Die Welt der PC-Komponenten kennt spätestens seit dem Ausruf des Moore'schen Gesetzes nur eine Richtung: Es muss immer schneller gehen. Die Performancesprünge lassen sich in verschiedenen Benchmarks beobachten.
Zur Wahl stehen etwa anspruchsvolle PC-Spiele oder synthetische Tools wie »PassMark«. Die Software des gleichnamigen australischen Unternehmens ist insbesondere für die zuverlässigen Möglichkeiten zum Vergleich von Prozessoren bekannt, die sich in der hauseigenen Datenbank finden lassen.
Auf der X-Plattform (vormals Twitter) wartet der offizielle PassMark-Account nun mit einem in diesem Kontext überraschenden Trend auf: Erstmals seit Beginn der PassMark-Aufzeichnungen 2004 geht die durchschnittliche CPU-Performance zurück.
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Der PassMark-Graph gibt eigenen Angaben zufolge die eingereichten »Baselines« - also einen festgelegten Zwischenstand von Ergebnissen - der CPUs an. Da die Teilnahme nicht auf eine Region beschränkt ist, sieht PassMark die alle zwei Wochen aktualisierten Angaben als »global repräsentativ« an.
- Bei den Desktop-CPUs ist im Jahresvergleich zu 2024 ein durchschnittlicher Performancerückgang von rund 0,5 Prozent zu beobachten. Das ist zwar kein großer Absturz, aber wie erwähnt das erste Mal, dass es in diesem Kontext überhaupt nach unten ging.
- Wesentlich signifikanter ist der Rückgang bei Laptop-CPUs: Laut PassMark ist im Vergleich mit dem Vorjahr ein Minus von 3,4 Prozent zu beobachten.
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Natürlich befinden wir uns noch mitten im Februar, die Zahlen für das Jahr 2025 müssen nicht zwangsläufig so stehen bleiben.
Allerdings ist auf AMD-Seiten lediglich noch der Release des Ryzen 9 9900X3D und Ryzen 9 9950X3D für die kommenden Wochen geplant, die zumindest im Hinblick auf das Volumen wohl nicht der große Kassenschlager werden. Bei Intel sehen die Zukunftsaussichten angesichts eines missratenen Arrow-Lake-Launches noch weniger rosig aus.
Auch im absoluten Spitzenbereich tut sich seit geraumer Zeit nichts: Vergangenes Jahr wurde kein einziger neuer Prozessor veröffentlicht, der den 2023 erschienenen PassMark-Krösus Threadripper Pro 7995WX vom Thron stoßen konnte. Angesichts dessen spekuliert auch PassMark über mögliche Gründe für die Stagnation:
- Denkbar sei etwa eine grundsätzliche Sparsamkeit potenzieller Käufer, die schlichtweg keinen Grund für ein Upgrade sehen. Im Hinblick auf Prozessoren wie den drei Jahre alten Ryzen 7 5800X3D, der auch heutzutage noch locker für aktuelle Spiele ausreicht, ist wohl auch kein Grund für einen Neukauf gegeben.
- PassMark bringt auch Überlegungen zu Windows 10 und Windows 11 ins Spiel, die bei Käufern grundsätzlich zu preisbewussteren Käufen veranlasst haben und so den Schnitt nach unten zogen.
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