Jetzt mit Plus alles auf einer Seite lesen

Jahres-Abo
4,99€

pro Monat

12 Monate

Günstigster Preis
Zugang zu allen exklusiven Artikeln, Videos & Podcast-Folgen
Werbefreiheit auf GameStar.de & GamePro.de
Auf geht's
Quartals-Abo
5,99€

pro Monat

3 Monate

14% gegenüber Flexi-Abo sparen
Zugang zu allen exklusiven Artikeln, Videos & Podcast-Folgen
Werbefreiheit auf GameStar.de & GamePro.de
Auf geht's
Flexi-Abo
6,99€

pro Monat

1 Monat

Monatlich kündbar
Zugang zu allen exklusiven Artikeln, Videos & Podcast-Folgen
Werbefreiheit auf GameStar.de & GamePro.de
Auf geht's

Seite 2: Quake Champions - Impressive!

Skill trifft auf Skill

Die zweite Runde wirft uns auf die andere der beiden in dieser Version von Quake Champions spielbaren Karten. Ich stoße einen leisen Kiekser der Freude aus, als ich merke, dass es sich dabei um Blood Covenant, die neue und nur leicht angepasste Variante der guten alten Campgrounds (dm6) aus dem Original handelt. Hier entfällt ja sogar die Suche nach den Waffen und möglichen Gegnerpositionen beziehungsweise ihren Laufwegen! Blöd nur, dass sich schon zwei Gegner am Spawn-Punkt des Raketenwerfers festgezeckt haben und darauf warten, dass gleich unter ihnen das Quad Damage auftaucht. Der Moment für den Helden-Skill von Ranger ist gekommen! Der muskulöse Kämpfer (schon aus dem ersten Quake bekannt) kann nämlich einen Energieknubbel verschießen und sich dann an dessen Position teleportieren. So komme ich rasend schnell in den Rücken der Gegner und kann sie tatsächlich erledigen.

Auch wieder mit dabei: Visor. Der sich hier mit dem Gauntlet (Nahkampfwaffe) gegen Ranger wehrt. Humiliation! Auch wieder mit dabei: Visor. Der sich hier mit dem Gauntlet (Nahkampfwaffe) gegen Ranger wehrt. Humiliation!

Jeder der Helden verfügt über eine aktive Spezialfähigkeit. Sorlag, die ungelenk wirkende Echse, spuckt zum Beispiel Gift, das Schaden verursacht. Slash (quirlige Dame mit Skates) zieht dagegen auf Knopfdruck einen Plasmastrahl hinter sich her, der nicht nur Wege versperrt, sondern sich auch sprengen lässt. Praktisch, wenn man ein paar lästige Verfolger loswerden will. Damit die Spezialfähigkeiten keine Game Breaker werden, also nicht zu mächtig ausfallen, müssen sie sich nach einem Einsatz für etliche Sekunden wieder aufladen. Wer jedoch eifrig die gelben, an Eieruhren erinnernden Items aufsammelt, kann die Aufladezeit verkürzen.

Was haben wir gesehen?
Wir konnten für ein paar Stunden auf zwei Maps Partien im Team-Deathmatch bestreiten. Dabei hatten wir Zugriff auf mehrere Helden. Außerdem gab es die Möglichkeit, Lootboxen zu öffnen. Die Kosten für die Reise nach Berlin hat Bethesda übernommen.

Neben den aktiven verfügen die Helden auch über passive Fähigkeiten. Sorlag beispielsweise nimmt über klassisches Bunny Hopping Tempo auf, Slash beherrscht den Crouch Slide, mit dem sie in gebückter Haltung maximale Geschwindigkeit erreicht und förmlich um Ecken driftet.

Quake Champions - Skater-Königin Slash im Champion-Trailer 0:49 Quake Champions - Skater-Königin Slash im Champion-Trailer

Damit noch nicht genug: Auch in puncto Gesundheits-, Rüstungswert und Grundtempo unterscheiden sich die Helden voneinander. Wo Slash die vollen 100 Gesundheitspunkte hat, verfügt Anarki nur über 75. Dafür kann sich der Typ auf dem Hoverboard aber auch auf Knopfdruck heilen (aktiver Skill), ist grundsätzlich schneller unterwegs und beherrscht volle Richtungskontrolle in der Luft. Und selbstredend ist auch wieder das Strafe Jumping möglich, mit dem besonders geschickte Spieler in Windeseile über die Maps fetzen.

