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Nivalis will etwas erschaffen, das Cyberpunk 2077 nicht geboten hat

Im neuen Spiel der Cloudpunk-Macher baut ihr nicht nur ein Restaurant-Imperium auf, sondern dürft auch nach Herzenslust dekorieren, angeln und mehr. Alles Wichtige in unserer exklusiven Preview.

Nivalis wird ein Mix aus Management, Erkundung und simuliertem Alltag. Nivalis wird ein Mix aus Management, Erkundung und simuliertem Alltag.

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Nivalis lässt sich weder bei Grafik noch Größe fair mit Cyberpunk 2077 vergleichen. Kein Wunder, das Spiel stammt auch von einem viel kleineren Team mit viel begrenzterem Budget. Aber trotzdem will es einen Wunsch erfüllen, den der große Genre-Bruder bei vielen offen gelassen hat: richtig in den Alltag einer Cyberpunk-Stadt einzutauchen.

Wir eröffnen einen eigenen Imbiss, den wir später vielleicht zum Restaurant-Imperium ausbauen. Unser Arbeitsplatz, aber auch unsere eigene Wohnung lässt sich nach Herzenslust einrichten und dekorieren. Und wenn wir mal abschalten wollen, angeln wir gemütlich im Brackwasser des Hafens nach Fischen und anderen Schätzen. Klingt gut? Wir wissen noch viel mehr über Nivalis!

Stephanie Schlottag
Stephanie Schlottag

Redakteurin Steffi ist immer für Spiele abseits des Mainstreams zu haben. Besonders, wenn ihr Genre auf -punk endet: Steampunk, Atompunk, Cyberpunk. Wenn die dann noch eine Story zum Mitfiebern bieten, hängt sie sofort am Haken und muss sich das mal näher ansehen. Nivalis drückt also die richtigen Knöpfchen.

Ein Slice-of-Life-Spiel – was ist das eigentlich?

Nivalis wird häufig als Life-Sim bezeichnet. Im exklusiven Interview hat uns Chef-Entwickler Marko Dieckmann erklärt, dass es der Begriff »Slice of Life Sim« noch präziser trifft. Es wird ein bestimmter Ausschnitt aus dem Alltag in der namensgebenden Cyberpunk-Stadt dargestellt, aber kein ganzer Lebenszyklus wie etwa in Stardew Valley.

Video starten 2:05 Frisch von der gamescom 2024: Ein neuer Blick in die faszinierend lebendige Cyberpunk-Stadt Nivalis

Ganz konkret geht es darum, dass wir nach dem großen Erfolg streben. Und zwar, indem wir ein Geschäft eröffnen, anfangs etwa eine bescheidene Ramen-Bar. Dort kümmern wir uns um unsere Angestellten wie auch um die Kundschaft, die zum Beispiel bei Regen auch gern im Trockenen sitzen möchte. 

Nivalis bringt nämlich ein Wettersystem (und Tageszeiten) mit, das auch Einfluss auf die Bewohner der Stadt hat. Sonne, Regen, Sturm und sogar Schnee verleihen den stimmungsvoll neonbeleuchteten Voxel-Umgebungen immer wieder ein anderes Aussehen. Echte Jahreszeiten gibt’s aber nicht, wie Dieckmann erklärt – das Klima in der Zukunft ist zu sehr durcheinander geraten.

Neben der Arbeit haben wir auch ein Privatleben, deshalb gehen wir nachts während der Ausgangssperre (mehr dazu gleich) heim, stellen vielleicht eine neue Couch in unser Apartment, lesen morgens in der Zeitung von wichtigen Ereignissen und vielleicht sogar unseren eigenen Taten. 

Wenn auf den Straßen was passiert, lesen wir es am nächsten Morgen in den Nachrichten. Darin steckt auch ein Wetterbericht. Wenn auf den Straßen was passiert, lesen wir es am nächsten Morgen in den Nachrichten. Darin steckt auch ein Wetterbericht.

Wer Lust hat, spontan durch die Straßen zu schlendern, kann das tun, auch wenn Nivalis keine Open World bietet – zum Bedauern der Entwickler war das technisch einfach nicht drin, wie Dieckmann uns erzählt.

