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Mirthwood sieht aus wie Stardew Valley im Mittelalter, aber überrascht mit seinen coolen Schwertkämpfen

Im Rahmen des Steam Next Fest könnt ihr das Rollenspiel Mirthwood kostenlos ausprobieren. Ich habe es gespielt und verrate, was euch erwartet.

Mirthwood mag vielleicht an ein mittelalterliches Stardew Valley erinnern, aber es steckt mehr dahinter. Mirthwood mag vielleicht an ein mittelalterliches Stardew Valley erinnern, aber es steckt mehr dahinter.

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Ich liebe das Mittelalter in Spielen. Die Zeit der Burgen und Ritter eignet sich nicht nur gut für Spiele, weil sie einfach gut aussieht. Mittelalter-Welten fühlen sich auch einfach wilder, gefährlicher und unentdeckter an als ihre moderneren Counterparts. Großartige Voraussetzungen für ein Rollenspiel wie Mirthwood.

Beim Steam Next Fest fiel mir der Titel wegen seiner hübschen, wenn auch einfachen Grafik auf. Und nach dem Anspielen freue ich mich schon richtig auf den Release im dritten Quartal von 2024.

Um was geht es in Mirthwood?

Das Rollenspiel beginnt dramatisch: Ich stehe zwischen den brennenden Häusern unserer Siedlung, auf den Straßen sind überall verletzte und tote Dorfbewohner.

Nachdem ich mir noch schnell ein Bild meiner Familie aus unserem Haus geschnappt habe, eile ich zu den Docks, wie es mir mein Vater aufgetragen hat. Dort wartet ein Schiff, das mich zu meinem Ziel bringen soll: Ein neues Land, unberührt von den Schrecken des Krieges, der mein Dorf verwüstet hat.

Video starten 12:40 Mirthwood: Wir fliehen im Mittelalter-Rollenspiel vor dem Krieg in ein neues Land

Hier gelange ich schließlich auf seltsamen Wegen in den Besitz eines heruntergekommenen Bauernhofs, meinem neuen Zuhause. Zu Beginn nur ein Platz zum Schlafen, kann ich das Haus nach und nach renovieren, einrichten und zu einem gemütlichen Unterschlupf machen. Sofern ich nicht von zahlreichen anderen Aufgaben und Aktivitäten abgelenkt werde, wie etwa:

  • Erkundung: Mirthwood lässt mich eine offene Welt erkunden, in der Städte, Höhlen, Ruinen und Banditenlager warten. Ich löse Rätsel und besiege Gegner, um an wertvolle Beute zu gelangen. Insgesamt sechs Regionen gibt es zu entdecken.

Im Verlauf des Spiels ändern sich auch die Jahreszeiten. Besonders der Winter stellt euch vor neue Herausforderungen. Im Verlauf des Spiels ändern sich auch die Jahreszeiten. Besonders der Winter stellt euch vor neue Herausforderungen.

  • Kämpfe: Will ich mich gegen stärkere Gegner behaupten, hilft bloßes Herumfuchteln mit dem Schwert kaum weiter. Stattdessen muss ich Schlägen ausweichen oder sie durch gutes Timing blocken, um dann in einem günstigen Augenblick zuzuschlagen. Gerade am Anfang fiel mir das noch ziemlich schwer. Statt mit dem Schwert kann ich später auch mit Dolchen kämpfen, oder Bogenschütze werden.
  • Quests: Durch Aushänge oder Gespräche mit NPCs erhalte ich auch Quests. In der kurzen Demo ließ sich nur eine, recht simple Quest spielen, die mir dann aber die Möglichkeit eröffnete, eine alte Brauerei wieder aufzubauen. Wie sich das genau auf das Spiel auswirkt, wurde aber noch nicht klar.
  • Survival: Unbegrenzt abenteuern kann ich in Mirthwood nicht. Durch Aktionen leert sich nämlich mein Energiebalken, den ich immer wieder durch eine Mütze Schlaf in meinem Haus oder einem Lager auflade. Außerdem muss ich regelmäßig essen, um einen Hunger zu stillen. Werde ich zu hungrig oder müde, falle ich in Ohnmacht und wache morgens in meinem Haus auf.
  • Crafting und Farming: Meinen Bauernhof kann ich nicht nur hübsch dekorieren, sondern dort auch jede Menge praktische Gegenstände bauen: An der Kochstelle bereite ich besonders nahrhafte Gerichte zu, mit Schmelzofen und Amboss stelle ich Metalle her und schmiede daraus Werkzeuge und Waffen. Auf den weitläufigen Feldern kann ich Gemüse anpflanzen oder Tiere weiden lassen.
  • Freunde und Feinde: Aber auch unsere gesellige Seite muss in Mirthwood nicht zu kurz kommen. Denn in Dörfern und Städten dürfen wir uns im Sims-Stil mit den Bewohnern unterhalten, indem wir Gesprächsthemen wählen, Witze machen oder Komplimente verteilen. So können wir neue Freunde gewinnen und neue Quests freischalten, oder uns auch richtig unbeliebt machen.

Skillkarten verleihen euch besondere Traits, ihr habt allerdings nur eine begrenzte Anzahl von Slots. Skillkarten verleihen euch besondere Traits, ihr habt allerdings nur eine begrenzte Anzahl von Slots.

Ihr seht schon, genug zu tun gibt es in Mirthwood auf jeden Fall. Allerdings könnt ihr euch auf bestimmte Tätigkeiten spezialisieren. Bei der Charaktererstellung legt ihr bereits mit eurer Herkunft (Land und sozialer Stand) und eurem Hintergrund bestimmte Schwächen und Stärken fest. Und durch austauschbare Skillkarten könnt ihr später im Spiel eure wichtigsten Fähigkeiten stärken.

Was gefällt mir, was bleibt unklar?

  • Richtig gefreut habe ich mich über die Schwertkämpfe: Erwartet hatte ich bloßes Herumprügeln, stattdessen muss ich genau darauf achten, was mein Gegner macht und im richtigen Moment ausweichen oder blocken. Hier kommt es wirklich auf Geschick und Übung an und ich wurde nach einer Stunde Spielzeit schon spürbar besser.
  • Viel Spaß hatte ich auch am Aufbauen meines Bauernhofs: Ich habe einfach eine Schwäche dafür, heruntergekommene Gebäude herzurichten. Es bereitet mir deshalb viel Freude, die Wege freizuräumen, Bäume zu fällen und das Gras zu mähen, um anschließend Felder anzulegen.
  • Von der Open World habe ich noch nicht viel gesehen: Bisher machte mir das Erkunden Spaß. Neben größeren, teilweise questrelevanten Orten wie der Brauerei gibt es auch kleinere Rätsel, Lager und Ruinen zu entdecken. Belohnt werde ich mit neuen Waffen, Rüstungen oder anderer wertvoller Beute. Ob der Rest der offenen Welt ebenso prall gefüllt ist, lässt sich aber bisher nicht sagen.
  • Weniger gut gefallen mir die Gebäude: Sie sehen leider so gar nicht mittelalterlich aus, sondern nach billiger Fantasy. Das ist wirklich schade, da etwa die Rüstungen und Outfits richtig gut aussehen und mir auch sonst der Grafikstil des Spiels eigentlich sehr gut gefällt.

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