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Weltraum-Strategie Falling Frontier: Beim Star Wars für Erwachsene verlieren einige inzwischen die Geduld

Das meisterwartete Weltraum-Strategiespiel verzögert sich weiter. Der Entwickler nimmt die Release-Diskussion entspannt und enthüllt eine anpassbare Heimat-Raumstation.

Diese Raumstation wird in der Kampagne von Falling Frontier eine wichtige Rolle spielen. Aktuell diskutiert die Community aber vor allem über den Release. Diese Raumstation wird in der Kampagne von Falling Frontier eine wichtige Rolle spielen. Aktuell diskutiert die Community aber vor allem über den Release.

Der enorme Detailgrad der Schiffsmodelle, die träge Physik im All und die unerbittliche Logistik lassen Strategiefans seit der Ankündigung von Falling Frontier im Jahr 2020 (!) ins Schwärmen geraten.

Die grafisch spektakuläre Echtzeit-Strategie mit Weltraum-Setting sieht aus wie eine spielbare Version der Gefechte von The Expanse und will deutlich realistischer sein als Star Wars. Doch der gewaltige Hype um das Projekt von Stutter Fox Studios verwandelt sich angesichts mehrfach enttäuschter Release-Versprechungen für ungeduldige Beobachter allmählich in Frust.

Wetten auf die nächste Verschiebung im Discord

Auf dem offiziellen Discord-Kanal des Spiels dominieren längst nicht mehr nur Spekulationen über Schiffsklassen oder Waffenreichweiten. Unter den wartenden Fans herrscht spürbare Unruhe, die vereinzelt in Zynismus umschlägt. Die jährliche Release-Verschiebung ist in der Erwartungshaltung der Spieler bereits seit Monaten fest eingeplant.

Der Grund für die angespannte Stimmung liegt im bisherigen Zeitplan. Nach der Bekanntgabe der Partnerschaft mit dem Publisher Hooded Horse war zuletzt von einem Early-Access-Start im Jahr 2026 die Rede.

Dass dieser Termin noch eingehalten werden kann, gilt inzwischen jedoch als nahezu ausgeschlossen. Auch die Produktseite auf Steam liefert wenig Anlass für zeitnahe Hoffnung: Dort prangt statt eines konkreten Datums wieder der vage Vermerk »Coming Soon«.

Video starten 3:36 Falling Frontier: So realistisch und herausfordernd werden die Weltraum-Schlachten des Echtzeit-Strategiespiels

Release: »When it's done«

Die wachsende Ungeduld ist auch an den Entwicklern nicht vorbeigegangen. Chef-Entwickler Todd d'Arcy von Stutter Fox Studios schaltete sich nun persönlich im Discord ein, um die Lage zu beruhigen und die Erwartungen einzuordnen.

Auf die Vorwürfe und die schlechte Stimmung reagierte er gelassen: »Das Spiel wird erscheinen, wenn es fertig ist, und ich denke, die Leute werden ziemlich glücklich mit dem sein, was sie bekommen. Wenn nicht, dann habe ich einen beträchtlichen Teil meines Lebens verschwendet.«

Im Kampf zwischen Zerstörern und Korvetten schlagen Torpedos mit voller Wucht ein. Energiegschilde gibt es in der Zukunftsvision des Echtzeit-Strategiespiels nicht. Im Kampf zwischen Zerstörern und Korvetten schlagen Torpedos mit voller Wucht ein. Energiegschilde gibt es in der Zukunftsvision des Echtzeit-Strategiespiels nicht.

Lange Zeit arbeitete d'Arcy allein in seiner Freizeit an Falling Frontier, erst vor ein paar Jahren erhielt er Unterstützung durch ein kleines Team. Jetzt meint er: »Die Leute dürfen ruhig denken, dass es Vaporware oder schlecht gemanagt ist oder was auch immer sie wollen. Das dürfen sie sogar noch nach der Veröffentlichung denken.«

Er ruft die User zu einer respektvollen Diskussion auf: »Seid hier einfach nur nett zueinander. Das ist alles, worum ich bitte.«

Neues gibt's auch

Trotz der ernsten Worte zum Zeitplan gab es für Strategen auch einen handfesten Lichtblick.

Stutter Fox Studios enthüllte jüngst ein bisher unbekanntes Detail zur Struktur der Einzelspieler-Kampagne von Falling Frontier. Demnach werdet ihr euch nicht nur von Raumschlacht zu Raumschlacht hangeln, sondern regelmäßig zu einer zentralen Raumstation zurückkehren.

Diese Station soll sich innerhalb des Spielablaufs wie eine echte Heimat anfühlen. Ihr könnt den Stützpunkt im Verlauf eures Feldzugs mit verschiedenen Upgrades verbessern, individualisieren und an eure taktischen Vorlieben anpassen - »in einem vernünftigen Rahmen«, wie der Entwickler hinzufügt.

Eins ist klar: Der Weltraum-Titel verlangt seiner Community weiterhin viel Geduld ab. Die enormen Vorschusslorbeeren und die detaillierte Vision machen Falling Frontier zwar zu einem der spannendsten Genre-Hoffnungsträger am PC, doch genau dieser Anspruch verlängert die Wartezeit. Ob sich das Ausharren gelohnt hat, wird sich zeigen - vielleicht ja 2027.


Kommentare(2)
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