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Großes Mittelalter-Rollenspiel Legacy of Valor braucht 100.000 Dollar, um Mount & Blade und Kingdom Come nachzueifern

Strategie und Rollenspiel trifft Mittelalter: Legacy of Valor will mit eigenen Ideen in die Fußstapfen von Kingdom Come und Co. treten, muss sich aber erstmal finanzieren.

Legacy of Valor soll ein authentisches Mittelalter-RPG mit Dorf-Verwaltung und epischen Schlachten werden. Legacy of Valor soll ein authentisches Mittelalter-RPG mit Dorf-Verwaltung und epischen Schlachten werden.

Auf Kickstarter läuft aktuell die Kampagne für Legacy of Valor, ein Mittelalter-Rollenspiel, das auch Strategie-Elemente mitbringt: Solo-Entwickler Filip Husák verspricht nicht nur eine Story mit Dialogen und Entscheidungen in einem authentischen Mittelalter-Setting, sondern auch Burgenbau, gewaltige Echtzeit-Schlachten oder Handel und Ressourcen-Management.

Fantastische Nachrichten für alle, die unbedingt mehr Spiele wie Kingdom Come oder Mount & Blade wollen. Allerdings müssen die Fans bei diesem Spiel mit anpacken: Legacy of Valor braucht 100.000 Dollar (etwa 86.000 Euro) für die Finanzierung. Von denen sind bereits rund 50.000 Euro eingegangen. Die Aktion läuft noch bis Sonntag, den 9. November 2025.

Ein episches Mittelalter-Rollenspiel - von nur einer Person

Es gibt bereits einen Trailer, mit dem ihr euch einen Überblick zum Gameplay von Legacy of Valor verschaffen könnt, das sich gleichermaßen bei Rollenspielen und Strategie bedient:

Video starten 1:33 Städtebau, Rollenspiel und Echtzeit-Kämpfe im Mittelalter: Legacy of Valor zeigt im Trailer seinen atmosphärischen Gameplay-Mix

Abseits von Grafik und Feature-Fülle beeindruckt auch, dass das Spiel nur von einem einzigen Entwickler stammt, der hier sein persönliches Traumspiel verwirklichen möchte. Das bringt natürlich viele Hürden mit sich, gerade bei einem so ambitionierten Spiel. Allerdings beweisen Solo Devs auch immer wieder, dass sie zu spektakulären Erfolgen fähig sind.

Legacy of Valor soll laut Kickstarter im Kern ein Mittelalter-Rollenspiel mit Singleplayer und Koop werden, bei dem ihr die Rolle eines Anführers einnehmt. Ihr zieht nicht nur euer eigenes Dorf hoch und verwaltet es, sondern trefft auch Story-Entscheidungen, um euch einen Namen zu machen - als geliebter Herrscher oder blutrünstiger Kriegstreiber. Das soll auch die Welt selbst beeinflussen und wie man auf euch reagiert.

Nach der Geschichte wird aber noch nicht Schluss sein: Habt ihr die Handlung abgeschlossen, öffnet sich eine Sandbox-Welt, die ihr nach und nach frei erobern dürft.

RPG trifft Aufbau und Management

Spielerisch gehen die strategischen und dynamischen Elemente laut Beschreibung Hand in Hand. Ihr baut euer zerstörtes Schloss wieder auf und lasst drumherum langsam ein Dorf entstehen, das voller Wohnhäuser, Bauernhöfe und Arbeitsstätten steckt. Kein Gebäude wird dabei rein kosmetisch ausfallen, Farmen produzieren also Getreide, Schmieden Waffen und so weiter.

Auch für Verteidigungsanlagen müsst ihr sorgen. Ihr zieht zudem eure eigene Armee hoch, rüstet sie aus und führt sie in die Schlacht. In den Echtzeit-Kämpfen bestimmt ihr selbst eure Strategie und stellt euch neben Banditen auch andren ambitionierten Lords oder gar der Krone.

Es wird aber nicht nur gekämpft: Ihr etabliert auch Handelsrouten und sorgt für die Zufriedenheit eurer Bürger, zum Beispiel, indem ihr Feste aussrichtet. Dabei müsst ihr aber auch bedenken, dass Adlige und Fußvolk oft unterschiedliche Bedürfnisse mitbringen.

In Legacy of Valor verwaltet ihr nicht nur euer Dorf, sondern befehligt auch Soldaten in gewaltigen Mittelalterschlachten. In Legacy of Valor verwaltet ihr nicht nur euer Dorf, sondern befehligt auch Soldaten in gewaltigen Mittelalterschlachten.

Ambitioniert, aber nicht abwegig

Soweit zum Basisspiel, das entwickelt wird, wenn die Kampagne die 100.000 Dollar erreicht. Kommt mehr Geld zusammen, verspricht der Entwickler einige zusätzliche Features.

Unter anderem ist von einer Vollvertonung (Englisch und Tschechisch, deutsche Texte wird es aber so oder so geben), noch größeren Schlachten oder Kampf zu Pferde die Rede. Die teuersten Ziele liegen bei stattlichen 1,6 bis 2 Millionen und versprechen Seeschlachten, Modding-Tools auf Steam oder einen umfangreichen DLC. Bis dahin müssen aber noch einige Unterstützer hinzukommen.

Zumindest das Basisziel scheint bei der aktuellen Beteilungsrate aber nicht vollkommen abwegig. Wir halten euch auf den Laufenden, was die Finanzierung und Entwicklung des Mittelalter-Rollenspiels angeht.

Ein Release-Datum gibt es noch nicht, der Entwickler fasst aber mal vorsichtig das vierte Quartal 2027 für den Steam-Launch ins Auge. Auch eine Konsolenversion für PS5 und Xbox Series ist nicht ausgeschlossen.

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