Ab sofort ist das eigenständige Virtual-Reality-Headset Oculus Go in 23 Ländern erhältlich. Im Gegensatz zum Oculus Rift benötigt das neue Headset keinen PC, ist allerdings auch in den Funktionen entsprechend abgespeckt worden.
Der Bildschirm im Inneren bietet eine Auflösung von 2.560 x 1.440 Pixel auf 5,5 Zoll, was einer Pixeldichte von 530 ppi entspricht. Für die Grafik und Berechnungen ist ein Qualcomm Snapdragon 821 zuständig, der eine Leistung wie ein Mittelklasse-Smartphone bietet.
Räumlicher Sound, neue Linsen
Der interne Speicher ist 32 oder 64 GByte groß und eine Akku-Ladung soll für bis zu 2,5 Stunden Betrieb ausreichen. Im Gehäuse wurden auch kleine Audio-Treiber für räumlichen Klang integriert, die Kopfhörer unnötig machen sollen. Trotzdem gibt es auch einen 3,5-mm-Anschluss, falls ein Nutzer Kopfhörer bevorzugt.
Laut Oculus verwendet das Oculus Go auch die bisher besten Linsen, die höchste optische Klarheit bieten sollen. Auch wenn das Headset komplett eigenständig funktioniert und keinen PC und kein Smartphone benötigt, um VR-Inhalte wiederzugeben, ist trotzdem ein Smartphone notwendig.
Kostenlose Smartphone-App
Darauf wird die kostenlose Oculus-App installiert, mit der das Headset konfiguriert und angepasst wird. Außerdem können über die App die neuesten VR-Spiele und -Apps heruntergeladen werden, ohne dass dafür das Headset verwendet werden muss. Zum Lieferumfang gehört auch ein kleiner Controller für eine Hand, ein 10-Watt-USB-Netzteil für schnelles Aufladen und ein Abstandhalter für Brillen.
Als Zubehör wird es auch spezielle Linsen für verschiedene Sehstärken geben, die eingesetzt werden und die Brille beim Verwenden von Oculus Go überflüssig machen können. Laut Oculus gibt es schon mehr als 1.000 Spiele und Erfahrungen, die mit Oculus Go kompatibel sind. Die Version mit 32 GByte kostet bei Oculus 219 Euro, für 64 GByte werden 269 Euro fällig.
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