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Test: Ein neuer Millennium Falcon wäre früher mein Lego-Highlight gewesen, heute ist es komplizierter

Lego versucht sich an smarter Technik im Millennium Falcon und stolpert über das eigene Konzept. Im Test finde ich aber auch positives am Star-Wars-Set 75426

Peter hat schon viele Lego-Falken aus dem Star-Wars-Universum zusammengebaut. Das neueste Modell 75426 hinterlässt im Test aber keinen guten Eindruck. Peter hat schon viele Lego-Falken aus dem Star-Wars-Universum zusammengebaut. Das neueste Modell 75426 hinterlässt im Test aber keinen guten Eindruck.

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Lego hat 2026 sein neues Smart-Play-System auf den Markt gebracht - und die Reaktionen darauf fielen gespalten raus, um es milde auszudrücken. Die auf Kinder ausgerichteten Sets stoßen bei den erwachsenen Lego-Fans (von denen inzwischen viele Eltern sind) auf mäßige Zustimmung. Die acht Baukästen mit Star-Wars-Thema haben durchwachsene Reviews und sind bei Online-Händlern wie Amazon häufige Rabatt-Kandidaten. Schon fragen die Ersten, ob Smart Play ein Flop ist.

Als langjähriger Lego-Fan wollte ich mir die Sache dennoch genauer ansehen und habe mir das wohl ikonischste Raumschiff von Star Wars auf den Schreibtisch geholt: den Rasenden Falken.

Fakten zum Set
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Name: 75426 Millennium Falcon
Themenwelt: Star Wars
Erscheinungsdatum: 1. März 2026
Verfügbarkeit: Einzelhandel
Preis: 99,99 Euro
Maße: 27 x 24 x 9 cm
Steinezahl: 885
Minifiguren: 4
Preis pro Stein: 11,3 Cent
Altersempfehlung: 9 Jahre

Für den Test wurde uns ein Rezensionsexemplar von Lego zur Verfügung gestellt.

Video starten 1:03 Lego will mit Smart Play digitales und physisches Spielen miteinander verschmelzen

Das wichtigste Feature ist nicht enthalten

Ich habe zwischen 2011 und 2021 sehr intensiv Lego gesammelt. Eins meiner Prunkstücke war der riesig große, sündhaft teure und wunderbar detaillierte Millennium Falcon 10179 als Ultimate Collectors Set. Daneben: Das Modell 7965, eine exzellente Minifiguren-Variante unter den Star-Wars-Raumschiffen. Im (vielleicht unfairen) Vergleich damit fühlt sich das neue Set mit der Nummer 75426 leicht unterwältigend an.

Das fertige Raumschiff ist in seinen Dimensionen leicht gestaucht und erinnert mich an den Tumbler aus Christopher Nolans Batman-Filmen, speziell von der Seite. Ein Pluspunkt sind dafür die gerade mal vier Aufkleber - ein großer Unterschied zum sonstigen Lego-Exzess.

Packt ein paar Räder dran, kneift ein Auge zu und der Rasende Falke würde als Batman-Tumbler in Grau durchgehen. Packt ein paar Räder dran, kneift ein Auge zu und der Rasende Falke würde als Batman-Tumbler in Grau durchgehen.

Wer rund 100 Euro für ein Set mit 885 Teilen ausgibt, erwartet ein gewisses Maß an Vollständigkeit. Doch schon beim grundlegenden Konzept stolpert der Hersteller. Obwohl die gesamte Funktionalität auf der Interaktion mit einem speziellen, »intelligenten« Stein basiert, liegt dieser dem Falken überhaupt nicht bei.

Wer die beworbenen Soundeffekte und Lichter nutzen möchte, muss den benötigten Smart Brick aus einem anderen Set verwenden. Das ist bei diesem ohnehin schon üppigen Preis kaum zu rechtfertigen. An der Qualität der Soundeffekte gibt es zudem reichlich Kritik, hier ein Video:

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Viel schwerer wiegt für mich jedoch die optische Umsetzung. Die Notwendigkeit, den besagten Smart Brick ins Innere zu integrieren und jederzeit zugänglich zu machen, hinterlässt sichtbare Spuren am Modell. Direkt hinter dem Cockpit klafft eine unschöne Lücke, die das Gesamtbild massiv stört. Ich verstehe durchaus, dass der Spielwert bei diesem Set im Vordergrund steht, aber eine simple Abdeckplatte hätte hier Wunder gewirkt und die klassische Silhouette von Han Solos weltberühmten Frachter gewahrt.

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