»Wir brauchten etwas, das uns erlaubte, die Ketten der Realität zu sprengen!«, so Federico Cardini, Game Director, zu Beginn der gamescom-Präsentation von Screamer. Klingt wie einer dieser einstudierten Sätze, die man auf Spielemessen hundertfach hört, meist begleitet von hohlen Phrasen wie »spannend«, »jaw-dropping« oder »when it’s done«.
Aber in diesem Fall hat der Mann nicht unrecht. Denn das neue Screamer ist laut der Aussage seiner Entwickler kein Remake und kein Remaster, sondern ein »Reimagining«. Und der realitätssprengende Teil davon findet sich in der sprudelnden Welt der Anime.
Anime? Echt jetzt?
Die Anime-Wurzeln ziehen sich durch das ganze Spiel: Das geht beim Design der sechs Fahrerinnen und Fahrer los, mit wilden Frisuren und knalligen Farben. Und endet bei ihren jeweiligen Fahrzeugen, die zwar (wie schon beim ursprünglichen Bleifuss, wie die Screamer-Serie in Deutschland hieß) von echten Sportwagen und Supercars inspiriert wurden, aber keine realen Namen tragen. Dafür jedoch bis über alle Schmerzgrenzen hinaus auf Coolness getunt wurden.
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Highspeed-Rennen mit Cyberpunk-Atmosphäre - Bleifuss-Neuauflage Screamer zeigt erstes Gameplay
Jeder Wagen spiegelt die Persönlichkeit seiner Besitzer wider: Akane, eine der drei Fahrerinnen des Rennstalls »Strike Force Romanda«, ist zum Beispiel am einsteigertauglichsten (und wurde von den Entwicklern genau so zum Ausprobieren empfohlen). Sie liegt mit ihrem Geschoss stabil wie ein Bügelbrett auf der Straße, bietet in allen Belangen aber auch nur Durchschnittswerte.
Róisín, ihre Konkurrentin der »Green Reapers«, ist im Vergleich deutlich flatteriger unterwegs, kann dafür aber auch mehrfach hintereinander kurze Turboschübe zünden.
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