Update vom 31. Januar: Wir haben auf Nachfrage von Nvidia eine Stellungnahme rund um die RTX 50-Serie erhalten. Den ursprünglichen Originalartikel findet ihr wie gewohnt in unveränderter Fassung darunter.
Nvidia »Smooth Motion« wird, wie in den ursprünglichen Patchnotizen zum »Game Ready«-Treiber geschrieben, exklusiv der RTX 50-Generation vorbehalten bleiben.
Dieser Umstand gilt aber nur zunächst. Denn wie der GPU-Hersteller uns auf Nachfrage erklärte, soll Smooth Motion zu einem späteren Zeitpunkt auf die RTX 40-Serie gebracht werden. Einen ungefähren Zeitraum nannte die Mitteilung (nachfolgend im Wortlaut) allerdings nicht:
Nvidia Smooth Motion is a brand-new driver technology and requires time for validation and QA across multiple products. Support for GeForce RTX 40 Series GPUs will be coming in a future update.
Nvidia Smooth Motion ist eine brandneue Treibertechnologie, die Zeit für die Validierung und Qualitätssicherung über mehrere Produkte hinweg benötigt. Unterstützung für die GPUs der RTX 40-Serie kommt in einem künftigen Update.
Nvidia verspricht also, dass Smooth Motion nicht komplett den Blackwell-Grafikkarten vorbehalten bleibt, lässt aber auch offen, ob RTX 3000 GPUs (und älter) auf Smooth Motion zugreifen können. Was euch der GPU-Hersteller mit der neuen Technik bringen will, findet ihr im unten stehenden Originalartikel vom Vortag.
»Smooth Motion«: Nvidia bringt überraschende Antwort auf beliebtes AMD-Feature – mit einer Einschränkung
Originalartikel vom 30. Januar: Heute erfolgt der Verkaufsstart der Nvidia Geforce RTX 5090 und RTX 5080. Pünktlich zum Release der beiden neuen Grafikkarten gibt es auch einen neuen »Game Ready«-Treiber in Version 572.16, der über die Nvidia-App oder die offizielle Geforce-Webseite bezogen werden kann.
Neben den üblichen Verbesserungen und Optimierungen für neue Spiele wartet Nvidia auch mit einer kleinen Überraschung auf: In den Patchnotizen schreibt der Hersteller vom »Smooth Motion«-Feature.
- Laut Nvidia handelt es sich hierbei um ein »neues, treiberbasiertes KI-Modell, das für ein flüssigeres Gameplay sorgt«. Gelingen soll dies mittels eines zusätzlichen Frames, das zwischen zwei gerenderten Frames abgeleitet wird.
- Smooth Motion ist explizit für Spiele gedacht, die ohne DLSS Frame Generation auskommen müssen. Damit versprechen die Entwickler auch bei fehlender FG-Unterstützung eine höhere Framerate.
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RTX 5090 lässt ihre Muskeln spielen - Kingdom Come: Deliverance 2 Gameplay in 4K
Weiterhin erklärt Nvidia, dass Smooth Motion bei Bedarf auf Spielen angewandt werden kann, die in nativer Auflösung oder hochskalierten Auflösungen laufen. Die wahrgenommene Bildrate soll so verdoppelt werden können.
Ob das Versprechen eingehalten werden kann und wie es sich hier mit der Bildqualität verhält, ist aktuell noch offen.
Klar ist für uns: Tech-Redakteur Alex kann/will/darf/muss nach seinen Tests zur Geforce RTX 5090 und Geforce RTX 5080 noch einmal an die Blackwell-Generation ran und wird euch die entsprechenden Benchmarks und Eindrücke so bald wie möglich nachliefern.
Neues Nvidia-Feature erinnert an AMD FMF
Die Versprechen von Nvidia klingen zumindest ähnlich wie bei einem AMD-Feature, das bereits in der zweiten Generation zur Verfügung steht.
Die Rede ist von AMDs »Fluid Motion Frames«, die ebenfalls eine Zwischenbildberechnung für Spiele ohne Unterstützung von FSR darstellen.
AFMF 2 hat sich nach anfänglich durchwachsenem Start zu einem beliebten Feature gemausert, wenn es nach zahlreichen Community-Beiträgen geht. Beispiele für das positive Feedback sind auf diversen (AMD-nahen) Subreddits zu finden:
Link zum Reddit-Inhalt
Weitere Parallelen zwischen Nvidia Smooth Motion und AMD Fluid Motion Frames belaufen sich nicht nur auf die ähnliche Bezeichnung.
Beide Features werden treiberseitig aktiviert und haben ihren Einsatzzweck in allen Spielen unter DirectX 11 oder 12, die keine Unterstützung für die jeweilige Frame Generation auffahren.
Im Gegensatz zu AMDs Fluid Motion Frames gibt es bei Nvidias Version allerdings eine Einschränkung: Nvidia Smooth Motion ist wohl exklusiv den neuen RTX 50-Grafikkarten vorbehalten. Zumindest werden diese explizit genannt; ein Hinweis auf ältere GPUs oder eine Begründung liefern die Updatenotizen hingegen nicht.
Wenn ihr diese Voraussetzung erfüllt und den neuen Treiber installiert habt, könnt ihr Smooth Motion in den Grafikeinstellungen der Nvidia-App aktivieren:
- Wählt hierzu unter »Grafik > Programmeinstellungen« ein kompatibles DirectX11- oder DirectX12-Spiel aus.
- Scrollt an das untere Ende der Liste, bis ihr im Abschnitt »Treibereinstellungen« landet. Hier findet sich die Checkbox zur Aktivierung des Smooth-Motion-Features.
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