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Seite 2: Bleifuss heißt jetzt Screamer und spielt sich wie das rasante Baby von Need for Speed: Underground, Burnout 3 ... und Tekken

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Schöne neue Driftwelt

Überdeutlich werden die Unterschiede, wenn die Anführer eines Teams ins Spiel kommen. Denn die fahren besonders leistungsfähige Karren, vergleichbar mit der »Bullet« aus dem Originalspiel: Wahnsinnig schnell und wahnsinnig empfindlich – aber wenn man die Spoilermonster von Hiroshi oder Ritsuko mal im Griff hat, dann wird aus dem ohnehin schon schnellen Screamer ein Geschwindigkeits-Irrsinn, auf den The Flash neidisch wäre.

Screamer könnte kaum weiter von einer Simulation entfernt sein. Das hier ist ein reiner Arcade-Spaß. Screamer könnte kaum weiter von einer Simulation entfernt sein. Das hier ist ein reiner Arcade-Spaß.

Eine Besonderheit des Spiels ist seine ungewöhnliche Steuerung: Mit dem linken Stick wird der Wagen kontrolliert, klar. Aber anders als in Ridge Racer oder dem Original-Bleifuss werden hier Drifts nicht über das Drücken eines Knopfs oder das Touchieren der Bremse eingeleitet.

Stattdessen übernimmt der rechte Stick des Gamepads (bzw. die Maus) die Driftsteuerung. Wodurch ihr nicht nur die volle Kontrolle über die Intensität des Drifts habt, sondern ihn auch mit Funktionen wie Bremsen oder Turboboosts kombinieren könnt. »Das ist kein Gimmick. Wir haben das absichtlich so gestaltet, damit ihr immer die volle Kontrolle habt«, so die Aussage von Federico Cardini.

Der Drift, der auf dem Gamepad über den rechten Stick kontrolliert wird, spielt eine extrem wichtige Rolle. Der Drift, der auf dem Gamepad über den rechten Stick kontrolliert wird, spielt eine extrem wichtige Rolle.

Mehr Energie für alle!

Eine andere Eigenheit von Screamer ist sein Energiesystem. Auf der gamescom war das alles etwas überwältigend: Echo? Sync? Entropy? Active Shift Bahnhof? Auf der Messe war das zum Probieren alles direkt freigeschaltet, im eigentlichen Spiel bekommt ihr diese Funktionen aber nicht direkt vom Start weg serviert.

Die vielen Energiesysteme liefern schnelle Boosts und verwandeln euren Wagen in eine Kampfmaschine. Die vielen Energiesysteme liefern schnelle Boosts und verwandeln euren Wagen in eine Kampfmaschine.

Über »Sync« baut ihr Energie auf, etwa über gelungene Drifts, über die ihr dann Boosts zünden dürft. Diese Turbos wiederum befüllen den »Entropy«-Speicher, den ihr benötigt, um die Gegner zu bekämpfen. Denn über eine volle Entropy-Anzeige dürft ihr den »Strike« auslösen, der euch nicht nur kurzzeitig beschleunigt, sondern jeden Gegner bei Kontakt auch in einen Feuerball verwandelt – Kenner der Burnout-Spiele wissen nickend.

Schluss mit lauschigen Bergen und Städtchen: Das neue Screamer bietet zum Teil sehr abgefahrene Strecken. Schluss mit lauschigen Bergen und Städtchen: Das neue Screamer bietet zum Teil sehr abgefahrene Strecken.

Genau wie Gears-of-War-Profis, wenn sie das Stichwort »Active Shift« hören. Denn so wie Marcus Fenix über einen »Active Reload« einen Boost erhält, führt auch das perfekt getimte Hochschalten in Screamer zu kurzzeitiger Beschleunigung und zusätzlicher Sync-Energie.

Tekken auf Rädern

Die verschiedenen Fahrer haben nicht nur sehr unterschiedliche Wagen, sondern auch deutlich unterschiedliche Persönlichkeiten. Dass zeigt sich zum einen in ihrem Fahrstil, zum anderen in der Rahmenhandlung rund um die Rennen. Die soll laut den Entwicklern sehr viel mehr bieten als das übliche »Hey, du bist neu hier. Lass mich dir schnell ein paar Autos schenken!«-Blablubb der Konkurrenz.

Was auch daran liegt, dass sich Milestone für ihre Inspiration nicht nur andere Racer, sondern auch viele Fighting Games angesehen haben. Bei all dem ständigen Hin und Her, den Energiebalken und vielen Gefechten auf der Straße könnte man tatsächlich gelegentlich denken, hier ein Tekken auf Rädern vor sich zu haben. Letzten Endes wählt man ja auch keine Wagen aus, sondern Fighter, pardon, Fahrer.

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