Ultradünne Smartphones sorgten in diesem Jahr für reichlich Gesprächsstoff. Nachdem Samsung mit dem Galaxy S25 Edge und Apple mit dem iPhone Air allerdings keinen nennenswerten Erfolg verbuchen konnten, versucht es Motorola nun mit seinem Edge 70.
Der Hersteller hat dabei ein kleines Ass im Ärmel: Während die Konkurrenz zum Marktstart über 1.000 Euro für ihre schlanken Handys aufrief, schafft es das Edge 70 für deutlich günstigere 800 Euro ins Händlerregal.
Ist das Edge 70 damit seinen Konkurrenten überlegen? Nun ja, auch hier müsst ihr aufgrund der Bauweise Abstriche in Kauf nehmen. Ich zeige euch, für wen sich das ultradünne Smartphone lohnt – und wer besser zu Alternativen greifen sollte.
Transparenzhinweis: Motorola hat mir das Edge 70 für den Test kostenfrei zur Verfügung gestellt. Der Hersteller hatte keinen Einfluss auf den Artikelinhalt und bekam keine Einsicht vor dem Erscheinen des Tests. Es bestand keine Verpflichtung zu einem Testbericht.
Inhaltsverzeichnis
So habe ich getestet
Ich habe das Motorola Edge 70 über einen Zeitraum von einer Woche so vielseitig wie möglich im Alltag verwendet. Ganz ersetzen konnte ich mein Hauptgerät (iPhone) nicht, da meine Kommunikation größtenteils über iMessage läuft und ich zudem verschiedene Geräte über Apple HomeKit steuere.
Spezifikationen
| Motorola Edge 70 | |
|---|---|
| Display | 6,7 Zoll P-OLED, 1.220 x 2.712 Pixel (446 ppi), 120 Hz, 4.500 Nits Peak |
| Abmessungen | 159,9 x 74 x 5,99 mm |
| Gewicht | 159 g |
| Prozessor | Qualcomm Snapdragon 7 Gen 4 |
| RAM | 12 GB LPDDR5X |
| Speicher | 512 GB (nicht erweiterbar) |
| Hauptkamera | 50 MP (f/1.8, OIS) |
| Ultraweitwinkel | 50 MP (f/2.0, 120°, PDAF) |
| Frontkamera | 50 MP (f/2.0) |
| Akku | 4.800 mAh |
| Laden | 68 W kabelgebunden, 15 W kabellos |
| Betriebssystem | Android 16 |
| Updates | 4 Jahre Android, 6 Jahre Sicherheitspatches |
| Wasserschutz | IP68/IP69 |
| Preis | 799 Euro (UVP) |
Preis und Verfügbarkeit
Das Motorola Edge 70 kostet 799 Euro (UVP) und ist ausschließlich mit 512 GByte Speicher erhältlich. Zur Auswahl stehen die Pantone-Farben Bronze Green, Gadget Grey und Lily Pad.
Lieferumfang
Der Lieferumfang des Motorola Edge 70 ist überschaubar, fällt aber zumindest umfangreicher aus als beispielsweise bei Sony – hier gibt es ja nicht einmal mehr ein Ladekabel.
Im Paket befinden sich:
- Motorola Edge 70
- USB-C-auf-USB-C-Kabel (1 Meter)
- Transparente Schutzhülle aus hartem Kunststoff mit Magnetring
- SIM-Eject-Tool
- Kurzanleitung
Ein Netzteil legt Motorola nicht bei. Da das Smartphone das Schnellladen mit bis zu 68 Watt unterstützt, solltet ihr euch ein entsprechend starkes Ladegerät zulegen, sofern ihr keines besitzt.
Die mitgelieferte Schutzhülle besitzt einen integrierten Magnetring auf der Rückseite. Dieser ist kompatibel mit MagSafe-Zubehör wie PopSockets oder magnetischen Ladegeräten. Das ist ein praktisches Detail, das nicht selbstverständlich ist.
Eine Displayschutzfolie ist ab Werk nicht aufgebracht, sodass ihr selbst für entsprechenden Schutz sorgen solltet, um den Bildschirm vor Kratzern zu schützen.
9:24
Motorola Edge 70: Die günstige Alternative zu iPhone Air und Samsung Galaxy S25 Edge?
Design und Verarbeitung
Optisch setzt Motorola beim Edge 70 auf ein Design mit Farben aus dem bekannten Pantone-Farbreferenzsystem sowie einer stoffartigen Textur auf der Rückseite. Das unterscheidet das Gerät von vielen Konkurrenten und verleiht ihm einen modernen Look.
