50% aufs erste Jahr – nur für kurze Zeit!

50% aufs erste Jahr – nur für kurze Zeit!

One Piece: Chopper sollte in der Netflix-Serie ursprünglich »Hollywood-niedlich« werden, doch zum Glück ist Eiichiro Oda reingegrätscht

Vermenschlichte Tiere in Live-Action-Produktionen sind immer ein Spiel mit dem Feuer. Bei Chopper sorgte der One-Piece-Schöpfer selbst für die richtige Entscheidung.

Danke, Oda-sama, für diesen zuckersüßen Chopper. Bildquelle: Netflix Danke, Oda-sama, für diesen zuckersüßen Chopper. Bildquelle: Netflix

Live-Action-Adaptionen von animierten Vorlagen haben es nie leicht. Während Zeichentrick- und Animationsfilme so ziemlich alles abbilden können, was die Vorstellungskraft hergibt, muss bei Realverfilmungen für die Umsetzung schon ein bisschen mehr Gehirnschmalz zusammengekratzt werden.

Vor dieser Herausforderung stand Netflix auch bei seiner Adaption von One Piece. Schon vor dem Start der zweiten Staffel machte sich unter Fans die Sorge breit, wie denn Schiffsarzt Tony Tony Chopper überhaupt dargestellt werden soll - schließlich ist Chopper kein Mensch, sondern ein humanoides Rentier.

Mittlerweile wissen wir, wie Chopper aussieht und die Community ist zutiefst glücklich mit dem neuen Crewmitglied, was auch dem Manga-Schöpfer Eiichiro Oda zu verdanken ist.

Video starten 1:17 Chopper in One Piece: So sieht eine der beliebtesten Figuren in der Netflix-Serie aus

»Er sollte nicht zu realistisch aussehen«

Gerade, wenn ein Action-Anime wie One Piece zu Grunde liegt, der seine Charaktere und deren Fähigkeiten gerne mal auf die Spitze treibt, wird es schon zur Herausforderung, die Darstellerinnen und Darsteller beim Dreh in ihren Kostümen nicht kollabieren zu lassen.

Aber nicht nur imposante und effektvolle Aspekte sind oft schwer zu realisieren, auch die leisen Töne erfordern Geschick und ein Auge für Details. Im Netflix-Podcast zur Serie spricht Ruffy-Darsteller Iñaki Godoy den One-Piece-Erfinder Oda darauf an, wie die Produktion Chopper zum Leben erweckt hat.

Laut ihm gab es zu Beginn unterschiedliche Auffassungen davon, wie mit dem ungewöhnlichen Charakter umgegangen werden soll.

Ich war etwas besorgt. Mir wurden zu Beginn unterschiedliche Versionen von Chopper gezeigt. Die Crew interpretierte ihn in erster Linie als lebendige Kreatur, analysierte tierische Knochenstrukturen und wollte ihn realistisch gestalten.

Ich schlug vor, ihn mehr als Plüschtier zu betrachten. Wenn ihr ihn zu realistisch macht, dann driftet es ins »Uncanny Valley« ab.

Auch in Bezug auf Choppers Stimme führt der Mangaka aus, dass sich »niedliche« Figuren in Hollywood-Filmen oft fehl am Platz anfühlen. Da solche Produktion auf Erwachsene abzielen, wirke Niedlichkeit häufig lächerlich.

Choppers (englische) Stimme hingegen sei auf eine »japanische« Art süß. Oda war es wichtig, dass genau diese Niedlichkeit auch in seiner Hollywood-Version erhalten blieb.

Am Ende hielt sich das Produktionsteam an Odas Vision und legte sich für das süße Rentier ganz schön ins Zeug. Statt komplett auf CGI zu setzen, wird Chopper in der Serie gleich von drei Darstellerinnen und Darstellern verkörpert.

Wie genau das zustande kommt, zeigt euch Maxe Schwind im oben verlinkten Artikel. In der Box findet ihr auch noch weitere interessante Geschichten aus dem Podcast mit Iñaki Godoy und Eiichiro Oda.

zu den Kommentaren (1)

Kommentare(1)
Kommentar-Regeln von GameStar
Bitte lies unsere Kommentar-Regeln, bevor Du einen Kommentar verfasst.

Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.