Playtest und mit Hafþór Júlíus Björnsson eine hochkarätige Besetzung - den Schauspieler und Kraftsportler kennt ihr besser als Ser Gregor Clegane, alias der Berg aus Game of Thrones. Wir fassen alle bekannten Informationen zum kommenden Mittelalter-Spiel zusammen und klären, wie ihr am kommenden Playtest teilnehmen könnt.

Elena Schulz
Elena Schulz

Elena ist schon seit der Kickstarter-Kampagne letztes Jahr neugierig auf Legacy of Valor, das zwei ihrer Lieblingsgenres mit einem ihrer liebsten Settings vereinen will. Jackpot! Zumindest, wenn alles gut geht. Wenn sie gerade nicht von mittelalterlichen Gefechten träumt (bei denen sie garantiert sofort gestolpert und gestorben wäre), trauert sie aktuell dem kürzlichen Griechenland-Urlaub am Meer nach. Jetzt sind wieder Decke, Tee und Eintopf im kühlen Herbst angesagt.

Vom Ein-Mann-Projekt zum Indie-Studio

Kingdom Come trifft Mount & Blade macht anscheinend nicht nur GameStar-Leser neugierig: Legacy of Valor wurde bereits sieben Tage nachdem die Kickstarter-Kampagne startete, finanziert. Das Spiel erreichte innerhalb einer Woche knapp 170.000 Euro; ursprünglich angestrebt waren rund 90.000 Euro. Die Idee stammte zunächst vom Solo-Entwickler Filip Husák, der den Erfolg gleich nutzte, um ein kleines Studio hochzuziehen. Unter dem Namen Black Banner Studio arbeiten inzwischen über 20 Leute am Spiel, was das Projekt nicht mehr ganz so absurd erscheinen lässt.

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