Mein Testmuster in »Bronze Green« sieht richtig schick aus und fühlt sich gut an. Die strukturierte Rückseite besteht aus einem nyloninspirierten Silikonfinish und bietet eine schöne Haptik. Es ist weicher und wärmer als Glas, nimmt dem Gerät aber auch ein Stück weit die Wertigkeit von Glas.
Der Rahmen besteht aus Aluminium und ist hochwertig verarbeitet. Ich finde keine unsauberen Übergänge oder scharfe Kanten. Die Verarbeitung ist insgesamt makellos.
Mit 159 Gramm fühlt sich das Edge 70 in der Hand sehr leicht an. Mit 5,99 Millimetern an der dünnsten Stelle ist es wirklich schlank, auch wenn Galaxy S25 Edge (5,84 Millimeter) und iPhone Air (ca. 5,64 Millimeter) das unterbieten.
Aber wie bei allen ultradünnen Smartphones, wird bei der Angabe der Dicke die Kamerainsel außen vor gelassen. Sie steht auch beim Edge 70 deutlich aus dem Gehäuse heraus.
Trotz der geringen Dicke liegt das Edge 70 gut in der Hand. Die Breite von 74 Millimetern macht das Gerät noch halbwegs einhändig bedienbar, auch wenn ihr für die oberen Ecken das Handy etwas in der Hand wandern lassen müsst.
Die physischen Tasten und Anschlüsse:
- Links sitzt eine dedizierte KI-Taste für den schnellen Zugriff auf Moto AI.
- Rechts befinden sich Ein-/Ausschalter und Lautstärkewippe. Die Tasten haben einen guten Druckpunkt und sitzen stramm im Gehäuse.
- An der Unterseite finden USB-C-Buchse, SIM-Kartenschacht, Lautsprecher und das Hauptmikrofon ihren Platz.
- Der zweite Lautsprecher sitzt oberhalb des Displays zwischen Bildschirm und Rahmen.
Die IP68/IP69-Zertifizierung macht das Edge 70 widerstandsfähig gegen Wasser und Staub und schützt sogar vor Hochdruckwasser.
Der Fingerabdrucksensor sitzt unter dem Display und arbeitet mit optischer Technologie. Er funktioniert zuverlässig und entsperrt das Gerät sehr schnell, auch bei leicht feuchten Fingern.
Display
Das 6,7 Zoll große OLED-Display arbeitet mit einer variablen Bildwiederholrate von bis zu 120 Hertz, die Auflösung liegt bei Full-HD+ (1.220 x 2.712 Pixel).
Die Bildqualität ist hervorragend: Mit einer Pixeldichte von 446 ppi ist das Display schön scharf, die Farben sind kräftig, die Kontraste exzellent. Die 120-Hertz-Bildwiederholrate sorgt für eine flüssige Darstellung. Ob beim Scrollen durch Menüs oder beim Gaming – alles läuft geschmeidig.
Motorola gibt die Spitzenhelligkeit mit 4.500 Nits an. Das dürfte sich allerdings auf die HDR-Spitzenhelligkeit bei kleinen Flächen beziehen, nicht auf die vollflächige Helligkeit, die etwa bei Sonnenschein ausgegeben wird.
In der Praxis ist das Display allerdings hell genug, um Inhalte bei Sonnenschein ablesen zu können; subjektiv aber nicht so hell wie viele Konkurrenten, beispielsweise das Poco F8 Pro mit 2.000 Nits.
Prozessor und Speicher
Das Motorola Edge 70 setzt auf den Qualcomm Snapdragon 7 Gen 4 – Qualcomms aktuellen Mittelklasse-Chip. Der Prozessor verspricht gegenüber der Vorgängergeneration mehr CPU-Leistung und 30 Prozent mehr GPU-Performance.
Im Geekbench-Benchmark erreichte das Handy 1.351 Punkte im Single-Core und 4.158 Punkte im Multi-Core-Test. Lässt man mal das ganze Design außen vor, ist das für ein 800-Euro-Handy recht wenig und liegt nur in etwa auf dem Niveau eines Samsung Galaxy A56 (UVP: 479 Euro)
Bei der Gesamtleistung im AnTuTu-Benchmark erzielt das Edge 70 1.421.254 Punkte. Damit nähert es sich leistungsseitig immerhin dem Google Pixel 10 Pro XL an, bleibt aber deutlich hinter vielen Konkurrenten zurück.
