Die warme Herbstsonne, die mir über das Gesicht streicht. Rote, orange und gelbe Blätter, die sich sanft zu verträumten Indie-Rock-Klängen im Wind wiegen. Life is Strange: Reunion empfängt mich mit einer Umarmung. Gut, dass du wieder da bist, flüstert es strahlend in mein Ohr. Es ist alles genauso, wie du es in Erinnerung hast.
Ich schmiege mich dankbar an die virtuelle Brust. Es ist alles so leicht, so vertraut, so schön. Max ist zurück, Chloe ist wieder da und beide erleben Seite an Seite ein letztes großes Abenteuer. Ein wundervoller, rührender Abschluss voller Nostalgie und ohne echte Ambitionen.
Denn ich genieße den Moment zwar von ganzem Herzen, fühle mich aber auch wie Max, die ständig zwischen Zeitreisenkräften, Ängsten und Erwartungen gefangen ist. Alles wirkt perfekt, doch unter der Oberfläche brodelt es gewaltig. Mich lässt das Gefühl nicht los, dass LiS: Reunion am Ende Potenzial liegen lässt. Denn bei einer einst so mutigen Reihe wäre viel mehr drin gewesen.
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