Große Waffen und noch größere Monster: Monster Hunter dürfte dem einen oder anderen schon auf den ersten Blick zu »Anime« sein. Und dann ist das Gameplay auch noch wahnsinnig tief und komplex – jede der 14 Waffen bringt unzählige Kombos und Synergien mit, die ihr abspulen könnt, während ein riesiger T-Rex euch ans Leder will.
Allerdings hat schon Monster Hunter World bewiesen, dass das Spielprinzip keineswegs zu nischig ist, um auch im Westen haufenweise Spieler und Spielerinnen zu begeistern. Man nehme malerische, offene Areale, eine spektakuläre Inszenierung und eine fesselnde Loot-Spirale, wie man sie schon von Diablo, Destiny und Co. kennt.
Monster Hunter Wilds setzt genau hier an und verbessert alles, was Monster Hunter World schon für Neulinge interessant machte. Es gibt mehr Komfort und Hilfe und darüber hinaus noch weitläufigere, detailverliebte Gebiete. Und während mich die Story in World gerade mal von einer Jagdquest zur nächsten bugsierte, will mir Wilds nun wirklich eine interessante, neue Perspektive auf die Welt von Monster Hunter bieten.
Veteranen sollten sich schon alleine dank des Gameplays pudelwohl fühlen - das von Monster Hunter World wird nämlich noch erweitert und verbessert. Aber auch Neulinge können 2025 auf Monster Hunter Wilds gespannt sein – und das nicht nur aus spielerischen Gründen. Beim Anspielen vor Ort begeistern mich nämlich ausgerechnet Story und Spielwelt.
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Monster Hunter Wilds zeigt gefährliche Biester und feurige Landschaften im neuen Trailer
Was haben wir gespielt?
Capcom hat mich vom 19. bis zum 23. November nach Osaka eingeladen und die Kosten für die Reise getragen. Vor Ort konnte ich die ersten sechs Stunden von Monster Hunter Wilds spielen –solo, da der Multiplayer noch nicht verfügbar war.
Gesehen habe ich neben den neuen Monstern und den Hub-Arealen, auch die Windebene und mit dem Karminwald ein weiteres Gebiet, das in der Beta noch nicht spielbar war. Darüber hinaus gab es noch eine Studiotour und Interviews mit den Entwicklern.
Alle Kosten für die Reise, Übernachtungen und Verpflegung wurden von Capcom getragen. Dies hat selbstverständlich keinerlei Einfluss auf unsere Berichterstattung.
Endlich mehr Story
Monster Hunter war nie ein Story-Spiel – und das, obwohl die Lore dieser Welt eigentlich ziemlich spannend ist. Quests spiegelten die Faszination aber so gut wie nie wider und beschränkten sich meist auf »Jage und besiege dieses Monster hier« – selbst in Monster Hunter World, das so viel mehr Wert auf seine Inszenierung legt.
Auch Monster Hunter Wilds stellt das Jagen in den Vordergrund. Ihr solltet deshalb keine komplexen und emotionalen Missionen à la The Witcher 3 erwarten, die euch vor knifflige und berührende Entscheidungen stellen. Für mich fühlt sich Wilds bisher eher wie ein Zwischenschritt hin zu einem vollwertigen Story-Rollenspiel an. Das macht mich neugierig darauf, was zukünftige Teile hier noch leisten können, wenn Capcom wirklich aufs Ganze geht.
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