Geekbench CPU Single Core
- Bewertung
- 0
- 760
- 1520
- 2280
- 3040
- 3800
In der Praxis ist die Leistung für die meisten Aufgaben ausreichend: Apps öffnen sich schnell, Multitasking mit mehreren geöffneten Apps funktioniert dank 12 GByte Arbeitsspeicher problemlos. Bei Social Media, Surfen, Streaming oder kleinen Spielen fällt der Leistungsunterschied zur Oberklasse nicht auf.
Zum Ausklappen antippen / anklicken
Ich teste die Leistungsfähigkeit von Smartphones einerseits mit Apps und Spielen im Alltag. Gleichzeitig messe ich die CPU- sowie Gesamtperformance mit den Benchmark-Apps »Geekbench 6« sowie »AnTuTu Benchmark«, um eine objektive Vergleichbarkeit zwischen Smartphones herzustellen. Geekbench prüft die Single- und Multi-Core-Performance des Gerätes, AnTuTu die Gesamtleistung. Beide Programme geben am Ende eine Punktzahl aus und bieten auf ihrer Webseite zudem ein Ranking mit vielen anderen Geräten an.
Bei anspruchsvolleren Spielen zeigt sich allerdings die Grenze: »Genshin Impact« wird grafisch mit den Werkseinstellungen sehr heruntergeregelt. Das zeigt sich unter anderem am Schatten der Spielfigur, der nur ein diffuser Fleck ist und keine Details aufweist. Flüssig läuft das Spiel aber trotzdem.
Aktiviert man den Leistungsmodus auf dem Handy, wird die Grafik des Spiels besser – das geht dann allerdings zulasten der Akkulaufzeit.
Das Edge 70 ist hierzulande ausschließlich mit 12 GByte LPDDR5X-Arbeitsspeicher und 512 GByte Gerätespeicher erhältlich. Der Speicher lässt sich nicht erweitern.
Akkulaufzeit
Der 4.800-mAh-Akku ist für so ein ultradünnes Smartphone recht groß. Das iPhone Air kommt auf nur 3.149, das Galaxy S25 Edge auf 3.900 mAh.
Motorola setzt hier auf die neue Silizium-Kohlenstoff-Anoden-Technologie, die bei gleicher Größe eine höhere Kapazität ermöglicht.
PCMark Akku-Benchmark
- Bewertung
- 0,00
- 6,00
- 12,00
- 18,00
- 24,00
- 30,00
Im PCMark-Benchmark erreichte das Gerät 13:49 Stunden. Damit liegt es vor dem Edge 25 (11:30 Stunden), aber deutlich hinter »normalgroßen« Smartphones, die mittlerweile häufig 18 Stunden und mehr im Benchmark erzielen.
In der Praxis bedeutet das: Bei normaler Nutzung solltet ihr problemlos durch den Tag kommen. Anderthalb Tage sind möglich, wenn ihr sparsamer mit dem Gerät umgeht.
Zum Ausklappen tippen / klicken
Ich verwende die Android-Software »PCMark«, um einen Akkubenchmark durchzuführen und eine Vergleichbarkeit mit anderen Smartphones zu schaffen. Die App erledigt dabei Alltagsaufgaben wie Web-Browsing, Video-Wiedergabe, Textverarbeitung und Bildbearbeitung, bis der vollständig aufgeladene Akku unter 20 Prozent fällt. Am Ende gibt das Programm eine Zeitdauer als Gesamtergebnis aus.
Das Schnellladen funktioniert mit bis zu 68 Watt per Kabel. Das ist nicht rekordverdächtig – Hersteller wie Poco oder Honor bieten inzwischen 90 bis 100 Watt – aber dennoch ordentlich. Ein leerer Akku ist in etwa 50 Minuten wieder voll.
Darüber hinaus unterstützt das Edge 70 kabelloses Laden mit bis zu 15 Watt. Der Magnetring in der mitgelieferten Hülle macht das kabellose Laden mit MagSafe-kompatiblen Ladepads komfortabel, da nichts verrutscht.
Kamera
Das Kamera-System des Motorola Edge 70 ist richtig gut, auch wenn ihm durch den fehlenden Telezoom etwas Flexibilität fehlt.
Das Kamera-Setup umfasst:
- Hauptkamera: 50 Megapixel, f/1.8, OIS (optische Bildstabilisierung)
- Ultraweitwinkel: 50 Megapixel, f/2.0
- Frontkamera: 50 Megapixel, f/2.0
Bei Tageslicht liefert die Hauptkamera sehr gute Ergebnisse: Die Aufnahmen sind detailreich, besitzen eine gute Schärfe und natürliche Farben. Die optische Bildstabilisierung sorgt für scharfe Bilder ohne Verwacklungen.
