50% aufs erste Jahr – nur für kurze Zeit!

50% aufs erste Jahr – nur für kurze Zeit!

Ein Typ namens Popopo sollte 1990 nur mal kurz bei Nintendo aushelfen, heute ist er eines der bekanntesten Maskottchen des Unternehmens - und ihr kennt ihn alle

Ein Entwicklerteam konnte sich von einem eigentlich nur als Platzhalter vorgesehenen Modell nicht trennen. Der Rest ist Spielegeschichte.

Nein, dieser Herr ist nicht Popopo. Es ist Popopos Vater. Lasst es uns erklären! Nein, dieser Herr ist nicht Popopo. Es ist Popopos Vater. Lasst es uns erklären!

Die Videospielwelt steckt voller kurioser, informativer und unterhaltsamer Trivia-Fakten und ein Name ist besonders häufig vertreten: Nintendo.

Kein Wunder, schließlich gilt der japanische Hersteller als die kreative Denkfabrik schlechthin. Heute haben wir einen besonders niedlichen Fakt für euch parat, den viele von euch bestimmt noch nicht kennen.

Es geht um Popopo. Kennt ihr ihn? Nein? Doch, ihr kennt ihn, versprochen! Fast jeder von euch hat schon mit ihm gespielt und auch dazu genutzt, um Mario mit Schmackes ins Gesicht zu boxen. Ohne Popopo wäre Nintendo heute nicht das, was es ist.

Vom Platzhalter zum Liebling

Alles begann 1990, als ein gerade mal 19 Jahre alter Spieldesigner namens Masahiro Sakurai für das Entwicklerstudio HAL Laboratory arbeitete und auf einem Blatt Papier einen runden Kreis mit ein paar angedeuteten Gliedmaßen zeichnete. Dieses Objekt sollte eigentlich nur als Platzhalter dienen, bis die Zeichner das finale Charakterdesign für das Spiel Twinkle Popo fertigstellen.

Als es ein Jahr später so weit war, wollte sich das Team aber nicht mehr von Popopo trennen. Sie hatten den inzwischen rosa eingefärbten kleinen Kugelkerl zu sehr ins Herz geschlossen. Sie beschlossen kurzerhand, ihn einfach als Spielfigur im finalen Spiel zu behalten.

Ihr ahnt es: Das war die Geburtsstunde von Kirby!

Einer der allerersten Auftritte von Popopo für das geplante Spiel Twinkle Popo in der japanischen Spielezeitschrift Famitsu (Ausgabe Januar 1992). Einer der allerersten Auftritte von Popopo für das geplante Spiel Twinkle Popo in der japanischen Spielezeitschrift Famitsu (Ausgabe Januar 1992).

Popopo schreibt Spielegeschichte

Heute ist Popopo … pardon, Kirby nicht mehr aus der Spielelandschaft wegzudenken. Nach Mario, Link und Donkey Kong ist der rosafarbene Allesfresser das bekannteste Maskottchen von Nintendo – und auch eines der kommerziell erfolgreichsten.

Alle Kirby-Spiele zusammengerechnet kommen auf über 51 Millionen verkaufte Exemplare. 25 Hauptteile hat Kirby bereits erhalten, dazu kommen noch zahllose Auftritte in anderen Nintendo-Franchises wie Super Smash Bros. (die Sache mit Marios Gesicht, ihr erinnert euch?) und Mario Kart.

Der bisherige Höhepunkt der Reihe liegt noch gar nicht lange zurück: Erst 2022 erschien mit Kirby und das Vergessene Land das bis dato erfolgreichste Abenteuer des einst als Platzhalter namens Popopo geborenen Helden. 7,52 Millionen Einheiten hat das Jump&Run verkauft.

Übrigens hat Masahiro Sakurai auf seinem eigenen YouTube-Kanal ein sehr sehenswertes Video zur Entstehungsgeschichte des allerersten Kirby-Spiels veröffentlicht, wir können es euch nur wärmstens empfehlen:

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Zum Abschluss noch ein weiterer Trivia-Fakt: Obwohl Kirby heute zuallererst mit seiner Kraft verbunden wird, Gegner aufzusaugen und dessen Fähigkeiten zu übernehmen, besaß er diese Fähigkeit in seinem ersten Spiel Kirby's Dream Land aus dem Jahr 1992 noch gar nicht. Diesen Skill brachte ihm Masahiro Sakurai erst für den zweiten Teil bei, Kirby's Adventure.

Am 28. August 2025 erscheint übrigens ein Switch-2-Upgrade für Kirby und das Vergessene Land. Dadurch könnt ihr das Spiel auf der neuen Nintendo-Konsole in einer höheren Auflösung und mit 60 FPS spielen sowie neue Levels erkunden.

Und auch Rennspiel-Fans gehen nicht leer aus. Denn ebenfalls für die Switch 2 ist mit Kirby Air Riders ein Nachfolger des beliebten GameCube-Klassikers Kirby Air Ride angekündigt worden. Mit einem Release rechnen wir aber frühestens 2026.

Wie sehr mögt ihr Popopo? Schreibt es uns gerne mal in die Kommentare!

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