Ihre Rückkehr galt lange als offenes Geheimnis in der Community. Jetzt ist es endlich offiziell: Die Alien-Spezies namens Illuminate hält mit dem Update Omens of Tyranny
Einzug in die galaktische Kampagne von Helldivers 2.
Wir haben uns bereits vor dem Reveal als streng geheime Vorhut der Super-Erde mit der neuen Fraktion angelegt. Und schon nach zwei Stunden steht für uns fest: Helldivers 2 wird sich grundlegend verändern!
Neue Bedrohung, neue Taktiken
Die Illuminate eröffnen neben Bots und Bugs einen dritten Kriegsschauplatz im galaktischen Süden der Sternenkarte und drohen, von dort ins Zentrum vorzurücken.
Wie bei den übrigen Alienvölkern auch, parken wir unseren Zerstörer im Orbit eines entsprechenden Planeten und springen von dort ins Gefecht gegen die »Squids«, wie die Illuminate von den Streitkräften der Super-Erde abfällig benannt werden.
Wer sind die Illuminate?
Die Alien-Spezies war bereits im ersten Helldivers eine verfeindete Fraktion und erinnert an eine Mischung aus den Protoss aus StarCraft oder die T’au aus Warhammer 40K. Sie sind den Menschen technologisch deutlich überlegen und führen High-Tech-Ausrüstung wie Energieschilde ins Feld. Ihre riesigen dreibeinigen Walker ähneln den Tripods aus Krieg der Welten oder den Stridern aus Half-Life 2.
Einmal auf dem Schlachtfeld angekommen, stellen wir aber sehr schnell fest: Gegen diese neue Bedrohung müssen völlig neue Taktiken her!
Denn die Illuminate hetzen uns nicht nur Horden von Zombie-Weltraumkolonisten auf den Hals, die per Gedankenkontrolle in willenloses Kanonenfutter verwandelt wurden, sondern auch kaum zu knackende Elitetruppen.
Schaut euch hier unseren erbitterten Überlebenskampf an:
5:15
Helldivers 2: GameStar meldet ersten Feindkontakt mit den Illuminate, so lief die erste Schlacht
Was macht die Illuminate so knallhart?
Kurz gesagt: Die Illuminate haben uns mächtig eingeheizt! Selbst auf der mittleren Schwierigkeitsstufe 5, die für etwas erfahrenere Helldiver eigentlich kein großes Problem darstellt, schlugen wir schneller verzweifelte Rückzugsgefechte, als wir »Gelenkte Demokratie« sagen konnten.
Viele der neuen Gegner (und ihre Vehikel) verfügen über mächtige Energieschilde, die wir mit den meisten konventionellen Waffen nicht so einfach durchdringen können. Lediglich durch schwere Orbitalgeschütze wie Railgun oder Laser (oder durch langes Dauerfeuer aus einigen Handwaffen), gehen die Abwehrmaßnahmen in die Knie – aber nur kurz!
Nutzen wir die Lücke nicht rechtzeitig aus und sprengen die geschwächten Feinde sofort in die Luft, ploppt das Schild wieder auf und wir stehen wieder bei null. Das kostet wertvolle Munition und Zeit!
Das legt einen deutlich stärkeren Fokus auf Teamwork und die Kombination verschiedener Stratagems und macht Alleingänge schwieriger, als gegen Bots und Bugs.
Folgende neue Archetypen haben uns ganz besonders zu schaffen gemacht:
- Watcher: Diese wieselflinken Biester sind die fliegenden Augen der Illuminate – wenn sie uns erspähen, rufen sie Verstärkung und nerven zusätzlich mit Elektroschocks.
- Harvester: Diese Tripods sind zwar langsam, feuern aber einen vernichtenden Energiestrahl aus ihrem Auge und verfügen über mächtige Schilde.
- Illuminate-Schiffe: Diese stationären UFOs spucken permanent Zombie-Horden aus und ihre extra dicken Schilde halten selbst mehreren Spear-Treffern stand.
