Der Nvidia-Chef hat eine gute und eine schlechte Nachricht für alle, die Angst davor haben, von KI ersetzt zu werden

KI transformiert die Arbeitswelt schon jetzt. Laut dem Nvidia-Chef gibt es aber Hoffnung.

Jensen Huang hat über KI gesprochen. (Bild: Nvidia) Jensen Huang hat über KI gesprochen. (Bild: Nvidia)

KI ist seit geraumer Zeit eines der wichtigsten Themen und wird von vielen Beobachtern als ähnlich transformativ wie die Erfindung des Internets betrachtet. Für alle, die Angst davor haben, durch KI ersetzt zu werden, hat Nvidia-Chef Jensen Huang eine gute und eine schlechte Nachricht.

Nvidia-Chef spricht über KI

Nvidia gehört zu den größten Profiteuren des KI-Booms. Das US-amerikanische Tech-Unternehmen hat seine Umsätze durch die große Nachfrage nach Grafik-Chips in den letzten Jahren mehrmals verdoppelt und stellte erst dieser Tage einen Börsenrekord auf.

Video starten 50:56 Digitale Helfer im Klinikalltag: Chancen und Risiken von KI im Gesundheitswesen

KI hat schon jetzt einen großen Einfluss auf das Leben vieler Menschen und auch auf die Art und Weise, wie gearbeitet wird. Durch die Automatisierung von Prozessen durch KI soll die Produktion gesteigert werden, was aber auch dazu führt, dass Leute um ihre Jobs fürchten.

Im Rahmen der Nvidia GTC hat Shira Lazar, eine Influencerin und Gründerin von What's Trending, den Nvidia-Chef Jensen Huang interviewt. Dabei stellte sie ihm auch die Frage, was er Leuten sagen würde, die Angst haben, ihren Job an KI zu verlieren.

Darauf antwortete Huang:

Ihr werdet eure Jobs nicht an KI verlieren. Ihr werdet eure Jobs an jemanden verlieren, der KI benutzt.

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Der Nvidia-Chef bestätigt also die Befürchtungen vieler Menschen teilweise, nährt aber nicht die Annahme, dass KI echte Menschen am Arbeitsplatz ersetzen würde.

Hinter solchen Aussagen des Nvidia-Chefs steckt natürlich auch ein gewisses Kalkül: Nvidia ist derzeit der größte Profiteur des KI-Booms. Gerade in den letzten Wochen wird in den Medien vermehrt die Frage diskutiert, ob es sich bei dem Boom um eine Finanzblase handelt.

Gerade hier hat Huang ein starkes Eigeninteresse daran, die Bedeutung von KI im Arbeitsalltag der Menschen zu betonen. Dennoch: Amazon hat erst vor wenigen Tagen 14.000 Mitarbeiter entlassen und dabei KI explizit als einen der Gründe genannt. Einige verlorene Stellen werden zwar von Leuten besetzt, die KI nutzen, viele andere werden aber auch ersatzlos abgebaut.

Die gleichzeitige Betonung der KI-Relevanz durch Huang und der Abbau von tausenden Stellen bei Amazon verdeutlichen die aktuell stattfindende, disruptive Verschiebung auf dem Arbeitsmarkt.

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