50% aufs erste Jahr – nur für kurze Zeit!

50% aufs erste Jahr – nur für kurze Zeit!

Tausende Leute klettern auf Steam gerade Berge hoch - und Cairn ist das beste Beispiel, warum das so viel Spaß macht

Wer Peak für das Klettern mag, wird Cairn lieben. Autorin Miffy hat das kommende Kletter-Survival-Spiel beim Steam Next Fest ausprobiert und ist begeistert.

Cairn macht bereits beim Anspielen richtig Laune. Cairn macht bereits beim Anspielen richtig Laune.

Von Getting Over It über Only Up bis hin zu Peak: Irgendwie ist es befriedigend, in Spielen nach ganz oben zu kommen. Besonders das Koop-Spiel Peak ist gerade extrem beliebt. Im August erreichte der harmlos aussehende Titel mit den niedlichen Figuren knapp 170.000 gleichzeitige Spielerinnen und Spieler.

Und ich glaube, das liegt daran, dass es eben kein harmloses Spiel für zwischendurch ist. Es ist nämlich gar nicht so einfach, den Berg bis an die Spitze zu erklimmen. Titel wie dieses kitzeln unseren Ehrgeiz und wenn man dabei auch noch Quatsch mit Freunden machen kann, umso besser.

Hier soll es aber nicht um Peak gehen, sondern um ein Spiel, das noch gar nicht erschienen ist. In Cairn klettert ihr ebenfalls auf einen Berg, nur setzt es den Fokus mehr auf realistisches Solo-Klettern mit Survival-Aspekten. Die Demo könnt ihr gerade kostenlos auf Steam ausprobieren und ich kann euch das gar nicht genug empfehlen.

Zur kostenlosen Demo von Cairn
Marie-Lena Höftmann
Marie-Lena Höftmann

Miffy hat sich zwar auch schon im echten Leben an der Boulder-Wand versucht, erfolgreicher ist sie allerdings in Videospielen. Mit Freunden beißt sie sich die Zähne am Vulkan in Peak aus, allein hat sie selbst an den Kletterleveln der Gestrals in Expedition 33 Spaß. Von Cairn erhofft sie sich ein vielseitiges, forderndes und gleichzeitig entspanntes Adventure. Vielleicht motiviert sie das ja auch mal wieder in eine echte Boulder-Halle zu gehen. Haha.

Noch nie war Klettern in Spielen so aufregend und entspannend zugleich

Die Demo fackelt nicht lang und setzt mich als Protagonistin Aava direkt vor mehrere Kletterwände. Falls ihr jetzt Schnappatmung bekommt, weil euch Sporthallen zuwider sind: keine Sorge! Nach dem Tutorial geht's raus in die knallharte Wildnis.

Video starten 1:33 Cairn: In diesem Kletterspiel sollen wir herausfinden, warum Menschen ihr Leben im Gebirge riskieren

Aber zuerst muss ich lernen, wie man überhaupt nach oben kommt. Mit fettem Rucksack auf dem Rücken und Kletterhaken im Gepäck platziere ich sorgfältig eine Gliedmaße nach der anderen an den Griffen der Wand. Statt einfach einen Knopf zu drücken, damit Aava sich selbst von Vorsprung zu Vorsprung hangelt, muss ich selbst entscheiden, wo die nächste Bewegung uns hinführen soll.

Dafür sollte ich mir aber nicht zu viel Zeit lassen, denn Aavas Ausdauer ist begrenzt. Habe ich eine sichere Position erreicht, kann sie sich kurz erholen und weiter geht's. So erschließe ich mir Stück für Stück meinen eigenen Weg nach oben.

Geht Aava dabei die Puste aus, geht's unsanft wieder auf den Boden der Tatsachen zurück. Je nach Fallhöhe macht das Aua oder kostet Aava das Leben. Dann geht's vom letzten Speicherpunkt wieder los - dazu gleich mehr.

Nachtschwärmer dürfen auch im Dustern klettern. Nachtschwärmer dürfen auch im Dustern klettern.

Bei längeren Streckenabschnitten kann ich aber Kletterhaken in die Wand dübeln, die meinen Fortschritt absichern. Sollte Aava dann den Halt verlieren, plumpst sie in die Sicherung und ich kann es gleich noch einmal versuchen.

Nach dem Turnhallen-Tutorial geht's dann endlich ran an eine echte Felswand. In der Demo-Version steht mir die erste Etappe des Berg Kami zur freien Erkundung offen. An dessen Fuße kann ich mein erstes Biwak aufstellen. Hier erholt sich Aava von meinen Kletterversuchen, verarztet Wunden, mampft Instant-Nudeln und repariert kaputte Kletterhaken. Energie bekommt sie durch eine Mütze Schlaf zurück, was auch Zeit vergehen lässt.

Im Biwak können wir Hunger und Durst stillen, Energie tanken und Wunden versorgen. Im Biwak können wir Hunger und Durst stillen, Energie tanken und Wunden versorgen.

An Punkten wie diesen wird mein Spielstand gespeichert. Sollte Aava verunglücken, geht's von hier aus wieder weiter. Dass das passiert, ist gar nicht mal so unwahrscheinlich, denn ich bin selbst für die Kletterroute verantwortlich. An der echten Felswand markieren leider keine bunten Griffe, wo sich Aava gut festhalten kann - da muss mein prüfender Blick selbst ran.

Von unten suche ich eine geeignete Felswand und arbeite mich - wie ich es gelernt habe - Schritt für Schritt nach oben vor. Mitgebrachte Snacks oder gefundene Beeren verleihen mir vorübergehend Boni auf Ausdauer oder Schnelligkeit; es geht aber auch ohne. Zwischendurch kann ich auf Plateaus rasten, die Aussicht genießen und mich über meinen Fortschritt freuen.

Während mein kleiner Drohnenbegleiter meine Kletterhaken einsammelt, genieße ich den Ausblick. Während mein kleiner Drohnenbegleiter meine Kletterhaken einsammelt, genieße ich den Ausblick.

Und das ist auch eine der schönsten Dinge in Cairn. Nachdem man selbst die herausforderndsten Passagen gemeistert hat, ist der Blick zurück unglaublich belohnend. So ähnlich muss es sich für echte Kletterer anfühlen.

Von der Story bekommt man beim Anspielen übrigens noch wenig zu Gesicht, aber es wird zumindest einiges aus Aavas Vergangenheit angedeutet. Im fertigen Spiel soll man zudem auch auf weitere Charaktere treffen.

Die Demo von Cairn ist schon seit Dezember 2024 verfügbar und konnte in den Steam-Reviews bereits ordentlich absahnen: 98 Prozent bei knapp 6.600 abgegebenen Wertungen.

Erscheinen soll der Mix aus Klettersimulation und Survival im ersten Quartal von 2026, wir müssen uns also nicht mehr allzu lange gedulden. Wenn ihr das Spiel unterstützen wollt, probiert die Demo doch einmal aus und setzt Cairn auf eure Wunschliste. Dann verpasst ihr auch nicht den Release.

zu den Kommentaren (14)

Kommentare(14)
Kommentar-Regeln von GameStar
Bitte lies unsere Kommentar-Regeln, bevor Du einen Kommentar verfasst.

Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.