Der digitale Zoom der Hauptkamera bietet bei zweifacher Vergrößerung ebenfalls noch eine gute Qualität.
Die Aufnahmen der Ultraweitwinkelkamera sehen bei Tageslicht richtig gut aus. Die Auflösung ist hoch, Details bleiben erhalten und Verzerrungen hält Motorola gut in Grenzen.
Beispielaufnahmen:
Bei wenig Licht schwächelt das Kamerasystem etwas: Die Hauptkamera macht noch gute Aufnahmen mit ausreichend Details, allerdings versagt der Ultraweitwinkel. Die Aufnahmen sind sehr weichgezeichnet und detailarm.
Das unterscheidet das Edge 70 von teureren Kamera-Handys wie dem Google Pixel 10 Pro XL, bei dem auch die Nebenlinsen bei wenig Licht noch gute Ergebnisse liefern.
Beispielaufnahmen:
Die Frontkamera mit 50 Megapixeln macht bei Tageslicht sehr gute Selfies mit natürlichen Hauttönen. Bei weniger Licht sind die Aufnahmen allerdings weichgezeichnet und detailarm. Bei Videochats oder Selfies in Innenräumen solltet ihr also für ausreichend Licht sorgen.
Bei gutem Licht entstehen schöne Aufnahmen – bei weniger Licht schwächelt die Frontkamera aber sichtbar. (Bildquelle: GameStar Tech)
Kurzfazit zur Kamera: Das Kamerasystem liegt aus meiner Sicht auf einem hohen Niveau und liefert richtig gute Aufnahmen, wenn das Licht stimmt. Es bietet durch den fehlenden Telezoom allerdings weniger Flexibilität. Wer ohnehin meist im Weitwinkel fotografiert und selten weit entfernte Motive heranholen will, wird den fehlenden optischen Zoom verschmerzen können.
Lautsprecher
Das Stereo-Lautsprechersystem des Motorola Edge 70 klingt recht dünn – die Lautstärke ist hoch, ohne zu übersteuern, aber der Klang ist sehr mitten- und höhenbetont.
Das ist bei einem so dünnen Gehäuse auch nicht überraschend – für ausgewogenen Klang braucht es Volumen, das hier einfach nicht vorhanden ist.
Für TikTok, Instagram oder YouTube-Videos reicht die Qualität aus. Für längeres Musik- oder Podcast-hören würde ich aber zu Bluetooth-Lautsprechern oder Kopfhörern greifen.
Konnektivität
Motorola bietet beim Edge 70 eine umfangreiche Konnektivität an.
Die Ausstattung umfasst:
- 5G
- WiFi 6E
- Bluetooth 5.4
- NFC
- GPS, GLONASS, Galileo, BDS, QZSS
- USB-C 2.0
- Dual-SIM (Nano-SIM + eSIM)
Ein möglicher Nachteil: Die USB-C-Schnittstelle entspricht nur dem 2.0-Standard. Das bedeutet deutlich langsamere Datenübertragung als bei USB 3.2. Wenn ihr regelmäßig Daten auf oder von einem PC übertragt, kann das nerven. In dieser Preisklasse wäre USB 3.2 wünschenswert gewesen.
Betriebssystem und Updates
Das Motorola Edge 70 läuft mit Android 16 und Motorolas eigener Benutzeroberfläche, die nah am Stock-Android gehalten ist. Das ist die von Google bereitgestellte, unveränderte Android-Oberfläche. Das System ist aufgeräumt und übersichtlich.
Bloatware gibt es kaum: Nur wenige Drittanbieter-Apps sind vorinstalliert, die sich aber schnell deinstallieren lassen.
Update-Garantie: Motorola verspricht vier Jahre Android-Updates und sechs Jahre Sicherheitspatches. Das ist gerade im Hinblick auf die großen OS-Updates doch recht wenig, denn andere Hersteller wie Samsung mittlerweile sieben Android-Updates liefern. Immerhin wird das Edge 70 relativ lange mit Sicherheits-Updates versorgt.
