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Nach 33 Jahren verfilmt Netflix ein Drehbuch, das von Stirb Langsam inspiriert wurde – jetzt soll eine wahre Action-Legende mit an Bord sein

Die Idee zum neuen Actionfilm Maelstrom gibt’s bereits seit 1993 und wird jetzt endlich umgesetzt.

Keanu Reeves (rechts) soll im neuen Actionfilm Maelstrom die Hauptrolle spielen (links: Bruce Willis). Bildquelle: Disney20th Century StudiosLionsgate Keanu Reeves (rechts) soll im neuen Actionfilm Maelstrom die Hauptrolle spielen (links: Bruce Willis). Bildquelle: Disney/20th Century Studios/Lionsgate

1988 hat Stirb Langsam mit Bruce Willis das gesamte Action-Genre nahezu revolutioniert und gilt auch heute noch als absoluter Kult-Klassiker. Demnach lechzte die Filmindustrie nach weiteren Blockbustern in diesem Stil, die Action-Stars wie Sylvester Stallone oder Steven Seagal eine Bühne bieten sollten.

Also schrieb Drehbuchautor Greg Fitzpatrick ein Skript, das 1993 von seinem damaligen Agenten Jeff Robinov für etwa 225.000 bis 625.000 Dollar (heutzutage inflationsbereinigt etwa 500.000 bis 1,4 Millionen Dollar) an Warner Bros. verkauft und dann nie umgesetzt wurde. Jetzt taut Netflix das Projekt unter dem Titel »Maelstrom« wieder auf.

Alan Ritchson ist raus

Das Drehbuch zu Maelstrom wird von Mark Bianculli (How to Rob a Bank, Cliffhanger) überarbeitet, nachdem Fitzpatrick bereits im Juni 2001 im Alter von 38 Jahren plötzlich verstorben ist. Dabei geht es um einen US‑Marshal, der die Verlobte eines Waffenhändlers beschützen soll. 

Da dieser jedoch nicht möchte, dass sie gegen ihn aussagt, schickt er ihr seine Männer auf den Hals. Und als wäre das noch nicht genug, wütet draußen auch noch ein Hurrikan. Demnach müssen sich die beiden gleich mit zwei Katastrophen gleichzeitig auseinandersetzen.

Die Hauptrolle sollte ursprünglich Alan Ritchson übernehmen, doch wie Page Six Hollywood erfahren haben will, springt jetzt Keanu Reeves ein. Auch das gut informierte Branchenblatt Variety greift die Berichterstattung auf. Warum Ritchson dem Projekt den Rücken kehrt, ist allerdings aktuell nicht bekannt.

Da der Schauspieler mit Helldivers, Reacher und der Netflix-Fortsetzung zu War Machine bereits einige Eisen im Feuer hat, könnten terminliche Konflikte einen möglichen Grund darstellen.

Video starten 0:42 Alan Ritchson ist zwar nicht bei Maelstrom dabei, dafür aber im neuen Weihnachtsfilm The Man with the Bag

Im Regiestuhl sitzt derweil Filmemacher Jaume Collet-Serra, der sich in der Vergangenheit bereits für den Netflix-Hit Carry-On mit Taron Egerton, House of Wax und Unknown Identity verantwortlich zeigte.

Maelstrom ist das erste Projekt, das Jeff Robinov für Netflix produziert. Der ehemalige Präsident von Warner Bros. Pictures betreute vor Jahren bereits erfolgreiche Franchises für das Unternehmen wie die Batman-Trilogie von Christopher Nolan oder Hangover. 

Auch wenn Alan Ritchson nicht mehr an Bord ist, seht ihr ihn schon bald wieder. Genau genommen am 2. Dezember, wenn der Weihnachtsfilm The Man with the Bag auf Prime Video erscheint. Dort steht er zusammen mit Arnold Schwarzenegger vor der Kamera. Einen Trailer dazu findet ihr oben.

Und was Keanu Reeves betrifft: Derzeit befindet sich John Wick 5 in der Entwicklung, bei dem der 62-jährige Darsteller natürlich wieder mit dabei ist. Außerdem steht noch eine Verfilmung seiner eigenen Comicreihe BRZRKR (Berserker) an und er leiht in der Videospiel-Adaption Sonic the Hedgehog 4 erneut dem Igel Shadow seine Stimme.


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