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»Wieder ein herausfordernder Tag« - Microsoft feuert weitere 650 Angestellte

Xbox-Chef Phil Spencer kündigt in einer Mail weitere Entlassungen bei Microsoft an. Betroffen sind über 600 Menschen.

Auch die neueste Entlassungswelle bei Microsoft hängt mit der Akquise von Activision Blizzard zusammen. Auch die neueste Entlassungswelle bei Microsoft hängt mit der Akquise von Activision Blizzard zusammen.

Die Entlassungswelle in der Gaming-Branche ist leider noch nicht zu Ende. Nachdem bereits Ende Januar 2024 über 1.900 Menschen ihren Job verloren hatten, trifft es jetzt (erneut) Microsoft: Rund 650 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter müssen im Xbox-Department ihren Hut nehmen – das bestätigt zumindest eine geleakte interne Mail von Xbox-Chef Phil Spencer an die Belegschaft.

Ursprünglich wurde die Mail von Ex-Kotaku-Journalist Stephen Totilo für Game File veröffentlicht, mittlerweile bestätigt auch Insider Gaming deren Echtheit auf Basis einer weiteren unabhängigen, anonymen Quelle. So schreibt Spencer:

In den vergangenen 12 Monaten verfolgten wir das Ziel, unsere neuen Teams ohne Unterbrechungen willkommen zu heißen und ihnen die bestmögliche Arbeit zu ermöglichen. Im Rahmen der Eingliederung unserer seit der Akquisition hinzugekommenen Teams haben wir die Entscheidung getroffen, etwa 650 Stellen bei Microsoft Gaming zu streichen – größtenteils im Corporate- und Support-Bereich –, um unser Business auf langfristigen Erfolg hin auszurichten.

Ich weiß, dass diese Nachricht schwer zu verdauen ist. Wir sind zutiefst dankbar für die Beiträge unserer betroffenen Kolleginnen und Kollegen. In den USA unterstützen wir die Leute mit Abfindungszahlungen, verlängerter Gesundheitsvorsorge und Außenvermittlung, um ihnen beim Übergang zu helfen. Außerhalb der USA werden wir die Pakete je nach Standort anpassen.

Die Entlassungen hängen hier vor allem mit der großen Akquise Activison Blizzards durch Microsoft zusammen, generell befinden wir uns allerdings immer noch in der Post-Covid-Konsolidierungsphase, in der viele Unternehmen zusammenschrumpfen. Mehr zu den Details findet ihr hier:

Video starten 1:31:39 Warum brennt die Spieleindustrie?

Weiter schreibt Spencer:

Durch diese Umstrukturierungen erreichen unsere Corporate- und Support-Teams einen nachhaltigen Rahmen für künftiges Wachstum und können unsere Studio-Teams und Business Units besser mit Programmen und Ressourcen in angemessenem Umfang unterstützen. [...] Keine Spiele, Geräte oder sonstige Erfahrungen werden dadurch gecancelt und keine Studios werden durch diese Einsparungen geschlossen.

In unserer Historie haben wir herausragende, aber auch herausfordernde Tage durchlebt. Heute ist wieder ein herausfordernder Tag. Ich weiß, dass solche Entwicklungen hart sind, aber selbst in den widrigsten Phasen gelingt es unseren Teams, zusammenzukommen und füreinander da zu sein, während wir daran arbeiten, unseren Spielerinnen und Spielern weiterhin gerecht zu werden. Wir schätzen eure Unterstützung, während wir uns durch diese Änderungen bewegen, und wir danken euch für euer Mitgefühl und den Respekt füreinander.

Phil

Durch diese neue Entlassungswelle steigt die Zahl auf über 2.500 Betroffene seit der Akquise von Activision Blizzard durch Microsoft. Microsoft rechnet bis zum Ende des aktuellen Geschäftsjahres mit einem Wachstum von etwa 30 Prozent – von diesen 30 Prozent sollen rund 40 Prozent durch Activision Blizzards Hinzukommen erfolgen. Mit Diablo 4: Vessel of Hatred und Call of Duty: Black Ops 6 stehen 2024 zwei große Releases von Activision an, die hier einen wichtigen Beitrag leisten dürften. Ob die Entlassungen damit vorbei sind, ist allerdings alles andere als klar.

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