Stattdessen ist die riesige City in verschiedene Distrikte unterteilt, die teilweise abgeriegelt sind, weil ein Serienkiller unterwegs ist – so werden die Beschränkungen in der Lore erklärt. Immerhin sind diese Bereiche aber dann frei erkundbar. Man habe viele Details eingebaut und NPCs erschaffen, die sich richtig lebendig anfühlen sollen, ergänzt Dieckmann.

Ebenfalls aus technischen Gründen gibt es keine fliegenden Autos in Nivalis, zumindest keine, die wir steuern. Das dürften einige Fans der Taxi-Simulation Cloudpunk, dem letzten Spiel des Entwicklers, ziemlich bedauern, aber dafür gibt es gemütlichere Fortbewegungsmittel wie Züge, Taxis und ein eigenes Boot.

Der Hafen von Nivalis ist immerhin sauber genug, um daraus Fische zu angeln. Oder einfach etwas zu cruisen. Der Hafen von Nivalis ist immerhin sauber genug, um daraus Fische zu angeln. Oder einfach etwas zu cruisen.

Wenig Stress, dafür viel Story

Das Management des aufstrebenden Restaurant-Imperiums soll uns zwar motivieren, aber nicht zu sehr unter Druck setzen. Daher haben Quests kein striktes Zeitlimit, wir können zum Beispiel auch mal einen Tag im Gemüse-Gewächshaus verbummeln und dort Zutaten anbauen oder verkaufen. Nachts gehen wir auf jeden Fall heim, da herrscht Ausgangssperre in Nivalis – wieder wegen der Mordserie. Davor, dass der Killer plötzlich hinter einer Ecke auf uns lauert, müssen wir laut Dieckmann keine Angst haben.

Generell soll es in Nivalis eher stressfrei zugehen. Das heißt aber nicht, dass uns nie etwas Schlimmes passiert, unser Imbiss kann zum Beispiel von einer fiesen Gang überfallen werden. Das läuft aber nicht als Echtzeitkampf, sondern wie die anderen Geschichten via Text und Dialog, wo wir auch Entscheidungen treffen. Die bestimmen, welches Ende wir zu sehen bekommen und mit wem wir uns davor anfreunden.

Persönliche Geschichten sind sehr wichtig in Nivalis. Es sollen sogar Romanzen möglich sein. Persönliche Geschichten sind sehr wichtig in Nivalis. Es sollen sogar Romanzen möglich sein.

Dass eine Lebenssimulation ausdrücklich die Story ins Zentrum stellt, ist ziemlich ungewöhnlich, für Entwickler Ion Lands stand das allerdings nie zur Debatte – auch wenn es laut Dieckmann eine große Herausforderung war, Gameplay und Geschichte harmonisch miteinander zu vereinen.

Ein Spiel ohne Story zu machen, kommt für uns nicht in Frage.

Wann und wo kommt Nivalis raus?

Ein genaues Release-Datum für Nivalis ist noch nicht bekannt, es soll irgendwann im Frühling 2025 erscheinen. Also vermutlich zwischen März und Mai. Das Slice-of-Life-Spiel landet bei Steam und Epic. Ein Konsolen-Release ist noch nicht bekannt, könnte aber laut Dieckmann später noch folgen. Auch Cloudpunk landete ja eine Weile nach dem PC-Release auf Xbox, PlayStation und Nintendo Switch.

Nivalis soll auch auf dem Steam Deck laufen, die offizielle Zertifikation ist aber noch nicht da. Nivalis soll auch auf dem Steam Deck laufen, die offizielle Zertifikation ist aber noch nicht da.

Es wird ausdrücklich kein Early Access, sondern direkt das volle Spiel erscheinen. Wie viele Stunden Spielzeit drin stecken, konnte Dieckmann nicht genau sagen – es kommt auch darauf an, ob wir nach dem Ende der eigentlichen Story noch weiter managen wollen oder aufhören. Irgendwo in der Größenordnung zehn bis zwanzig Stunden dürfte es wohl für die meisten landen. 

Nivalis will mit seinem Mix aus Erkunden, Aufbau und Story vor einer schicken Cyberpunk-Kulisse nicht nur Fans des indirekten Vorgängers Cloudpunk begeistern, sondern auch ganz neue Spielerinnen und Spieler anlocken. Der Wunsch nach ein bisschen Alltag in einer Cyberpunk-Metropole ist auf jeden Fall bei vielen da – mal sehen, ob sie im kommenden Frühling von Night City nach Nivalis umsiedeln.

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