Nvidia hat kürzlich eine große Summe in den langjährigen Konkurrenten und Dominator Intel investiert. Die Beziehung der beiden Unternehmen hat sich dabei stark verändert, wie Jensen Huang in einer Talkshow bestätigt.
Nvidia investiert in Intel
Es ist einer der größten Gaming-Deals und eine der wichtigsten Tech-Nachrichten der letzten Monate: Nvidia und Intel haben eine langjährige Zusammenarbeit angekündigt. Nvidia investiert dabei fünf Milliarden US-Dollar in den einstigen CPU-Platzhirschen.
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Die Kooperation dreht sich zu großen Teilen um Rechenzentren und KI, aber auch die Gaming-Sparte wird explizit erwähnt. Vorstellbar ist etwa, dass zukünftige Intel APUs mit RTX-Power von Nvidia aufwarten können, wovon letztlich beide Unternehmen profitieren könnten.
Der Deal dürfte vor allem für Intel zu einem guten Zeitpunkt kommen, seit Jahren produziert der Chip-Gigant nämlich vor allem negative Schlagzeilen und steckt in einer handfesten Krise. Die Investition von Nvidia zeigt das sogar einmal mehr.
Noch vor ein paar Jahren wäre die nämlich schlicht unvorstellbar gewesen. Die Kräfteverhältnisse waren lange so verteilt, dass eher Intel in Nvidia hätte investieren können. Auf diese Zeit hat Nvidia-CEO Jensen Huang jetzt beim CNBC-Format »Mad Money« mit dem Host Jim Cramer zurückgeblickt.
Cramer erzählt, dass er vor vielen Jahren mit dem Intel-Mitgründer Andy Grove gesprochen hat. Dieser habe ihm berichtet, dass Intel einen Deal mit einem Unternehmen einfädeln wollte, das stark nach Nvidia klang.
Huang erwidert darauf spaßeshalber:
Intel hat 33 Jahre unseres Lebens damit verbracht, uns umbringen zu wollen.
Mittlerweile hat sich der Wind aber gedreht, der Ball liegt gewissermaßen bei Nvidia. Huang scherzt weiter, sie seien »Liebhaber, keine Kämpfer«. Er sehe also eine Zukunft, in der Intel und Nvidia gleichermaßen erfolgreich sein können.
Das gesamte Gespräch könnt ihr euch hier ansehen:
Link zum YouTube-Inhalt
Wie sich der Deal zwischen den beiden Tech-Giganten tatsächlich auf den Markt und die Spiele-Branche auswirkt, muss abgewartet werden. Außerdem muss die Kooperation erst noch von den zuständigen Behörden genehmigt werden. Dem dürfte aber eigentlich nichts im Weg stehen.
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