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Nach 21 Jahren ist das neue Painkiller jetzt erschienen - und die Steam Reviews kesseln in die Hölle

Das neue Painkiller ist auf Steam erschienen und die Fans sind nicht begeistert. Wir geben einen Überblick zur Situation.

Das neue Painkiller wird auf Steam direkt zum Launch kontrovers diskutiert. Das neue Painkiller wird auf Steam direkt zum Launch kontrovers diskutiert.

Am 21. Oktober 2025 meldet sich die Painkiller-Reihe zurück auf Steam und stößt mit dem neuen Release auf wenig Gegenliebe. Der Shooter steht mit nur 208 Reviews momentan bei einer Wertung von Ausgeglichen. Wir schauen uns die Rezensionen samt ihren Kritikpunkten genauer an.

Zu wenig Painkiller und für manche kein gutes Spiel

Ausgeglichen heißt ja erstmal, dass nicht nur negative Stimmen vertreten sind. Allerdings bekommt das neue Painkiller von 2025 trotzdem ordentlich sein Fett weg.

Viele Spieler kritisieren, dass sich der Shooter lieblos zusammengeklatscht und nicht nach Painkiller anfühlt. Außerdem spiele sich der Solo-Modus nur wie ein Nachgedanke des Multiplayers, weil man auch hier für viele statt Koop-Partnern wenig hilfreiche Bots zur Seite gestellt bekommt. Nutzer lockjaw schreibt zum Beispiel:

Nichts hat irgendein Gewicht, nicht einmal die ikonische Stake Gun. Alles bewegt sich doppelt so schnell, wie es wahrscheinlich sollte und da sind so viele Gegner auf dem Bildschirm, die alle sehr ähnliche Farben haben, es wird einfach sehr schnell zu einem riesigen Durcheinander.

Video starten 1:04 Painkiller: Der Shooter will euch kurz vor Release noch einmal seinen neuen Koop-Ansatz schmackhaft machen

Neben dem für einige Kommentare chaotischen und schlecht lesbaren Design stoßen auch die Story und der Humor auf wenig Gegenliebe. FSMcas kritisiert in seinem ausführlichen Review vor allem die fehlende, sonst intensive Horror-Atmosphäre. Das neue Painkiller sei ein kunterbunter Hüpfspaß, der auch auf Gameplay-Ebene vor allem auf inhaltslosen Grind setze:

Noch, noch schlimmer: Es gibt nichtmal ein klassisches ›Spiel‹, es sind einfach nur ewig wiederholbare Raids, das Spiel hat keinen echten Inhalt außer endlosen Grind in den immer wieder gleichen Umgebungen. Kein Fortschritt, keine Auflösung, keine Geschichte, nichts. Es fühlt sich einfach nur an wie ein F2P MMO: Bewusst und absichtlich frei von dem Gefühl, etwas erreicht zu haben, und nur auf nie endende Wiederholungen ausgelegt.

Allerdings denken nicht alle Spieler so über den neuen Teil.

Koop-Spaß an gemütlichen Feierabenden für andere

So äußert Nutzer blank den Verdacht, dass viele Spieler ihre Rezensionen vor allem auf den vorherigen Teilen basieren und der Nostalgie ihnen gegenüber. Er lobt das Waffen-Gefühl und Shooter-Gameplay, sowie die zeitgemäße Grafik. Für ihn ist der endlos wiederholbare Roguelike-Aspekt eher ein positiver Faktor, weil der Gameplay-Loop an sich Spaß macht.

Trotz höllischem Setting ist das neue Painkiller vielen zu bunt. Andere beschweren sich über das seichte Shooter-Gameplay. Aber nicht alle sind so unzufrieden. Trotz höllischem Setting ist das neue Painkiller vielen zu bunt. Andere beschweren sich über das seichte Shooter-Gameplay. Aber nicht alle sind so unzufrieden.

Goodless stimmt ihm in seinem Kommentar zu und betont, dass er das Spiel als das bewertet, was es ist, nicht nur als neuen Teil der Painkiller-Reihe:

Wenn es nicht das ist, worauf ich gehofft habe, wird es dadurch nicht automatisch schlecht. Es kann immer noch ein gutes oder sogar fantastisches Spiel sein - nur nicht das, das ich erwartet habe. [...] Das Spiel ist anders. Es ist nicht das alte Painkiller, sondern ein Koop-Shooter, der davon inspiriert wurde. [...] Insgesamt fühlt es sich wie eine Alternative zu etwas wie Vermintide an. Schnell, blutig, simple Puzzles - toll, um abends auszuspannen. Ich habe für eine Weile gespielt und drei Maps, sowie einen Boss abgeschlossen. Es hat sich etwas zu einfach angefühlt, obwohl meine zufälligen Teammitglieder fast beim Endgegner gestorben sind. Trotzdem hatte ich Spaß.

Auch, wie gut das Spiel optimiert ist, lobt er. Vollends begeistert ist er trotzdem nicht, gerade, weil ihn auch der Koop stört und er sich unsicher ist, was die Langzeitmotivation angeht. Die knallharte Abrechnung mit dem Shooter in vielen Reviews, kann er trotzdem nicht nachvollziehen.

Doom, aber im Koop?

Bleibt abzuwarten, wie sich die Stimmung rund um Painkiller noch entwickelt. Bei uns findet ihr aktuell noch keinen Test, weil wir vorab kein entsprechendes Muster erhalten haben. Das könnte ein Zeichen dafür sein, dass die Entwickler zumindest geahnt haben, dass es Kritik am Reboot hageln könnte.

Der Shooter versteht sich selbst laut Steam-Seite als moderne Neuinterpretation mit Koop. Durch Splatter-Effekte und Dämonenhorden ziehen viele auch einen Vergleich zum neuen Doom. Ihr müsst den gefallenen Engel Azazel und seine Armeen aufhalten, wobei ihr euch dynamisch mit Sprüngen, Sprints und Greifhaken durch das Fegefeuer bewegt und Gegner mit verschiedenen Waffen umholzt.

Über Tarotkarten verbessert ihr eure Figur (und damit einen von vier unterschiedlichen Charakteren) zudem Schritt für Schritt.

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