- Cognitive Disruptor: Die Strahlung dieses fiesen Obelisken bringt unsere HUD durcheinander und ändert die Stratagem-Codes. Nervig und gefährlich!
Wir gehen (endlich) in die Stadt
Die neuen Aliens zwingen also selbst eingespielte Teams zum Umdenken. Für ein völlig neues Feeling sorgen aber die Kolonie-Städte, die wir auf vielen der von den Illuminate bedrohten Planeten vorfinden. Dazu erklärt uns Mikael Eriksson, Game Director von Helldivers 2:
Zum ersten Mal gibt es richtige Siedlungen, die im starken Kontrast du den bisherigen eher natürlichen Landschaften stehen. Hier sehen wir, wie die Siedler in den Kolonien der Super-Erde leben. Und es gibt der Bedrohung eine neue Dimension – schließlich verwandeln die Illuminate die Menschen dort in Zombies!
Das bedeutet aber natürlich auch: Endlich gibt es auch urbane Kriegsführung in Helldivers 2! Die Straßenkämpfe zwischen Bürogebäuden und Parkplätzen sorgen für ein ganz neues Feeling und heben nebenbei auch noch die physikalische Zerstörung auf ein ganz neues Level.
1:55
Helldivers 2: Omen of Tyranny – Neuer Trailer enthüllt antike Bedrohung
Als wir ein Illuminate-UFO per Raketenwerfer vom Himmel holen und es beim Absturz einen ganzen Häuserzug spektakulär in Schutt und Asche legt, klappt uns kurz die Kinnlade runter. Der ganze Effekt-Bombast von Helldivers 2 erreicht in den Kolonien eine völlig neue Dimension.
»Laughs per minute« als Währung
Apropos Straßenkampf: Natürlich gibt es auch neue Ausrüstung, um mit der neuen Alien-Bedrohung fertig zu werden. Der passende Warbond »Urban Legends« enthält zum Beispiel ein Anti-Panzer-Geschütz und einen Elektroschockstab als Nahkampfwaffe.
Außerdem können wir mit dem M-102 Recon Vehikel das erste neue Bodenfahrzeug seit den Mechs aufs Schlachtfeld rufen. Das Buggy bietet Platz für ein ganzes Squad und eine Gunner-Position am MG. Voll besetzt kommt dabei echtes Battlefield-Feeling auf!
Übermächtig fühlt sich auf Anhieb keins der neuen Werkzeuge im Arsenal an. Im Gegenteil: Der Jeep ist nur leicht gepanzert und neigt dazu, unter Beschuss schnell mal einen Reifen zu verlieren – und dann wird die eh schon anspruchsvolle Steuerung schnell super knifflig.
»Neue Elemente sollen nicht einfach nur mächtig sein. Sie sollen herausfordernd sein, das Skill-Level anheben und neue Herangehensweisen eröffnen«, macht Mikael Eriksson deutlich. »Wir messen die Lacher pro Minute, das ist eine wichtige Metrik für uns. Wenn alle nur ruhig und konzentriert spielen, haben wir unseren Job nicht richtig gemacht.«
Helldivers 2 bleibt also auch mit Omens of Tyranny seinem Prinzip treu, dass nicht unbedingt alles perfekt ausbalanciert sein muss, wie in einem kompetitiven PvP-Shooter. Stattdessen geht’s um die Erfüllung einer »Power Fantasy«, beflügelt von Vorbildern wie Starship Troopers, Alien oder Star Wars.
Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.
Dein Kommentar wurde nicht gespeichert. Dies kann folgende Ursachen haben:
1. Der Kommentar ist länger als 4000 Zeichen.
2. Du hast versucht, einen Kommentar innerhalb der 10-Sekunden-Schreibsperre zu senden.
3. Dein Kommentar wurde als Spam identifiziert. Bitte beachte unsere Richtlinien zum Erstellen von Kommentaren.
4. Du verfügst nicht über die nötigen Schreibrechte bzw. wurdest gebannt.
Bei Fragen oder Problemen nutze bitte das Kontakt-Formular.
Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.
Nur angemeldete Plus-Mitglieder können Plus-Inhalte kommentieren und bewerten.