Moto AI Features
Eines der größer beworbenen Features des Edge 70 ist die neue Moto AI. Über die dedizierte KI-Taste auf der linken Seite habt ihr schnellen Zugriff auf verschiedene KI-Funktionen:
Creativity Tools:
- Image Studio: Generiert Bilder aus Skizzen, erstellt Avatare und Sticker
- Playlist Studio: Erstellt kuratierte Musik-Playlists basierend auf euren Wünschen
Productivity Tools:
- Achtgeben: Zeichnet Audio auf, transkribiert und fasst zusammen
- Merken: Speichert Texte und Bilder als Erinnerungen
- Fragen/suchen: Beantwortet Fragen per Text, Sprache oder Bilderkennung
- Was gibt es Neues?: Fasst Benachrichtigungen zusammen
Darüber hinaus könnt ihr zwischen verschiedenen KI-Modellen wählen: Neben Googles Gemini bietet Motorola auch Zugriff auf Copilot Vision und Perplexity für kontextbasierte Suchen.
Allerdings benötigt ihr für die Nutzung ein Motorola-Konto und eine Internetverbindung. Nicht alle Features funktionieren offline.
Insgesamt hat Motorola die KI-Funktionen gut ins System integriert. Die Vielfalt an Funktionen ist groß und sie dürften dem einen oder anderen Nutzer einen echten Mehrwert bieten.
Für wen lohnt sich der Kauf des Moto Edge 70?
Das Motorola Edge 70 lohnt sich für euch, wenn...
- ihr ein sehr dünnes und leichtes Smartphone sucht.
- euch das Design mit Pantone-Farben und Stofftextur gefällt.
- euch eine gute Haupt- und Ultraweitwinkelkamera reicht.
- euch der IP68/IP69-Schutz wichtig ist.
Weniger geeignet ist das Gerät, wenn...
- ihr eine flexible Kamera mit Telezoom braucht.
- ihr leistungshungrige Mobile Games spielt.
- ihr eine lange Akkulaufzeit wollt.
Mögliche Alternativen zum Motorola Edge 70
Samsung Galaxy S25 Edge: Noch dünner mit 5,8 Millimetern, mit 200-Megapixel-Hauptkamera und längerem Update-Support (7 Jahre). In unserem Benchmark etwas kürzere Akkulaufzeit, aber dafür inzwischen extrem im Preisgefallen: Ab 599 Euro statt ehemals 1.199 Euro.
Xiaomi 15T Pro: Bietet deutlich mehr Leistung, eine bessere Kamera mit Leica-Optimierung und 90-Watt-Schnellladen. Allerdings deutlich dicker und schwerer. Preislich liegt es ab etwa 600 Euro – eine echte Alternative für alle, denen Leistung und Kamera wichtiger sind als Dünnheit.
Samsung Galaxy S25: Das normale S25 bietet mehr Performance dank Snapdragon 8 Elite, eine bessere Kamera und sieben Jahre Updates. Es ist mit etwa 8,2 Millimetern zwar dicker, aber immer noch schlank. Der Preis liegt bei etwa 600 Euro aufwärts.
Fazit
Beim Motorola Edge 70 bin ich hin- und hergerissen. Ich finde das Design klasse – das Handy ist mit seinen Pantone-Farben und der strukturierten Rückseite richtig schick und sehr leicht. Gleichzeitig ist es robust, hat ein schönes OLED-Display und eine gute Kamera.
Allerdings kommt es wie seine Konkurrenten von Apple und Samsung mit Kompromissen: Die Akkulaufzeit ist mittelmäßig und das Handy bietet im Gegensatz zu beiden Konkurrenten relativ wenig Leistung, zumindest für anspruchsvollere Aufgaben. Das mag dem günstigeren Preis geschuldet sein.
Daher dürfte das Edge 70 vor dem gleichen Problem stehen: Warum sollte ich es kaufen, wenn ich für den Preis besser ausgestattete Smartphones bekomme, die nur etwas dicker und schwerer sind?
Für wen lohnt sich das Edge 70 also? Für alle, die bewusst ein ultradünnes Smartphone suchen und dafür vor allem Kompromisse bei Akkulaufzeit und Leistung eingehen möchten. Wer das Design liebt und nicht der Vielzocker oder ambitionierte Hobbyfotograf ist, bekommt ein gutes Mittelklasse-Smartphone mit Charakter.

Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.
Dein Kommentar wurde nicht gespeichert. Dies kann folgende Ursachen haben:
1. Der Kommentar ist länger als 4000 Zeichen.
2. Du hast versucht, einen Kommentar innerhalb der 10-Sekunden-Schreibsperre zu senden.
3. Dein Kommentar wurde als Spam identifiziert. Bitte beachte unsere Richtlinien zum Erstellen von Kommentaren.
4. Du verfügst nicht über die nötigen Schreibrechte bzw. wurdest gebannt.
Bei Fragen oder Problemen nutze bitte das Kontakt-Formular.
Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.
Nur angemeldete Plus-Mitglieder können Plus-Inhalte kommentieren und bewerten.