Fazit der Redaktion
Paul Kautz
Als das neue Screamer Ende 2024 angekündigt wurde, kippte meine emotionale Waage innerhalb einer Trailerlänge von »WHAAAAAAAT? HERDAMIT!« zu »Anime? Was zum Lenker soll das?« Meine Erwartungen an den Reboot befanden sich etwa auf dem Niveau eines neuen Teils von Fast & Furious. Doch dann habe ich es auf der gamescom selbst gespielt.
Ich bin noch nicht wieder ganz geheilt, für mich hätte es gerne ein bisschen weniger Siebenmeterspoiler und Nachtstadtglänzeszenario sein dürfen. Aber es spielt sich verdammt gut! Das Konzept des Driftens mit dem rechten Stick ist gewöhnungsbedürftig, meine ersten zehn Fahrminuten habe ich vor allem damit verbracht, mich aus jeder verfügbaren Bande zu schälen.
Aber das System sitzt sehr schnell, und mit einem Mal drifte und slide und schliddere ich feinfühlig durch die fiesesten Kurven, booste mich zu völlig absurden Geschwindigkeiten, meine Konkurrenten verwandeln sich in Feuerbälle, die schnell in meinem Rückspiegel verschwinden.
Das hier ist nicht Bleifuss. Das ist Screamer, das Resultat einer wilden Nacht zwischen Need for Speed: Underground und Burnout 3: Takedown, die sich als Vorspiel ein paar Episoden von Initial D reingezogen und hinterher noch Tekken gespielt haben. Gute Mischung!
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