An der Front von Über-Erde herrschte zuletzt ein wenig miese Stimmung. Obwohl Helldivers 2 zweifellos zu den besten Koop-Shootern der letzten Jahre gehört, zeigten sich die Steam-Rezensionen in letzter Zeit eher durchwachsen – nur 54 Prozent der kürzlichen Reviews fallen positiv aus.
Der Grund: Die Community lechzt nach frischen Inhalten und neuen Langzeitzielen. Entwickler Arrowhead hat den Weckruf gehört und jetzt ein gewaltiges Update-Paket geschnürt, das das gesamte Spiel umkrempeln soll.
In einer ausführlichen Botschaft an die Spieler erklärte Game Director Mikael Ariksson, wohin die Reise geht. Das Studio krempelt sowohl den galaktischen Krieg als auch eure persönliche Progression völlig um – und erfüllt ganz nebenbei einen der größten Wünsche der Fans.
Neue Kampagnen und der Kampf um urbane Fronten
Bisher lief der Krieg über die bekannten Hauptbefehle ab: Das System greift Arrowhead nun fundamental an. Noch in diesem Monat starten die sogenannten Galaktischen Kriegskampagnen.
Diese Mini-Feldzüge sollen ein bis drei Wochen dauern und euch garantierte, besondere Belohnungen einbringen, sofern die Bedingungen erfüllt werden. Als erstes Highlight winkt hier ein neues schnelles Aufklärungsfahrzeug.
Noch ein ganzes Stück spannender dürften in Zukunft jedoch die planetaren Fronten werden: Hier experimentiert das Team mit Roguelite-Elementen. Ihr kämpft euch dabei dynamisch durch strategisch wichtige Regionen – darunter auch Städte.
Das Ganze ist als zusammenhängender Feldzug aufgebaut: Ihr absolviert Verteidigungsmissionen im bereits befreiten Gebiet, stürzt euch direkt in die Frontlinien-Konflikte oder schleicht euch für Expeditionen hinter die feindlichen Linien.
Arrowhead plant für diese Fronten unterschiedliche aktive Gegnervarianten je nach Region und spürbare Konsequenzen. Wer etwa eine Stadt nicht rechtzeitig befreit, muss mit Nachteilen leben, während etwa das Ausschalten von gegnerischer Artillerie an einem Ort neue Operationen freischaltet.
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Euer eigener Superzerstörer und völlig neue Schiffe
Auch beim Thema Langzeitmotivation legt Arrowhead nach: Bisher sehen die Schiffe aller Spieler im Grunde identisch aus, egal wie viele Module ihr freigeschaltet habt. Das wird sich bald ändern, denn eine umfassende Anpassung der Superzerstörer steht auf dem Plan. Die Schiffsmodule werden komplett überarbeitet, um euch deutlich mehr Entscheidungsfreiheit bei euren Builds zu lassen.
Das ist aber noch nicht alles: Ein eigenes Entwicklerteam arbeitet bereits an den ersten alternativen Raumschiffen. Jedes dieser neuen Schiffe soll mit völlig eigenen Fortschrittspfaden, Spezialisierungen und optischen Anpassungsmöglichkeiten daherkommen. Gefallen euch die neuen Pötte, will Arrowhead in Zukunft noch weitere nachliefern. Handfeste Details dazu soll es im Laufe des Jahres geben.
Da die persönlichen Befehle im Alltag oft im Widerspruch zu den Zielen eures Trupps standen, werden auch diese umgebaut. Sie weichen einer persönlichen Kampagnen-Progression, die parallel zu den großen galaktischen Kampagnen läuft.
Mehr Emotes, schnellere Heilspritzen und Level 300
Neben den großen Systemen schrauben die Entwickler an zahlreichen Komfortfunktionen und Fehlern, die euch im Alltag oft nerven:
- Die Slots für Emotes werden von vier auf acht verdoppelt.
- Die nervige Verzögerung beim Benutzen von Stim Packs wird spürbar reduziert.
- Das unterstützte Nachladen funktioniert bald auch dann, wenn der Schütze selbst den Rucksack trägt – bisher musste zwingend der Helfer den Rucksack auf dem Rücken haben.
- Das Level-Cap wird langfristig auf Stufe 300 angehoben.
Zusätzlich stehen Verbesserungen an der Hellpod-Steuerung, das Verhindern von abprallenden Stratagems und ein geschlossener Betatest für besseres Balancing und mehr Stabilität auf der To-Do-Liste der Entwickler. Die Zukunft der gelenkten Demokratie wird also wieder ein ganzes Stück abwechslungsreicher.
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