Ach ja, auch die zweite Runde geht an uns. Runde drei verlieren wir hingegen, ziemlich sicher meinetwegen beziehungsweise wegen meines Heldenwechsels auf Anarki, den ich schon im Original immer komisch zu spielen fand. Kopfsache. Wie viele Partien ich danach noch bestreite? Ich habe keine Ahnung, ich weiß nur, dass der Nachmittag in Berlin deutlich zu schnell vorbei geht.

Die Balance?

Selbstredend kann ich noch keine sicheren Aussagen über die Qualität der übrigen Maps und die Balance treffen. Geht Letztere wohlmöglich vor die Hunde, wenn im Team-Deathmatch gleich fünf Slashs die Wege versperren und Gegner sprengen? Können fünf Sorlags die halbe Map in Gift tunken? Ich bin mir sicher, dass findige Spieler genug Energie aufbringen werden, um derartige Probleme in Windeseile aufzudecken. Und ich hoffe, dass id Software in Windeseile darauf reagiert.

Spiele mit der id Tech & Quake-Engine - Von 1993 bis heute ansehen

Wenn man Quake Champions aber so spielt, wie ich es in Berlin getan habe, dann fühlt sich das alles schon sehr, sehr richtig an. Aktuell läuft die geschlossene Beta - die Presse wird erst in der Welle um den 20. April herum zugelassen. Ab dann werden wir Sie auf GameStar.de natürlich über den Titel und eventuelles Verbesserungspotenzial auf dem Laufenden halten.

Nicht ohne Lootboxen

Trotz des Erfolgs, den Overwatch mit seinem »Einmal bezahlen, danach alle Updates kostenlos erhalten und bei Bedarf Geld in Lootboxen für Kosmetik-Kram investieren«-Konzept hat, orientiert sich Quake Champions an klassischer Free2Play-Mechanik. Zunächst ist der Titel kostenlos, wir haben Zugriff auf alle Maps und Modi (Deathmatch, Team-Deathmatch, Duell und mit Sacrifice eine CTF-Variante) starten aber mit nur einem Helden. Über erspielte Punkte lassen sich dann weitere Helden freischalten. Und obendrein allerlei Kosmetikkram (natürlich in Lootboxen) wie neue Helme oder auch Waffenskins (etwa die klassischen aus den alten Serienteilen). Selbstredend lässt sich das alles auch mit echtem Geld erstehen.

Die Map Campgrounds heißt nun Blood Covenant. Das Quad Damage taucht noch immer unterhalb vom Raketenwerfer auf. Die Map Campgrounds heißt nun Blood Covenant. Das Quad Damage taucht noch immer unterhalb vom Raketenwerfer auf.

Matt Charles, Producer von Quake Champions, erklärt mir im Gespräch, dass man sich für den klassischen Free2Play-Ansatz entschieden habe, weil die Einstiegshürde bei Quake Champions allein schon wegen des Namens höher sei als bei anderen vergleichbaren Titeln. Quake steht spätestens seit dem mehrfach erwähnten 99er-Titel für einen rasend schnellen und höchst anspruchsvollen Multiplayer, der eine einschüchternde, wenn nicht sogar abschreckende Wirkung haben könnte. Ein Free2Play-Ansatz würde diese Hürde überschaubarer machen.

Matt spricht auch von einem Matchmaking-System, das sich am Spielerkönnen orientiert, und natürlich von Ranked Matches. Immerhin hat Quake die frühe Multiplayerszene nachhaltig geformt, E-Sport ist allein deswegen schon ein großes Thema für id Software. Aber an gewertete Partien denke ich jetzt noch nicht, ich freue mich einfach darauf, demnächst mit dem guten alten Ranger wieder Raketen verschießen zu können. In zeitgemäßer Grafik.

2 von 3

nächste Seite



Kommentare(27)

Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.

Cookies optimieren die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklärst du dich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Weitere Informationen oder schließen