Wir sparen uns an dieser Stelle sämtliche Wortwitze übers Einlochen und kommen direkt zur Sache. Nach Fischkeulen hat 2018 seinen zweiten Gaming-Trend: Löcher als Spielehelden.
Gleich zwei tiefgründige Spiele machen eine bodenlose Vertiefung zu ihrem Protagonisten. Okay, in Donut County ist genau genommen ein Waschbär der Hauptcharakter, der aber wiederum per Fernsteuerung ein Loch kontrolliert.
Das klingt ebenso durchgeknallt, wie es im Trailer aussieht. Euer Ziel ist es, mit dem Loch immer größere Objekte in den Abgrund zu reißen und so stetig weiter zu wachsen.
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Physikrätsel sorgen dafür, dass das Verschlingen von Autos, Häuser und - ähm - Krokodilen auf Sonnenliegen nicht zu eintönig wird. Um die Kopfnüsse zu lösen, müsst ihr unter anderem eingesaugte Objekte im Untergrund kombinieren und dann wieder ausspucken.
Das bizarre Spiel, das am 28. August auf Steam, GoG und PS4 erscheint, ist »das Ergebnis von sechs Jahren Entwicklungszeit, Dutzenden Donuts (zu Nachforschungszwecken) und einer schicksalhaften Begegnung mit einem Waschbären«, erklärt der Soloentwickler Ben Esposito, der unter anderem als Designer an What Remains of Edith Finch mitgewirkt hat.
Esposito ist mit seiner löchrigen Idee aber nicht allein. Hole.io, das ihr in einer simplen Version auch im Browser ausprobieren könnt, ist gerade eines der beliebtesten Spiele für Android-Geräte.
>> Hole.io im Google Play Store
Im Spiel geht's - wer hätte das gedacht - darum, als Loch herumzuwandern, möglichst viele Gegenstände einzusaugen, zu wachsen und schließlich auch eure Gegenspieler (also andere Löcher) zu schlucken.
Ob nun wirklich zwei Entwickler fast zur selben Zeit auf die gleiche bodenlos gute Idee gekommen sind oder einfach nur einer beim anderen abgeschaut hat, lässt sich nicht eindeutig sagen. Interessant ist die Häufung löchriger Spiele aber allemal.
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