Wehe, es behauptet nochmal wer, wir Spiele-Journos stünden mit der Industrie auf Kuschelkurs, denn ich habe mich richtig unbeliebt gemacht, hier in Los Angeles im Dunstkreis des Summer Game Fests 2026.
Gerade erst hat Microsoft einen fulminanten Story-Trailer zum neuen Fable enthüllt: Hollywood- und Marvel-Star Hayley Atwell verkörpert die Oberschurkin Isabel, wir sehen explodierende Magiertürme, gefährliche Katakomben, fauchende Balverine-Werwölfe, Untote, schimmernde Ritterrüstungen, Schwerter, Feuerbälle – quasi alles, was epische Fantasy braucht, um so richtig episch zu sein.
In meinem Presse-Termin mit Entwickler Playground Games geht es um all das … nicht. Stattdessen bekomme ich in 30 Minuten Live-Gameplay das »Spiel im Spiel« gezeigt, wie die Entwickler es nennen, die andere Seite von Fable: Das Spiel will eine komplette systemische Lebenssimulation auffahren. Jeder Bewohner des Landes folgt einem eigenen Tagesablauf, ich kann heiraten, Häuser kaufen, Betriebe errichten, Leute überfallen, und, und, und.
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Fable wurde jüngst verschoben – jetzt kennen wir den genau Release-Termin
Associate Game Director Craig Littler wirft mit Zahlen nur so um sich: 1.000 einzigartige NPCs, 120 Geschäfte mit eigenen Warenkreisläufen, Hunderte von käuflichen Immobilien, Tausende von Entscheidungen. Jeden einzelnen Bewohner Albions kann ich daten, als Mitarbeiter engagieren, als Freund oder Freundin gewinnen.
Aber wenn mich die Daggerfalls und Starfields dieser Welt eines gelehrt haben, dann dies: Sei skeptisch, wenn systemische Spiele mit richtig großen Zahlen werben. Also hake ich nach. Und bekomme noch (!) keine wirklich befriedigenden Antworten.
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