GameStar Plus Logo
Weiter mit GameStar Plus

Wenn dir gute Spiele wichtig sind.

Besondere Reportagen, Analysen und Hintergründe für Rollenspiel-Helden, Hobbygeneräle und Singleplayer-Fans – von Experten, die wissen, was gespielt wird. Deine Vorteile:

Alle Artikel, Videos & Podcasts von GameStar
Frei von Banner- und Video-Werbung
Jederzeit online kündbar

Seite 2: Lost Planet 3 im Test - Einmal Akriden-Geschnetzeltes am Stiel

Dead Planet? Lost Space?

Moment mal: Große Monster mit orangefarbenen Schwachstellen? Wer jetzt an Dead Space 3 denkt, liegt gar nicht so falsch. Während sich das munter beim ersten Lost Planet bediente, bedient sich Lost Planet 3 wiederum munter am ersten Dead Space. Offensichtlich ist das beispielsweise beim Hologramm-Menü, das quasi unverändert (nebst Sound) aus Dead Space übernommen wurde.

Lost Planet 3 : Dieser von Meerestieren inspirierte Akrid ist einige Meter hoch und liefert uns einen harten Kampf. Lost Planet 3
Dieser von Meerestieren inspirierte Akrid ist einige Meter hoch und liefert uns einen harten Kampf.

Zwar will Lost Planet 3 kein Horrorspiel sein, aber trotzdem - oder vielleicht gerade deswegen - lief uns beim Erkunden der verlassenen Stationen immer wieder ein Schauer über den Rücken. Den verspürten wir übrigens auch bei den Nebenaufgaben, denn die sind zwar sinnvoll in die Handlung eingebettet, laufen aber immer auf den gleichen langweiligen Höhepunkt hinaus: viele kleine Gegner wegballern.

Lost Planet 3 : Auch in unserem Mech sind wir vor den Akriden nicht sicher. Lost Planet 3
Auch in unserem Mech sind wir vor den Akriden nicht sicher.

Außerdem sind die Belohnungen die ganze Mühe überhaupt nicht wert; was sollen wir zum Beispiel mit besonderen Munitionsarten, wenn die normale problemlos ausreicht, selbst auf dem höchsten der drei Schwierigkeitsgrade?

Die vergleichsweise großen Abschnitte fallen außerdem ziemlich leer aus; auch wenn es viele Audio- und Textnachrichten gibt, finden wir die meist in Gebäuden. Realistisch zwar, macht aber die Außenbereiche nahezu überflüssig - wenn sie nicht zum nervigen »Backtracking« genutzt werden würden.

Technisch hingegen gibt's wenig zu meckern. Lost Planet 3 wurde sauber für den PC umgesetzt, die Steuerung ist frei konfigurierbar. Grafisch macht das Spiel dank der Unreal Engine 3 einen durchaus stimmungsvollen Eindruck, taufrisch jedoch wirkt es nicht, zumal wir uns an den Eiswüsten bald sattgesehen haben.

Lost Planet 3 - Multiplayer-Screenshots ansehen

2 von 4

nächste Seite


zu den Kommentaren (14)

Kommentare(14)

Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.