Mit Greta Gerwigs Reboot der Chroniken von Narnia plant Netflix gerade wieder eine große Fantasy-Reihe, die angeblich bis zu acht Filme umfassen soll.
Dass sich die gewaltigen Ambitionen des Streaming-Anbieters in diese Richtung nicht immer auszahlen, zeigte bereits das Projekt Cursed - Die Auserwählte aus dem Jahre 2020. Die Fantasy-Serie sollte das nächste Game of Thrones werden - doch es kam anders.
Worum geht’s in Cursed - Die Auserwählte?
»Cursed? Noch nie davon gehört.« Damit seid ihr sicher nicht allein. Die Show ist eine Neuinterpretation der Legende von König Artus und handelt von der Teenagerin Nimue (Katherine Langford), die nach dem Tod ihrer Mutter den Auftrag erhält, dem Zauberer Merlin (Gustaf Skarsgård) ein uraltes Schwert (Excalibur) zu überbringen.
Auf ihrer Reise freundet sich Nimue mit dem jungen Söldner Arthur (Devon Terrell) an und wird zum Symbol des Widerstands gegen die Roten Paladine, die das Volk der Fey bedrohen. Dabei helfen ihr auch ihre mysteriösen, magischen Fähigkeiten, die sie mit der Natur verbinden.
Die Serie basiert auf dem gleichnamigen illustrierten Roman der Autoren Frank Miller und Tom Wheeler und umfasst 10 Folgen, die eine Laufzeit von 48 bis 59 Minuten haben. Wheeler fungierte ebenfalls als Showrunner, und sowohl er als auch sein Kollege Miller arbeiteten als ausführende Produzenten an der Serie mit.
Hier könnt ihr euch einmal einen Trailer anschauen:
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Cursed - Die Auserwählte: Netflix wagt sich an eine Neuinterpretation der Artussaga
Die Serie war ein Flop
Der große Erfolg à la Game of Thrones blieb jedoch aus. Bereits wenige Monate nach dem Release im Juli 2020 wurde Cursed nach nur einer Staffel abgesetzt. Dafür dürften vor allem die Zuschauerresonanz und die Einschaltquoten verantwortlich sein.
Auf Rotten Tomatoes sind die Kritiker-Reviews zu 65 Prozent positiv, während das Publikum lediglich auf 52 Prozent kommt. In der Filmdatenbank IMDb landet die Serie mit über 34.000 Bewertungen immerhin bei 6,0 von 10 Sternen.
Auch wenn es keine genauen Zahlen gibt, bleibt anzunehmen, dass sich die Einschaltquoten nicht auf einem konstant hohen Niveau hielten, sodass sich eine Fortsetzung letztendlich nicht für Netflix rentiert hätte. Man hatte sich schlichtweg mehr erhofft.
Mit Momo wird dieses Jahr übrigens ein 39 Jahre alter Fantasy-Klassiker wieder neu verfilmt, und mit dabei ist Hobbit-Star Martin Freeman. Der Film ist ab dem 2. Oktober 2025 auf den deutschen Kinoleinwänden zu sehen. Mehr dazu erfahrt ihr in der obigen Box, wo wir euch einen passenden Artikel dazu verlinken.
Falls ihr stattdessen mal eine Buchempfehlung aus dem Genre braucht, stellt euch unsere Redakteurin Steffi fünf Bücher vor, von denen ihr vermutlich noch nie etwas gehört habt.
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