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Lego enthüllt die Minifigur von Captain Picard und kündigt noch mehr Star Trek an
Halbzeit
Ok. Durchatmen. Die schwitzigen Hände abwischen, noch eine abkühlende Dusche hinterher. Weiter geht's, auch wenn es mittlerweile dunkel geworden ist. Ich habe wieder Motivation getankt und will das Set weiterbauen. Denn Spaß macht es - je weiter ich voranschreite, umso mehr, weil die Grundfesten stehen und ich endlich zu den ausgefeilteren Ecken komme.
Im Inneren werden jetzt mehr und mehr Zahnräder verbaut. Der Volvo Bagger 42215 ist motorisiert, der Schaufelarm lässt sich automatisch bewegen. Entsprechend braucht's ein starkes Getriebe. Stellenweise scheint es so, als würde der halbe Baukasten aus Zahnrädern in allen möglichen Farben bestehen:
Je weiter der Bau in die Höhe ragt, umso öfter werde ich jetzt auch aufgefordert, die beiliegenden Aufkleber anzubringen.
Das Heck bleibt vorerst unvollendet, stattdessen geht's jetzt zum Kranarm. Der ist für sich genommen schon massiv. Beim exakten Positionieren Technic-Stangen wird's kurzzeitig etwas stressig, aber der Bau von Struktur und Verkleidung macht mir abgesehen davon gehörig Spaß.
Wer keine blauen oder roten Pins mag, wird mit dem EC500 nicht glücklich, denn die sind auch von außen sichtbar.
Und an dieser Stelle mache ich dann auch vorerst Pause - mehr in Teil 2 meines Aufbauberichts.
Zwischenfazit
Es mag damit zusammenhängen, dass ich schon sehr lange kein Lego-Technic-Set mehr aufgebaut habe, aber der Volve Bagger unterhält wie frustriert mich bislang ganz ordentlich. Die Bautechniken sind unterhaltsam umzusetzen und die schiere Größe beeindruckt. Letztere stellt mich aber auch vor Probleme - ein kleiner Fehler im Aufbau und schon muss ich Dutzende Pins lösen. Das tut in diesem Fall echt weh.
Gleichzeitig will ich aber wissen, wie das Ding am Ende aussieht und ob die motorisierten Funktionen den ganzen Aufwand wert sind. Nach dem zu urteilen, was ich bislang in anderen Reviews gelesen habe, lautet die Antwort darauf eher nein.
Schon nach der Hälfte der Bauschritte habe ich den Eindruck, dass Lego beim Preis von knapp 400 Euro deutlich zu hoch gegriffen hat. Ja, der Spielzeughersteller ist bekannt dafür, nicht eben billig zu sein. Aber hier frage ich mich ernsthaft, was den Aufpreis rechtfertigt - ist das nur der Motor oder etwa die Volvo-Kooperation, für die ich ja ohnehin schon mit einer absurden Menge an Aufklebern »beschenkt« werde?
So richtig kann ich es mir nicht erklären, wenn doch das andere Volvo-Modell, der FMX LKW mit EC230 Electric Raupenbagger trotz seiner 2.274 Teile gerade mal die Hälfte kostet. Auch hat die Konkurrenz Alternativmodelle im Angebot, die noch deutlich preisgünstiger sind, aber beispielsweise eine Fernbedienung enthalten.
Ein finales Urteil und den Blick auf die Alternativen liefere ich, sobald Set 42215 offiziell abgeschlossen und fertig auf meinem Wohnzimmertisch steht. Aber aktuell wüsste ich nicht, wem ich den Kauf dieses Giganten empfehlen sollte.
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