Wer sich die Zeit bis zur zweiten Staffel der Fallout-Serie versüßen will, hat vielleicht auf Netflix bereits zur neuen Serie der Macher von Haus des Geldes gegriffen.
Der Milliardärsbunker lockt mit einem Look, der stark an die Endzeit-Serie auf Amazon Prime erinnert, doch kommt das »spanische Fallout« wirklich an die Konkurrenz heran? Zahlen und Meinungen gehen deutlich auseinander.
Auf Platz 1 der Netflix-Charts
Schaut man sich die nackten Charts des Streamingdienstes (via FlixPatrol) an, könnte man tatsächlich meinen, das nächste Fallout sei geboren.
Am 23. September 2025 - vier Tage nach dem Erscheinen - liegt Der Milliardärsbunker vor allen anderen Serien auf Netflix.
Die Zahlen im Diagramm sind übrigens nicht die Abrufzahlen, sondern das Punktesystem, mit dem FlixPatrol arbeitet. Die Seite sammelt öffentlich verfügbare Daten von Streaming-Diensten, wie beispielsweise deren Top-10-Charts. Man sieht also, welche Titel besonders populär sind, aber nicht, wie viele Stunden tatsächlich geschaut wurden oder wie viele Nutzer die Show gesehen haben.
Nichtsdestoweniger platziert sich Der Milliardärsbunker bereits nach wenigen Tagen auf Traumpositionen. Aber bloße Rankings und Statistiken sagen natürlich nicht viel über die Qualität aus und da gibt es offenbar eine Menge zu bereden.
2:20
Der Milliardärsbunker ist die europäische TV-Antwort auf Fallout: Die Elite verschanzt sich unter der Erde, draußen tobt das Ende der Welt
Eine Menge Luft nach oben
Auf Rotten Tomatoes erreicht Der Milliardärsbunker bei den Kritikern nur 29 Prozent (7 Reviews), bei der Community immerhin 60 Prozent (20 Reviews). Allerdings haben hier auch noch nicht so viele Leute abgestimmt.
- Der spanische Kritiker Juan Pablo Russo urteilt: »Der Milliardärsbunker wird als Überlebensdystopie vermarktet, entpuppt sich jedoch letztendlich als Hochglanz-Seifenoper mit einer Wühltisch-Apokalypse.«
- Jonathan Wilson schreibt für Ready Steady Cut: »Der Milliardärsbunker hat eine großartige Prämisse und jede Menge Überraschungen, doch aufgrund der zu langen Laufzeit – acht einstündige Episoden – und der allmählichen Abkehr von dem, was diese Prämisse ursprünglich großartig gemacht hat, wird die Serie letztendlich langweilig.«
Inhaltlich sei die Serie wie eine Seifenoper, wie auch Karina Adelgaard auf Heaven of Horror schreibt, aber wenn man sie als »Kitsch Entertainment« annimmt, funktioniere sie irgendwie.
Auch die bisher 1.287 Bewertungen auf IMDB fallen nur mittelmäßig aus. Hier erreicht Der Milliardärsbunker einen Durchschnitt von 5,3 von 10 möglichen Punkten. Auf Google landet Netflix' Serie bei 2,6 von 5 Sternen, nachdem 55 User ihre Wertungen abgegeben haben.
Worum geht's eigentlich? In Der Milliardärsbunker steht der Dritte Weltkrieg bevor. Die Reichsten der Reichen wollen sich davon allerdings nicht ihren Luxus nehmen lassen und beziehen in Spanien einen unterirdischen Bunker mit Spa-Bereichen, Hightech-Equipment und Gartenanlagen.
Während an der Oberfläche das Chaos wütet, brodelt auch im Untergrund-Komplex der Kessel. Die verschiedenen Familien haben einige Konflikte zu lösen und so entfesselt sich ein Drama nach dem nächsten.
Habt ihr schon einen Blick in die Serie geworfen? Wie hat sie euch gefallen und hofft ihr trotz der Kritik auf eine zweite Staffel? Schreibt es uns in die Kommentare!
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