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Seite 2: Legends of Pegasus im Test - Lost in Space

Ascendacy lässt grüßen

Der umfangreiche Technologiebaum wird nur sehr unzureichend erklärt.Der umfangreiche Technologiebaum wird nur sehr unzureichend erklärt.

Der unfertige Zustand von Legends of Pegasus ist umso tragischer, weil das Spielprinzip viel Potenzial hat. Bei der rundenweise ausgetragenen Planetenverwaltung, die stark an den Klassiker Ascendancy (siehe Kasten) angelehnt ist, müssen wir auf begrenztem Bauplatz aus unzähligen Gebäudetypen wählen. Dabei ist kein Ausbau in Stein gemeißelt, stattdessen reißen wir immer wieder Bauwerke ein, um die Balance zwischen Produktion, Steuereinnahmen, Forschung und Kultur zu korrigieren.

Leider erklären die Tutorialtexte weder die vielen Gebäude noch den sehr umfangreichen Forschungsbaum ausreichend, eine eingebaute Enzyklopädie suchen wir vergebens. So müssen wir erst ausprobieren, was ein Logistikzentrum bewirkt oder welche Technologie wir für neue und größere Schiffsklassen brauchen.

Planetenausbau Auf Planeten pflanzen wir Gebäude auf passende Bauplätze, um die Produktion zu beeinflussen. Das erinnert ...

Ascendancy ... frappierend an den (fast) vergessenen Genre-Klassiker Ascendancy. Im Gegensatz zum ein Jahr später erschienen, zweidimensionalen Master of Orion 2 bot Ascendancy bereits eine 3D-Galaxie. Außerdem übernimmt Legends of Pegasus den Planetenausbau nahezu eins zu eins vom Vorbild - - samt der isometrischen Perspektive, den Bonusfeldern und den antiken Ruinen. Der Hauptkritikpunkt an Ascendancy war die mangelhafte KI. Auch das hat Legends of Pegasus ironischerweise und (wohl) unabsichtlich geerbt. Die Ascendancy-KI wurde später per Patch verbessert, was damals aber viele Spieler mangels Internet-Verbindung nicht mehr erreichte.

Die Schiffe können wir dann im Schiffseditor mit zivilen oder militärischen Modulen bestücken, die sich dann auch grafisch an den Schiffsmodellen bemerkbar machen. Allerdings fehlen derzeit noch die Animationen der Geschütze und gelegentlich auch ein paar Texturen. Die Raumschlachten, die wir derzeit nicht per Berechnung überspringen können, tragen wir in Echtzeit aus. Dabei erteilen wir rudimentäre Angriffs- sowie Bewegungsbefehle und lösen Spezialfähigkeiten wie Warpsprünge aus.

Wenn der Kampf beendet oder das selbst gewählte Zeitlimit abgelaufen ist, springt das Spiel in den Rundenmodus zurück – oder auf den Desktop. Denn gerade die 3D-Kampfdarstellung erweist sich als besonders fehleranfällig. Doch auch im Rundenmodus schmiert Legends of Pegasus nach wie vor immer wieder unvermittelt ab.

Braindead lässt grüßen

Als noch schwerwiegender erweisen sich zwei weitere Fehler. So ließ sich im Testzeitraum nicht einmal das erste Kapitel der Einzelspieler-Kampagne abschließen, in dem wir die Menschen spielen. Die beiden folgenden Alien-Kampagnen waren daher unerreichbar. Gut, werden Sie denken, Kampagnen sind in einem Weltraum-Strategiespiel sowieso Nebensache, die wahre Stärke liegt im freien Spiel.

Stimmt zwar, doch ausgerechnet hier zickt die KI. Die tut meistens nämlich – gar nichts. Wenn wir nach mehreren Hundert Runden des Aufrüstens und der Expansion eine großangelegte Invasion starten und auf dem Heimatplaneten des Feindes, der von einem einsamen Scout-Schiffchen »bewacht« wird, lediglich drei Fabriken und sonst nichts antreffen, dann liegt dieser Verdacht zumindest nahe.

Noch dazu dürfen wir im Moment eh nur gegen maximale einen (in Zahlen: 1) Gegner antreten, die anderen Slots sind für den Computer gesperrt. Das soll demnächst durch einen Patch behoben werden, setzt aber wohl erst mal eine funktionierende KI voraus. So macht Legends of Pegasus momentan nur gegen menschliche Mitspieler Sinn und ein Minimum an Spaß.

Flucht Nachdem die Erde durch Aliens überrannt wurde, gelangt eine kleine Flotte per Wurmloch in einen fremden Teil der Galaxis. Doch auch hier wartet der Feind bereits.

Erste Kolonie Eilig wird der erste Planet besiedelt...

Militärrat ...und ein Militärrat als Regierung eingesetzt.

Dunkle Bedrohung Doch der Feind beobachtet die Expansion der letzten Menschen genau.

Apropos Patches: Davon wird es noch einige brauchen, bis das Spiel flüssig und normal läuft. Abgesehen von der Unmenge an Fehlern darf Novacore auch gerne noch mal das Interface sowie die Bedienung überarbeiten, als größte Störfaktoren erweisen sich die überempfindliche und erratische Kamerasteuerung sowie die antike Speicherfunktion.

Die ersten Reaktionen und Patches seitens Kalypso lassen aber darauf hoffen, dass Legends of Pegasus in nicht allzu ferner Zukunft einen spielbaren Status erreicht. Denn wohlgemerkt, wer zu spät kommt …

2 von 3

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