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Im neuen Survival-Rollenspiel Outward 2 verlieren wir manche Kämpfe und gewinnen andere
Als Outward im Frühling 2019 erschien, löste das kanadische Indie-Rollenspiel bei mir – wie bei vielen anderen – ein emotionales Wechselbad aus. Outward zu spielen, bedeutet auf das 5-Sterne-Hotel inklusive Frühstück und Sauna zu verzichten und stattdessen eine stürmische Nacht ohne Zelt im Wolfswald zu verbringen. Nur um am Morgen einen überaus schönen Sonnenaufgang zu erleben.
Klingt interessant, aber will man das auch?
Outward kann als Survival-RPG zwar ordentlich austeilen, aber die Strapazen nicht ausreichend belohnen – urteilte unser Test damals. Trotzdem wollte ich persönlich dem Spiel niemals den Stempel »Schlecht« aufdrücken, nur »Unausgereift«. Selbst wenn die Fanfaren zu Outward nur leise bliesen, reichte der Erfolg mit einer Millionen Verkäufen dennoch aus, um Outward 2 zu ermöglichen. Eine Ankündigung, die mich genauso neugierig wie skeptisch machte.
Im letzten Monat reisten zwei Entwickler von Nine Dots Studio für eine Preview-Tour mit einem Laptop im Gepäck durch Europa und machten auch Halt bei mir, in einem kleinen Coworking-Café in Berlin. Dort konnte ich Outward 2 drei Stunden anspielen, die sich für mich wie drei Minuten anfühlen – im Vergleich zu dem, was noch kommen soll. Die Fragen türmen sich, die Antworten sind spärlich, aber interessant.
Ich habe jetzt also gesehen, wo die Reise hingehen soll. Aber schon jetzt frage ich mich: Wozu braucht es überhaupt Belohnungen, wenn das Überleben bereits so viel Spaß wie in Outward 2 macht?
Ein vielversprechender Anfang
Anstatt die gesamte Zeit mit dem Charakter-Editor zu verbringen, der nicht in unnötigen Auswahlmöglichkeiten ertrinkt (wie beispielsweise Größe des linken Innenohrs), aber ausreichend Optionen für vielerlei Helden bietet (Frisuren, Tattoos, Narben, etc.), möchte ich mich lieber direkt in das Abenteuer stürzen.
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