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Pathfinder 2 gespielt: So will das Oldschool-Rollenspiel raus aus der Nische

Wir durften Pathfinder 2 bereits anspielen und klären, warum der Nachfolger nicht nur für Oldschool-Nostalgiker spannend ist.

von Elena Schulz,
04.02.2020 15:00 Uhr

Die Dämonen (groß, rot, wütend) könnt ihr in Pathfinder 2 bekämpfen. Oder ihr freundet euch mit ihnen an. Die Dämonen (groß, rot, wütend) könnt ihr in Pathfinder 2 bekämpfen. Oder ihr freundet euch mit ihnen an.

Pathfinder 2 kann euer Pfadfinder sein in eine Nische, die ihr sonst vielleicht übersehen würdet. Und das wäre eine Schande. Denn obwohl diese Nische von außen altertümlicher aussieht als die Computerecke in der Stadtbibliothek, haben sich dort in den letzten Jahren mehr großartige Rollenspiele, mehr liebens- und hassenswerte Charaktere, denkwürdige Abenteuer und epische Gefechte angesammelt als im gesamten Bioware-Archiv.

Nein, die Oldschool-Rollenspiele sind kein Spektakelgenre. Wer Überinszenierung will und braucht, kann Anthem spielen. Die alte Schule betont die inneren Werte, die Herausforderung, die elegant verzahnten Kampf- und Charaktersysteme und folgenschweren Entscheidungen. So wie Pathfinder: Kingmaker, dem wir im GameStar-Test 86 von 100 Punkten sowie Awards für herausragende Story und großen Umfang verliehen haben. Ja, okay, das Balancing war verzogen und die Frustschwelle niedrig, trotzdem darf sich Pathfinder getrost als eines der besten Rollenspiele der letzten Jahr bezeichnen.

Für unsere Heldengruppe rekrutieren wir wieder eine bunte Mischung aus Begleitern, die alle eigene Persönlichkeiten und Missionen mitbringen. Für unsere Heldengruppe rekrutieren wir wieder eine bunte Mischung aus Begleitern, die alle eigene Persönlichkeiten und Missionen mitbringen.

Pathfinder: Wrath of the Righteous heißt die Fortsetzung, der Release ist für das Jahr 2021 angesetzt. Es soll kein Schnellschuss werden. Der russische Entwickler Owlcat Games will die Zeit dafür nutzen, die Stärken und die Komplexität des ersten Pathfinder mit mehr Massenappeal zu verbinden. Pathfinder 2 soll nicht nur Oldschool-Rollenspieler ansprechen, sondern Rollenspieler im Allgemeinen. Diejenigen also, die bislang kopfschüttelnd vor der Nische standen und einfach nicht verstehen wollten, was an diesen Spielen so fantastisch sein soll.

Klar, könnt ihr jetzt sagen, dann vereinfachen die alles, und am Ende wird's einfach ein Diablo-Klon mit Heldengruppe (danach sieht ja auch das Bild oben ein bisschen aus). Doch Owlcat betont: Es gibt keine Kompromisse. Das Zauberwort heißt Anpassbarkeit. Ihr dürft Pathfinder 2 so einstellen, wie es euch passt.

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Keine Angst, ihr müsst nicht 100 Stunden in den ersten Teil stecken, sondern könnt theoretisch gleich mit Pathfinder 2 loslegen. Das Rollenspiel versetzt euch zwar in dieselbe Welt wie der Vorgänger, erzählt aber eine neue Geschichte an einem unabhängigen Schauplatz mit eigenen Figuren. Die Ausgangslage klingt zudem denkbar simpel: Dämonen sind in das Land eingefallen, weshalb eine gewaltige Schlacht Marke Gut gegen Böse entbrennt.